Frische St.Gallener – Neuigkeit: Jetzt wird zuerst weitergezügelt

Kompetenter Text, auf den Punkt gebracht.

Das neue St. Galler Naturmuseum ist eingeweiht, gestern war es erstmals regulär offen. Jetzt hält im Neubau im Stephanshorn der Alltag Einzug. Aufs Museumsteam wartet weiterhin viel Zusatzarbeit.

Alltag im Naturmuseum. Eine Primarschulklasse aus Rotmonten zieht an der Kasse und am Buffet der Cafeteria vorbei zu den Ausstellungsstücken an der weissen Rückwand des Foyers. Wie viele Jahre hat das hier hängende Krokodil auf dem Buckel, wenn damit 1623 der Grundstein für die naturwissenschaftliche Sammlung der Stadt St. Gallen gelegt wurde? In Hundertersprüngen tasten sich die Schüler ans Resultat – 393 Jahre – heran.

Die ersten zahlenden Gäste und der Quartierkater

An einem Tischchen trinken Museumsdirektor Toni Bürgin und Stiftungspräsident Arno Noger Kaffee mit einem Ehepaar aus Mörschwil: Die beiden waren die ersten zahlenden Gäste am Morgen und damit in der Geschichte des neuen Naturmuseums. Hinter dem Tresen üben zwei Angestellte den Umgang mit der hypermodernen Computerkasse.

Dort, wo sich am Samstag und Sonntag die Publikumsmassen in der Ausstellung drängten, erkunden jetzt einzelne Besucherinnen und Besucher die vielen Details der Ausstellungen. Vor der Fensterfront der Cafeteria inspiziert derweil eine Katze – ein gut genährter Quartierkater mit gelbem Halsband – den Gartensitzplatz. Der Alltag hat im Naturmuseum Einzug gehalten.

Bürgin: «Sensationelles Eröffnungswochenende»

Bisher zog das St. Galler Naturmuseum im Schnitt 30 000 Gäste im Jahr an. Im Neubau, der am Freitag, Samstag und Sonntag eröffnet wurde, sollen es künftig 50 000 sein. Wenn man im laufenden Jahr bereits nahe an diese Marke herankommen sollte, wäre das wohl dem vergangenen Eröffnungswochenende zu verdanken: Am Samstag kamen nämlich exakt 3002, am Sonntag 6028 Personen. Die an den zwei Tagen insgesamt 9030 Personen stellen einen neuen Besucherrekord fürs Museum dar.

Für einige Besucherinnen und Besucher sei der Zustrom am Eröffnungswochenende zu viel des Guten gewesen, räumt Toni Bürgin denn auch ein. Er habe einige Male gehört, man habe einen schnellen Rundgang durchs Gebäude gemacht. Die Details wolle man dann einmal «an einem normalen Tag» in Ruhe erkunden, erzählt Bürgin. Sonst kann der Museumsdirektor nur das wiederholen, was er am Wochenende dutzendfach erzählt hat: Der Neubau hat die Feuerprobe bestanden. Das Konzept «verhebt». Auch ein Massenansturm ist bewältigbar. Nachzubessern sind einzelne Details.

Ab nächster Woche wird weiter gezügelt

Auf das Museumsteam wartet jetzt allerdings nicht der Alltag, sondern weiterhin viel Arbeit. Da sind zum einen die Sammlungsstücke, die immer noch im Kulturgüterschutzraum im Stadtpark eingelagert sind. Am alten Standort warten unter anderem 4500 ausgestopfte Vögel und 500 Säugetiere, darunter grosse und schwere Objekte, auf die Möbelpacker. Ebenfalls noch nicht umgezogen sind Schmetterlinge, Käfer und Muscheln; alles in allem rund 10 000 Einzelobjekte. Und ebenfalls auf den Transport in den Osten warten Steinproben, Mineralien und Fossilien, die ebenfalls viel Gewicht auf die Waage bringen. Die Zügelaktion wird schon nächste Woche fortgesetzt und soll Ende Juni 2017 abgeschlossen sein.

Neue Möglichkeiten für den Betrieb ausloten

Gefordert sein wird das Team des Naturmuseums aber auch durch die Aufnahme des Betriebs am neuen Standort. Jetzt gilt es, die Möglichkeiten, die das neue Haus bietet, auch zu nutzen. Es sei eine grosse Herausforderung, in Zukunft Jahr für Jahr 50 000 Personen ins Naturmuseum zu locken, gibt Toni Bürgin zu. Dies auch, weil das neue Haus nicht mehr an zentraler Lage in der Stadt stehe. Wenn der Neuheitsbonus abflaue, müsse man dies mit Ausstellungen, Anlässen und Werbung erreichen. Dabei werde man sicher die Synergien mit dem benachbarten Botanischen Garten nutzen.

Das neue Haus biete gegenüber dem alten Standort neue Möglichkeiten. Für Sonderausstellungen stehe mit rund 2000 Quadratmetern rund die doppelte Fläche als bisher zur Verfügung. Zudem habe man mehr Personal. Und eine Cafeteria, die viele Besucher im Stadtpark vermisst hätten. Die ersten Sonderausstellungen sind bereits in Planung: Ab Anfang März wird die traditionelle Eier-Ausstellung zu sehen sein – «grösser, schöner, attraktiver als bisher». Ab Mai wird die Helvetas-Ausstellung «Wir essen die Welt» gezeigt. Bei den Anlässen wird 2017 ausgelotet und ausprobiert, was im neuen Haus funktioniert, was neben dem bisherigen Programm angeboten werden könnte.

Alle wollen eine Führung

Derzeit ist der Neubau des Naturmuseums aber auch ein beliebtes Ziel für Hausführungen. Vereine, Clubs, Organisationen und Institutionen geben sich die Klinke in die Hand. Bis Weihnachten sind etwa drei Dutzend solcher Privatanlässe gebucht, darunter auch Weihnachtsessen. Damit, so sagt Toni Bürgin, sei eine Grenze erreicht; einzelne Anfragen habe man bereits abschlägig beantworten müssen. Für jene, die es heuer nicht schaffen, bleibt ein Trost: 2017 ist auch noch ein Jahr für einen Rundgang im Museum.


Hier: ZUM SPANNENDEN TEXT Jetzt wird zuerst weitergezügelt

http://www.tagblatt.ch/4824475Jetzt wird zuerst weitergezügelt

Sehr gut und kompakt geschriebener Text. Ein spannendes Thema gebührend beschrieben.

Advertisements

Aus St.Gallen – aktuelle Neuigkeit: Im Museum knutscht der Elch

Dieser Artikel bringt Licht ins St.Gallener Dunkel!

Dieses Wochenende ist das neue Naturmuseum erstmals fürs Publikum geöffnet. Hauptattraktionen an den Tagen der offenen Türe sind der Neubau im Stephanshorn und die darin gezeigte Dauerausstellung.

Heute Samstag und morgen Sonntag dürfte im neuen Naturmuseum an der Rorschacher Strasse 263 «die Post abgehen». In der Museumsnacht hat der Rohbau des neuen Museums jeweils bis zu 3500 grosse und kleine Gäste angezogen – und da war das Naturmuseum im Stadtpark jeweils parallel noch geöffnet. Museumsdirektor Toni Bürgin will zwar keine Prognose für den Publikumsansturm an den beiden Tagen der offenen Türe machen. Die Crew des Museums ist aber auch auf einen Grossandrang vorbereitet.

Gratiseintritt und Spezialangebote

Gestern Freitag wurde das neue Naturmuseum im Rahmen eines Festaktes mit geladenen Gästen offiziell seinem Betrieb übergeben. Heute Samstag und morgen Sonntag, je 10 bis 17 Uhr, ist es jetzt erstmals fürs Publikum geöffnet. Der Eintritt ist an beiden Tagen gratis.

Für die Anreise raten die Verantwortlichen zur Benutzung des öffentlichen Verkehrs. Das neue Museum ist mit der Linie 1 (Richtung Stephanshorn) der städtischen Verkehrsbetriebe bequem zu erreichen. Die Haltestelle «Naturmuseum» befindet sich unmittelbar vor dem Neubau. Fürs Eröffnungswochenende steht eine kleine Zahl Parkplätze bei einem benachbarten Industrieunternehmen zur Verfügung.

Fachleute beantworten Publikumsfragen

An den Tagen der offenen Türe gibt es keine speziellen Führungen durchs Haus. An verschiedenen Stationen in der neuen Dauerausstellung beantworten aber Angehörige des Museums die Fragen der Besucherinnen und Besucher. An beiden Tagen von 10 bis 17 Uhr gibt’s ein Bastelangebot für Kinder, man kann den Tierpräparatoren über die Schulter schauen oder sich die neue Wildvogel-Pflegestation erklären lassen. Eine erste Sonderausstellung ist auch schon im entsprechenden Saal zu sehen: Der St. Galler Fotograf Ernst Schär präsentiert 26 grossformatige und überraschende Bilder mit Aufnahmen aus dem Depot des alten Naturmuseums. Dafür wurden Präparate, Skelette und Objekte gruppiert und neu in Szene gesetzt. Zudem ist die Cafeteria geöffnet und vor dem Museum wird grilliert. Von 10.30 bis 17 Uhr führt ein Fachmann an beiden Tagen Jugendliche ins Mikroskopieren ein.

Am Samstag, 11, 13 und 15 Uhr, gibt’s Konzerte mit Oliver Lüttin. Am Sonntag, 10.15 Uhr, tritt Verschreckjäger Marius Tschirky im neuen Museum auf. Der Programmpunkt dürfte ganz speziell Familien mit Kindern ansprechen.

Ein Rendez-vous mit dem Elch

Heute Samstag und morgen Sonntag in Betrieb ist eine Attraktion, die dem Smartphone-Zeitalter geschuldet ist. Unter dem Titel «Mich knutscht ein Elch» wurde eine Station aufgebaut, an der man sich mit einem ausgestopften Elchkopf inszenieren und selber fotografieren kann. Die Museumsleitung hat dann sicher nichts dagegen, wenn solche Selfies auch im Internet zirkulieren und aufs neue Museum aufmerksam machen. 32, 33


Click: zur umfassenden Quelle Im Museum knutscht der Elch

http://www.tagblatt.ch/4820481Im Museum knutscht der Elch

Wir sind schon sehr auf die nächsten Artikel zu diesem interessanten Thema gespannt!

Aus St.Gallen – aktuelle Neuigkeit: St. Galler Naturmuseum wird eröffnet

Dieser Bericht bringt es zielgenau auf den Punkt!

In der Stadt St. Gallen wird am Wochenende das neue Naturmuseum eröffnet. Der 39,8 Mio. Franken teure Neubau nach einem Entwurf des Zürcher Büros Meier Hug und Semadeni liegt neben dem Botanischen Garten am Stadtrand.

ST.GALLEN. Die Eröffnung sei “ein Meilenstein für die St. Galler Museumsgeschichte”, sagte Toni Bürgin, Direktor des Naturmuseums, am Donnerstag gegenüber den Medien.

Der Neubau an der Ausfahrtstrasse in Richtung Rorschach besteht aus einer Folge von fünf Gebäudetrakten mit Oberlichtdächern. Die Betonfassade wird von grossflächigen Fenstern durchbrochen. “Wir wollten viel Tageslicht, weil es das beste und schönste Licht ist”, kommentierte der St. Galler Stadtbaumeister Hansueli Rechsteiner.

Noch nicht fertig ist die Gestaltung des Aussenraums. Dort soll es einen kleinen Park geben, dessen Bepflanzung Rücksicht auf den Autobahntunnel unter dem Areal nehmen muss. Aussenraum sei auch Ausstellungsraum, hiess es dazu.

Im Reich des Bären

Im Innern befindet sich ein Museumscafé mit Ausblick in den noch nicht existierenden Park, bevor es einen Stock höher in die grosszügigen Ausstellungsräume geht. Wer die Treppe hochsteigt, tritt direkt ins “Reich des Bären”. Dem St. Galler Wappentier ist eine kleine Dauerausstellung gewidmet. Dazu gehört auch das Skelett eines Höhlenbärs, “eine der Kostbarkeiten, die wir lange nicht zeigen konnten”, so Bürgin.

Auf dem Rundgang durch die Museumsräume ergeben sich immer wieder Möglichkeiten, zu experimentieren oder auszuprobieren. Eine Ausstellung widmet sich technischen Erfindungen, denen die Natur Pate stand. Dort wird etwa der Schwarze Kiefernpachtkäfer vorgestellt, der als Brandmelder funktionieren könnte.

Gezeigt werden vor allem Tiere, manchmal nur als Skelette oder in Form von Versteinerungen wie diejenige eines Haifisches, gefunden auf dem Hinterrugg (Churfirsten). Lebendige Tiere gibt es natürlich auch: Ameisen, Eidechsen oder eine Unke.

Stadt, Stiftung und Kanton

Gekostet hat der Neubau 39,8 Mio. Franken. Den Hauptteil zahlte die Stadt St. Gallen. Die Walter und Verena Spühl-Stiftung steuerte 13 Mio. bei, der Kanton 7 Mio. Franken. Den Wettbewerb mit 127 Entwürfen hatten die Zürcher Architekten Meier Hug und Semadeni gewonnen, für die szenografische Gestaltung ist das Büro 2nd West aus Rapperswil-Jona verantwortlich.

Am Wochenende vom 12. bis 13. November steht das neue Naturmuseum der Bevölkerung bei freiem Eintritt zur Besichtigung offen. (sda)


Hier: zur Textquelle St. Galler Naturmuseum wird eröffnet

http://www.tagblatt.ch/4819083St. Galler Naturmuseum wird eröffnet

Dieser kompakte Artikel beleuchtet dieses topaktuelle Thema aus einem interessanten Blickwinkel. Spannend!

Frische St.Gallener – Neuigkeit: Bunte Monster am Blumenbergplatz

Dieser Bericht bringt es zielgenau auf den Punkt!

Noch bis Ende November zieren Zeichnungen von Taina Thoma das Kulturbüro.

Das Monster im Schaufenster des Kulturbüros dürfte einigen Passanten schon aufgefallen sein. Die Künstlerin Taina Thoma hat es gemalt, und noch bis Ende November sind ihre Monster am Blumenbergplatz zu sehen. Das Büro des Migros Kulturprozents stellt für die Ausstellung einerseits das Schaufenster, anderseits auch die Theke als Plattform zur Verfügung. Postkarten mit den Monster-Sujets kann man ebenfalls kostenlos mitnehmen.

Taina Thoma wurde 1977 geboren und ist Schweizerin mit finnischen Wurzeln. Sie liebt gemäss Mitteilung «Punkte und Streifen, Dreiecke, das Lachen, fröhliche und bissige Monster, kräftige Farben und Upcycling». Sie ist in der Ostschweiz aufgewachsen und wohnt heute in Zürich. Nach dem Vorkurs der Kunstgewerbeschule in St. Gallen absolvierte sie eine Lehre zur Polydesignerin 3D. Seit 2002 ist die Künstlerin regelmässig an verschiedenen Ausstellungen vertreten. (pd/rbe)


Click: ZUR AUSSERORDENTLICH TOLLEN QUELLE DES ARTIKELS Bunte Monster am Blumenbergplatz

http://www.tagblatt.ch/4817923Bunte Monster am Blumenbergplatz

Der Autor dieses Textes hat gute Arbeit geleistet: Kurzweilig und doch interessant!

Frische St.Gallener – Neuigkeit: Stadt beschliesst Alleingang

Ein topaktuller Bericht zu diesem spannenden Topic!

Die Stadt legt eine auf den St. Galler Teil des Goldachtobels beschränkte Schutzverordnung öffentlich auf. Die Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden ist damit endgültig gescheitert.

ST.GALLEN. Die Stadt St.Gallen geht definitiv ihren eigenen Weg. Seit gut 16 Jahren versucht sie, zusammen mit den Gemeinden Mörschwil, Eggersriet, Untereggen und Goldach eine Schutzverordnung für das Goldachtobel zu erarbeiten. Ein Entwurf aus dem Jahr 2011, der in Koordination mit dem Kanton ausgearbeitet worden war, wurde von Einsprechern bekämpft. Seither steht das Projekt eines flächendeckenden Wildnisparks still. Schon seit einiger Zeit prüft die Stadt St.Gallen deshalb einen Alleingang. Nun wurde dieser bestimmt. Die Stadt hat beschlossen, das Verfahren für eine auf das St.Galler Schutzgebiet beschränkte Schutzverordnung einzuleiten. Diese liegt bis zum 7. Dezember öffentlich im Amtshaus an der Neugasse 1 im Büro 302 auf.

Der Schutzgedanke bleibt derselbe

Wegen noch immer hängiger Einsprachen und der teilweise gegensätzlichen Interessen der am Verfahren beteiligten Gemeinden erachtet die Stadt gemäss Mitteilung die Chance für eine gemeinsame Schutzordnung als gering. «Wir sind zum Schluss gekommen, dass ein Alleingang die einzige Möglichkeit ist, mit der Schutzverordnung zeitnah ans Ziel zu kommen», sagt Dominik Scheiwiller, Stellvertretender Direktionssekretär Bau und Planung.

Diese Lösung sei zwar nicht die ursprünglich angestrebte, doch müsse die Stadt einen politischen und einen gesetzlichen Auftrag erfüllen. Der politische Auftrag geht auf das Postulat «Wildnispark Goldachtobel» aus dem Jahr 2000 zurück, der gesetzliche ist an die eidgenössische Auenverordnung zum Schutz der Aue von nationaler Bedeutung gebunden, die sich im Kernbereich des Goldachtobels befindet. Die Stadt hätte es laut Scheiwiller begrüsst, wenn auch die anderen Gemeinden gleichzeitig ihre eigenen Schutzverordnungen öffentlich aufgelegt hätten. Da dies in naher Zukunft nicht absehbar sei, habe die Stadt die öffentliche Auflage für den Teil auf dem Stadtgebiet jetzt beschlossen. «Es geht beim Alleingang der Stadt nicht darum, die anderen Gemeinden als Sündenböcke darzustellen», betont Scheiwiller. Eine koordinierte Schutzverordnung zu erlassen, habe sich aber als sehr schwierig erwiesen. Die Zusammenarbeit wurde deshalb schon seit längerem abgebrochen. «Wir haben die anderen Gemeinden stets über unser Vorgehen informiert. So auch darüber, dass die Stadt nun alleine vorwärts machen wird.» Er wisse jedoch nicht, was die anderen Gemeinden geplant hätten. Das Ziel der Stadt ist indes klar: die Vorlage zur Schutzverordnung soll möglichst schnell dem Parlament vorgelegt werden. «Wir hoffen, dass wir dies im kommenden Jahr machen können.»

Frühere Einsprachen berücksichtigt

Ob es mit dem Projekt, das seit 16 Jahren in Arbeit ist, nun plötzlich rasch vorwärts gehen kann, ist davon abhängig, wie viele Einsprachen es dagegen geben wird. «Die in den Einsprachen gegen die gemeindeübergreifende Schutzverordnung vorgebrachten Einwände wurden in der neuen Schutzverordnung so gut wie möglich berücksichtigt.» Inhaltlich seien die wesentlichen Zielsetzungen der bereits öffentlich aufgelegten Schutzverordnung übernommen worden. Weiterhin soll mit der Schutzverordnung die natürliche Artenvielfalt im Goldachtobel, namentlich von seltenen, gefährdeten oder geschützten Tier- und Pflanzenarten, erhalten und gefördert werden. Der Aufbau und gewisse Formulierungen seien angepasst worden und würden sich an bereits rechtskräftige Schutzverordnungen der Stadt St. Gallen anlehnen. «Vom Schutzgedanken her bleibt die Verordnung dieselbe», sagt Scheiwiller. Deshalb sei es durchaus möglich, dass es erneut Einsprachen geben werde.


Hier: ZUM LESENSWERTEN EHERINGEBERICHT Stadt beschliesst Alleingang

http://www.tagblatt.ch/4816762Stadt beschliesst Alleingang

Dem Autor ist die Kunst gelungen ein komplexes Thema interessant und lehrreich nahe zu bringen.

Aus St.Gallen – aktuelle Neuigkeit: Mit dabei beim Runnig Dinner

Dieser Artikel bringt Licht ins St.Gallener Dunkel!

Am 20. Oktober organisierte der Verein «die Tafel» eines ihrer beliebtesten Events, das «Running Dinner». Wie sich fremde Menschen kennenlernen und dabei gutes Essen verspeisen: Eine Sammlung von Eindrücken.

Es ist 17:30 Uhr …
Mehr erfahren

Dieser Beitrag Mit dabei beim Runnig Dinner erschien bei prisma.


Hier: zum Originalbericht Mit dabei beim Runnig Dinner

http://www.prisma-hsg.ch/2016/11/07/mit-dabei-beim-runnig-dinner/Mit dabei beim Runnig Dinner

Klar und deutlich. Guter Artikel welcher der anspruchsvollen Thematik absolut gerecht wird.

Frische St.Gallener – Neuigkeit: Vergewaltiger muss für acht Jahre ins Gefängnis

Topaktueller Text zu einer St.Gallener Frage der heutigen Zeit.

Ein 51-jähriger Jordanier muss wegen Vergewaltigung acht Jahre ins Gefängnis. Dies hat das St.Galler Kantonsgericht entschieden. Der Verurteilte blieb mit seiner Berufung gegen das Urteil der Vorinstanz erfolglos.

ST.GALLEN. Das Kantonsgericht reduzierte zwar das Strafmass um zwei Monate. Es bestätigte aber das Urteil der Vorinstanz im wesentlichen, wie es am Montag bekanntgab. Der Jordanier soll eine junge Frau mehrfach vergewaltigt, gegen das Betäubungsmittelgesetz verstossen und sich widerrechtlich in der Schweiz aufgehalten haben.

Dafür hatte ihn das Kreisgericht Toggenburg im April 2015 zu einer Freiheitsstrafe von 8 Jahren und zwei Monaten sowie einer Busse von 300 Franken verurteilt. Vor Kantonsgericht St.Gallen verlangte er vergangene Woche Freisprüche und höchstens drei Monate Haft. Die Staatsanwaltschaft plädierte auf Abweisung der Berufung.

Mit Bajonett bewaffnet
Vorgeworfen wird dem 51-jährigen Jordanier, dass er das junge Opfer mit einem Bajonett bewaffnet mehrfach vergewaltigt hat. Die Tat geschah in der Wohnung ihres Freundes, wo sich auch der Beschuldigte öfters aufhielt. Den Vorwurf der Vergewaltigung wies er weit von sich. Im Umfeld des Paares sei es üblich gewesen, miteinander Sex zu haben. Es sei viel Alkohol getrunken und es seien Drogen genommen worden.

Der Sex mit der Frau sei einvernehmlich passiert, nachdem sie zu dritt vom Ausgang zurückgekehrt seien, erklärte der Jordanier. Der Bekannte sei aufgrund seiner Trunkenheit sofort ins Bett gegangen. Im Wohnzimmer habe sich dann die Frau freiwillig ausgezogen. Er habe schon früher mit der Frau geschlafen, da sie sich an ihn herangemacht habe. Der Sex habe fünf Stunden gedauert. Allein dies beweise, dass die Frau nicht die Wahrheit sage, da eine Vergewaltigung höchstens einige Minuten dauere.

Asylgesuch abgewiesen
Auch vom Vorwurf des widerrechtlichen Aufenthalts wollte er einen Freispruch erwirken. Seinen Ausführungen war zu entnehmen, dass er im Jahre 2003 in die Schweiz kam und einen Asylantrag stellte, der abgewiesen wurde. Mehrmals wurde er aufgefordert die Schweiz zu verlassen und wegen rechtswidrigen Aufenthalts verurteilt. Er habe nicht ausreisen können, weil er entweder im Gefängnis gewesen sei oder aus persönlichen Gründen nicht gewusst habe, wohin er gehen solle, erklärte er.

Einzig den Vorwurf der mehrfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz liess er gelten. Dafür sei er mit maximal drei Monaten Gefängnis zu verurteilen. Sein Verteidiger betonte, die Vergewaltigung sei nicht bewiesen, weshalb zwingend ein Freispruch erfolgen müsse. Die Rechtsvertreterin des Opfers beantragte die Rückweisung der Berufung. Ihre Mandantin leide noch immer schwer unter der Vergewaltigung.

Das Kantonsgericht glaubte den Beteuerungen des Mannes nicht und bestätigte im wesentlichen das Urteil der Vorinstanz. Dem Opfer sprach es Genugtuung und Schadenersatz zu. Die Kosten des Berufungsverfahrens von über 9000 Franken muss der Beschuldigte bezahlen. (sda)


Click: REPORT Vergewaltiger muss für acht Jahre ins Gefängnis

http://www.tagblatt.ch/4798239Vergewaltiger muss für acht Jahre ins Gefängnis

Dem Autor ist die Kunst gelungen ein komplexes Thema interessant und lehrreich nahe zu bringen.