Aus St.Gallen – aktuelle Neuigkeit: SP beschliesst Stimmfreigabe für zweiten Wahlgang

Sehr fundierter Bericht, die Lesezeit ist gut investiert.

Im Rennen um das Stadtpräsidium in Rapperswil-Jona dürfte es für Erich Zoller noch schwieriger werden die Wiederwahl zu schaffen. Am Montagabend beschloss die SP zwar Stimmfreigabe für den zweiten Wahlgang. Allerdings bevorzugt sie Zollers parteiinternen Rivalen.

RAPPERSWIL-JONA. Die SP Rapperswil-Jona hörte sich alle Kandidierenden fürs Stadtpräsidium an. In der anschliessenden Diskussion hätten die anwesenden Mitglieder Stimmfreigabe beschlossen, schreibt die Partei in einer Mitteilung.

Dennoch erachtet sie einige Kandidaten als geeigneter für das Amt des Stadtpräsidenten. Als Favoriten sieht sie Rahel Würmli von der Gruppe UGS (unabhängig, grün, sozial) und Peter Göldi (CVP). «Die anderen Kandidaten konnten die Anwesenden hingegen nicht überzeugen», heisst es weiter.

Göldi war nach dem schlechten Abschneiden des amtierenden Stadtpräsidenten Erich Zoller von der CVP nominiert worden. Die Partei liess Zoller dagegen fallen. Dieser tritt aber trotzdem zum zweiten Wahlgang an.
Am 6. November kommt es damit zur Ausmarchung zwischen Zoller, Göldi, Martin Stöckling (FDP), Rahel Würmli (UGS) und Hubert Zeis (parteilos). Ausser Zoller trat keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang an. Martin Stöckling wurde im ersten Wahlgang als Stadtrat bestätigt.

Erich Zoller, der seit fünf Jahren an der Spitze der zweitgrössten St.Galler Gemeinde steht, erreichte im ersten Wahlgang vom 25. September 1500 Stimmen weniger als sein Herausforderer Bruno Hug. Der Verleger und Chefredaktor der Gratiszeitung «Obersee-Nachrichten» tritt nicht zum zweiten Wahlgang an. (sda)


Link: Originalartikel SP beschliesst Stimmfreigabe für zweiten Wahlgang

http://www.tagblatt.ch/4798449SP beschliesst Stimmfreigabe für zweiten Wahlgang

Der Autor hat mit diesem St.Gallener-Artikel gute Arbeit geleistet!

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Frisch aus St.Gallen – Topnews: Fussball-Filmfestival zum zweiten

Dieser Bericht bringt es zielgenau auf den Punkt!

In der Stadt St. Gallen findet vom 1. bis zum 3. September die zweite Ausgabe der «Fussballlichtspiele» statt. An drei Tagen gibt es neben Dokumentar- und Spielfilmen auch Podiumsdiskussionen, Konzerte und eine Ausstellung.

ST.GALLEN. Fussball und Kultur trotz aller Gegensätze zusammenzubringen – das war die erklärte Absicht der Organisatoren der ersten Fussballlichtspiele vor rund einem Jahr. In der zweiten Ausgabe ist das Programm rund um das Fanlokal und das ehemalige Kino Tiffany an der Lämmlisbrunnstrasse nochmals ausgebaut worden – auch wenn es mit dem angekündigten Kurzfilmwettbewerb nicht geklappt hat.

Gezeigt wird unter anderem eine Ausstellung mit Zeichnungen von Manuel Stahlberger sowie von Porträts, die verschiedene Künstlerinnen und Künstler für das Luzerner «Tschuttiheftli» – der Alternative zu den Panini-Alben – verfertigten. Weiter ist eine Podiumsdiskussion angekündigt zur Frage, wieso Stadien mehr sind als nur Schauplätze für Sportanlässe.

Gezeigt wird unter anderem mit «The Damned United» einer der atmosphärisch dichtesten Fussballspielfilme. Schauplatz ist das verregnete England der 1970er Jahre: Der ehrgeizige Trainer Brian Clough (Michael Sheen) versuchte sich bei Leeds United durchzusetzen, scheiterte aber bereits nach 44 Tagen.

Im Dokumentarfilm «White, Blue and White» wird die Geschichte von Osvaldo Ardiles und Ricardo Vilas nacherzählt, die nach dem WM-Titel 1978 mit Argentinien zu Tottenham wechselten. Doch dann begann der Falklandkrieg zwischen der Militärjunta ihres Heimatlandes und Grossbritannien unter Thatcher. Ein weiterer Dokustreifen bietet einen Blick auf die ersten Karriereschritte des schwedische Ausnahmespielers Zlatan Ibrahimovic. (sda)


Click: zur ganzen Quelle des Artikels Fussball-Filmfestival zum zweiten

http://www.tagblatt.ch/4734786Fussball-Filmfestival zum zweiten

Dem Verfasser des Berichtes ist es gelungen dem Thema St.Gallen voll und ganz gerecht zu werden.

Frische St.Gallener – Neuigkeit: FDP will zweiten Sitz zurückholen

Sehr fundierter Bericht, die Lesezeit ist gut investiert.

Die FDP-Stadtpartei will tatsächlich ihren zweiten Stadtratssitz zurückzuholen. Der Parteivorstand schlägt als Kampfkandidat für die Wahlen vom September Marcel Rotach vor. Die Parteibasis entscheidet am 30. Juni über die Nomination.

ST. GALLEN. Aufgrund eines Lapsus im Internet und der Berichterstattung des St. Galler Tagblatts darüber war die Stadtratskandidatur von Marcel Rotach an der FDP-Medienkonferenz vom Mittwochvormittag keine Überraschung mehr. Der Parteivorstand schlägt den 49jährigen Polizeibeamten tatsächlich als Kampfkandidaten für die Erneuerungswahl in die Stadtregierung vom 25. September vor. Für die Freisinnigen erneut antreten wird der amtierende Stadtpräsident Thomas Scheitlin. Über dieses Zweierticket entscheidet die FDP-Basis an einer ausserordentlichen Parteiversammlung vom 30. Juni.

Vor spannenden Kampfwahlen

Bisher liegen keine Rücktritte aus dem Stadtrat vor. Es ist daher davon auszugehen, dass alle Bisherigen im Herbst erneut antreten werden. Damit kommt es aufgrund der zweiten FDP-Kandidatur zur Kampfwahl mit mindestens sechs Kandidaturen für die fünf Sitze.

Offen ist derzeit, ob nach der FDP weitere Parteien mit zusätzlichen Kandidierenden ins Wahlrennen steigen. Bei SP und SVP hiess es Anfang Woche, man werde sich so einen Schritt sicher überlegen, wenn die fünf Bisherigen wieder anträten und die FDP trotzdem einen zweiten Kandidaten bringe.

FDP: «Auswahl ermöglichen»

In der Stadtregierung sitzen derzeit Thomas Scheitlin (FDP), Nino Cozzio und Patrizia Adam (CVP), Peter Jans (SP) und der Parteilose Markus Buschor. Die FDP-Kampfkandidatur ziele nicht konkret auf einen der Bisherigen, sagten die Parteiverantwortlichen gestern vor den Medien. Es gehe der Partei vielmehr darum, Bürgerinnen und Bürgern eine Wahl mit Auswahl zu ermöglichen.

Treten tatsächlich alle fünf Bisherigen erneut an, steht FDP-Kampfkandidat Marcel Rotach vor einer schwierigen Aufgabe. Es dürfte nicht einfach werden, einen der Bisherigen aus dem Sattel zu heben. Am ehesten von der Abwahl gefährdet scheint Markus Buschor zu sein. Dies darum, weil der Parteilose keine Partei oder grössere Gruppierung zur Unterstützung im Rücken hat.

Ein waschechter St. Galler

FDP-Kandidat Marcel Rotach ist in der Stadt St. Gallen geboren und aufgewachsen. Der 49-Jährige ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er absolvierte zuerst eine Lehre als Elektromonteur, bevor er die Polizeischule 1991 besuchte. Er arbeitet heute als Fachsekretär Kriminalpolizei bei der Kantonspolizei St. Gallen.

Rotach sitzt seit 2001 für die FDP im St. Galler Stadtparlament. Dieses präsidierte er 2013. Er gilt im Parlament als kollegialer und zugänglicher Sachpolitiker. Er ist auch gut vernetzt und für breite Kreise der Stadtbevölkerung wählbar.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 9. Juni.

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http://www.tagblatt.ch/4650882FDP will zweiten Sitz zurückholen

Dem Autor ist die Kunst gelungen ein komplexes Thema interessant und lehrreich nahe zu bringen.