Frisch aus St.Gallen – topaktuell: 30-Jähriger wegen brutaler Überfälle vor Gericht

Dieser Artikel bringt Licht ins St.Gallener Dunkel!

Vor dem Kreisgericht St.Gallen hat am Donnerstag die Hauptverhandlung gegen einen 30-jährigen Mann begonnen, dem unter anderem mehrere brutale Raubüberfälle zur Last gelegt werden. Die meisten bestreitet er. Der Prozess wird am Freitag fortgesetzt.

Das Gericht führt das Verfahren in zwei Teilen durch. Im ersten geht es um die Frage, ob der Beschuldigte die ihm vorgeworfenen Taten tatsächlich begangen hat. Steht fest, in welchen Fällen das Gericht zu Schuld− beziehungsweise Freisprüche kommt, geht es in einem zweiten Teil der Verhandlung um das Strafmass.

Mehrere ihm vorgeworfene Raubüberfälle streitet der Beschuldigte ab. Nichts zu tun haben will er etwa mit einem Überfall vom Juni 2013 auf ein Hotel in Uzwil. Zwei Männer passten nach Mitternacht einer Angestellten ab und zwangen sie, das Hotel wieder aufzuschliessen. Im August und November des gleichen Jahres erfolgten bewaffnete Raubüberfalle auf Tankstellenshops in Bronschhofen und Wil.

Ebenfalls im November traf es eine McDonalds-Filiale in Wil. Ein vermummter und bewaffneter Täter bedrohte die Angestellten. Den Schichtleiter zwang er unter Waffendrohung, den Tresor zu öffnen und schlug seinen Kopf gegen die Wand, als er der Aufforderung nicht sofort nachkam.

Einen Monat später suchte erneut ein schwarz gekleideter und vermummter Mann die McDonalds-Filiale in Abtwil heim. Ausgerechnet dort arbeitete mittlerweile der zuvor überfallene Schichtleiter von Wil. Der Täter schoss auf ihn und verletzte ihn am Unterarm.

Erotiksalon überfallen
Zugegeben hat der Beschuldigte einen Überfall auf einen Erotiksalon in Wil am 27. Dezember 2013. Mit einer Waffe bedrohte er die anwesenden Frauen. Eine von ihnen zog sich schwere Verletzungen zu, als sie sich mit einem Sprung aus dem ersten Stock retten wollte. Er habe seit längerem unter Depressionen gelitten und keinen Ausweg aus seiner Situation gesehen, begründete er den Überfall.

Im Jahr 2012 hatte der Beschuldigte als Sicherheitsmann gearbeitet. Zusammen mit zwei Kollegen sollte er einen problematischen Mieter aus dessen Wohnung weisen. Das Opfer wurde gefesselt, gewürgt und brutal geschlagen. Der 30-Jährige gab diesen Vorfall zu, will allerdings nicht selber zugeschlagen haben.

Keine Aussagen wollte er zu einer Straftat im Juli 2012 machen. Laut Anklageschrift bremste er mit seinem Wagen einen vor ihm fahrenden Lenker aus und ging mit einem Sturmgewehr auf ihn los. Der Bedrohte konnte fliehen.

Aus Haft geflohen
Zur Verhaftung kam es am 27. Dezember 2013. Der Polizei, die zu einem Raubüberfall in St.Gallen ausgerückt war, fiel ein Auto auf. Als sie den Fahrer kontrollieren wollten, raste dieser davon und fuhr dabei einem der Polizisten über den Fuss.

Ende August 2014 floh er aus dem Gefängnis, indem er sich aus dem Fenster abseilte. Einige Tage später wurde er erneut festgenommen. Später plante er einen weiteren Fluchtversuch. Mit Mitinsassen wollte er einen Gefangenenbetreuer als Geisel nehmen. (sda)


Hier: zur ausserordentlich tollen Bericht 30-Jähriger wegen brutaler Überfälle vor Gericht

http://www.tagblatt.ch/483422330-Jähriger wegen brutaler Überfälle vor Gericht

Ausgezeichnet verfasster Bericht, davon lesen wir gerne mehr!

Aus St.Gallen – topaktuelle News: “Du huere Chrüppel”: Stadtpolizist vor Gericht

Ein absolut lesenswerter Artikel zum Thema “St.Gallen”

Ein St.Galler Stadtpolizist muss sich am Donnerstag wegen eines Ausrasters vor Gericht verantworten. Er hatte einen Töff-Rowdy bei der Festnahme beschimpft und bedroht – Amtsmissbrauch, findet die Anklage und fordert eine Geldstrafe von 8500 Franken für den Mann.

“Wildwest in der Ostschweiz”, “St.Galler Polizist: ‘I mach di kaputt’”: Der Vorfall, der am Donnerstag vor dem St.Galler Kreisgericht verhandelt wird, sorgte vor eineinhalb Jahren für zahlreiche Schlagzeilen. Ein Töfffahrer war massiv zu schnell durch die Stadt St.Gallen gefahren. Als ihn eine Patrouille der Stadtpolizei stellte, stiess einer der beiden Beamten reihenweise Beschimpfungen aus: Er nannte den Mann unter anderem “Chrüppel”, “Latschi” und “Ratte”.

Die Helmkamera, mit welcher der Töfflenker seine wilde Fahrt aufgenommen hatte, zeichnete die üblen Worte des Beamten auf. Der Skandal war perfekt, als der Töfffahrer das Video auf Youtube hochlud und die Medien darauf aufmerksam wurden. Nun steht der betreffende Polizist vor Gericht – die Anklage wirft ihm Amtsmissbrauch vor.

Verfolgung aufgenommen
Die Anklageschrift geht detailliert auf die Geschehnisse ein, die sich bereits am 1. September 2014 zutrugen, aber erst durch das Youtube-Video im Juni 2015 an die Öffentlichkeit gelangten. Der Töff-Lenker war auf der Langgasse stadteinwärts unterwegs – mit lautem Motor und ohne Kontrollschild. Die zweiköpfige Patrouille der St.Galler Stadtpolizei nahm mit Blaulicht und Sirene die Verfolgung des Mannes auf, der in halsbrecherischer Fahrt davonfuhr. Dabei missachtete der Töfflenker zahlreiche Verkehrsregeln – er war mit bis zu 100 km/h nicht nur massiv zu schnell unterwegs, sondern überfuhr auch Rotlichter, überholte rechts oder drängte entgegenkommende Fahrzeuge ab.

“I rupf dir de Grind us”
“Zeitweilig erfolgte die Fahrt in einem eigentlichen Katz- und Mausspiel”, heisst es in der Anklageschrift. So habe der Motorradlenker die Polizisten teils aufschliessen lassen, um ihnen sogleich wieder zu entwischen. An der Verzweigung Tablatstrasse – Rehetobelstrasse im Osten der Stadt spitzten sich die Geschehnisse dann zu: Der Töfflenker stürzte ins Wiesenbord und widersetzte sich der drohenden Verhaftung. Zunächst drückte einer der Polizisten dem Motorradlenker laut Anklageschrift den Helm mehrmals stark nach hinten ins Genick, um dem Mann “die Luft abzuschneiden und ihn zur Aufgabe seines Widerstandes zu veranlassen”. In der Folge kam es zu den üblen Beschimpfungen zwischen dem Töfffahrer und dem Polizisten.

Der Motorradlenker betitelte den Beamten zunächst als “Arschloch!” und “Drecksau!”. Der Polizist reagierte darauf mit Äusserungen wie “Du huere Sau!”, “Du Chrüppel, du verdammte!”, “I rupf dir de Grind us, du!”, “Du verdammte huere Chrüppel, du elende, du!”,”No eimol wehre, du, und i mach di kaputt!”, “Du huere Latschi, du!” oder “Wa hemmer denn do für e huere Ratte!” Erst nachdem es den Polizisten gelungen war, dem Mann Handfesseln anzulegen und ihm den Helm abzuziehen, beruhigte sich die Situation.

“Alles panierte Bünzli-Bürger!”
Er habe eine Stinkwut auf die Behörden gehabt, gab der Töff-Rowdy nach dem Vorfall gegenüber dem “Blick” zu Protokoll. Schon mehrmals hätten ihm die Behörden das Leben schwer gemacht – nach einem Burnout sowie einem Konkurs habe er nichts mehr zu essen für die Familie gehabt und von den Behörden keinen Franken erhalten. Er zeigte sich zwar reuig, bezeichnete seine Fahrt aber auch als Hilferuf in der Not: “Die von der Behörde sind einfach alles panierte Bünzli-Bürger!”, sagte der Mann dem “Blick”.

Das Verhalten der Polizei bei seiner Festnahme bezeichnete der Töff-Lenker einerseits als unprofessionell. Andererseits äusserte er aber auch Verständnis dafür: “Wäre ich einer der Polizisten gewesen, hätte ich mir wohl auch ein paar aufs Dach gegeben”, so der Mann. Er war im vergangenen Frühling im abgekürzten Verfahren zu einer Freiheitsstrafe von 23 Monaten, bedingt ausgesetzt auf zwei Jahre, und einer Busse von 1000 Franken verurteilt worden – unter anderem wegen mehrfacher grober Verletzung der Verkehrsregeln (Raser-Tatbestand) und Fahrens ohne Kontrollschilder.

Probezeit von zwei Jahren beantragt
Laut der nun vorliegenden Anklageschrift gegen den Polizisten hat der Beamte durch sein Verhalten gegenüber dem Töfffahrer Amtsmissbrauch begangen – “insbesondere, indem er diesen beschimpfte und bedrohte”. Nach dem Willen der Anklage soll der Polizist eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 170 Franken zahlen – dies bedingt bei einer Probezeit von zwei Jahren. Zudem sind eine Busse von 800 Franken und die Übernahme der Verfahrenskosten beantragt.


Click: zum ausserordentlich tollen Eheringe Report “Du huere Chrüppel”: Stadtpolizist vor Gericht

http://www.tagblatt.ch/4824373″Du huere Chrüppel”: Stadtpolizist vor Gericht

Dieser gelungene Bericht behandelt das Thema in unterhaltsamer und doch lehrreicher Art und Weise.

Frisch aus St.Gallen – Topnews: Drogenkurier ohne Führerausweis muss vor Gericht

Ein absolut lesenswerter Artikel zum Thema “St.Gallen”

Bei einer Kontrolle haben Grenzwächter einen Kroaten erwischt, der rund 230 Gramm Kokain mit sich führte. Gegen den Mann wird Anklage erhoben.

AU. Vor rund einem Jahr, am 10. November 2015, kontrollierten Grenzwächter Anfang Nachmittag beim Grenzübergang Au einen 37-jährigen Kroaten. Der Mann, der in die Schweiz einreisen wollte, wies sich unter anderem mit einem gefälschten Führerausweis aus. Zudem bestand gegen ihn eine Einreisesperre. Unter dem Fahrersitz fanden Spezialisten des Grenzwachtkorps in der Folge ein Paket – es enthielt 229 Gramm Kokain mit einem Reinheitsgehalt von rund 74 Prozent, wie die St.Galler Staatsanwaltschaft meldet.

Der Beschuldigte ist gemäss der Mitteilung geständig: Er wusste, dass es sich beim Paketinhalt um Kokain handelte. Der Mann habe das Kokain von einer Person in der Region Bregenz/Lustenau übernommen und den Stoff nach Zürich transportieren wollen, wie die Staatsanwaltschaft schreibt. Weitere Abklärungen ergaben, dass der Mann keinen gültigen Führerausweis besitzt und sich trotz einer Einreisesperre mehrfach in der Schweiz aufhielt.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen hat beim Kreisgericht Rheintal Anklage wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes, Fälschung von Ausweisen, mehrfacher rechtswidrigen Einreise, mehrfachen rechtswidrigen Aufenthalts und Führens eines Motorfahrzeugs ohne Führerausweises erhoben. Für den Mann, der sich seit dem 2. Mai 2016 im vorzeitigen Strafvollzug befindet, wird eine Freiheitsstrafe von 30 Monaten beantragt, wobei 14 Monate zu vollziehen seien – der Rest soll bei einer Probezeit von drei Jahren aufgeschoben werden. Zudem soll der Beschuldigte gemäss der Anklage eine Busse von 200 Franken bezahlen und die Kosten des Verfahrens tragen. (pd/red.)


Hier: ZUR GUT GELUNGENEN TEXTQUELLE Drogenkurier ohne Führerausweis muss vor Gericht

http://www.tagblatt.ch/4795667Drogenkurier ohne Führerausweis muss vor Gericht

Dieser gelungene Bericht behandelt das Thema in unterhaltsamer und doch lehrreicher Art und Weise.

Betrifft St.Gallen: St.Galler Gericht spricht Schularzt frei

Ein sehr lesenswerter Text zu diesem topaktuellen und alle St.Gallener betreffenden Thema,

Das Kreisgericht St. Gallen hat einen Schularzt vom Vorwurf der mehrfachen sexuellen Handlungen mit Kindern freigesprochen. Das Gericht zweifelte an den Aussagen der Jugendlichen.

ST.GALLEN. Es sei bekannt, dass insbesondere Jugendliche suggestiven Einflüssen durch gruppendynamische Prozesse besonders leicht unterlägen, was zu unbewussten Übertreibungen und Falschaussagen führen könne, heisst es in der Kurzbegründung des Gerichts.

Es bestünden gewichtige Zweifel an der Täterschaft des nicht vorbestraften Beschuldigten. Der Mann habe die Vorwürfe stets bestritten und erklärt, er habe sämtliche Untersuchungen bei allen Schülern wie immer durchgeführt.

Zehnminütige Reihenuntersuchung
Der Beschuldigte ist seit mehreren Jahren Schularzt im Kanton St. Gallen. Im September 2015 waren mehrere Schulklassen für eine ärztliche Reihenuntersuchung in der Praxis des Arztes.

Im Rahmen der rund zehnminütigen Untersuchung soll er versucht haben, bei zwei Schülern am Penis eine Erektion herbeizuführen. In einem Fall soll ihm das laut Anklageschrift auch gelungen sein. Bei beiden Untersuchungen war der Arzt jeweils alleine mit den Minderjährigen im Zimmer.

Er habe bei den Jugendlichen die normale Untersuchung vorgenommen, sagte der Beschuldigte vor Gericht. Dabei würden auch die Geschlechtsorgane untersucht, um allfällige Gesundheitsstörungen früh zu erkennen. Die Aussagen der beiden Schüler seien völlig übertrieben. “Wenn ein Kind die Untersuchung nicht will, unterlasse ich sie und gebe ihm einen Zettel für den Hausarzt mit”, sagte er.

Kontroverse um Aussagen der Schüler
Der Beschuldigte habe seine Machtposition gegenüber den Jugendlichen ausgenutzt, sagte der Staatsanwalt. Die Aussagen der Schüler seien glaubwürdig. Er forderte eine Verurteilung wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit Kindern.

Der Beschuldigte sei zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 20 Monaten mit einer Probezeit von fünf Jahren sowie zu einer Busse von 5000 Franken zu verurteilen. Es sei zudem ein Berufsausübungsverbot als Schul- und als Amtsarzt von fünf Jahren zu verhängen.

Der Verteidiger plädierte auf Freispruch. Auf die Weisungen sei zu verzichten. Der Staatsanwalt habe es versäumt, entlastende Momente zu verfolgen. Der Arzt habe die Reihenuntersuchungen seit Jahren sorgfältig und klaglos durchgeführt, sagte der Verteidiger.

Auch im September 2015 sei er nicht vom üblichen Ablauf abgewichen. In dieser kurzen Zeit wären die geschilderten Übergriffe gar nicht möglich gewesen, sagte er. “Die Schilderungen der Schüler waren übertrieben und dramatisiert.»

Die Kosten des Verfahrens trägt der Staat. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (sda)


Hier: ZUM UMFASSENDEN ORIGINALBERICHT St.Galler Gericht spricht Schularzt frei

http://www.tagblatt.ch/4657692St.Galler Gericht spricht Schularzt frei

Der Autor hat mit diesem St.Gallener-Artikel gute Arbeit geleistet!

Aus St.Gallen – topaktuelle News: Renitenter Moslem vor Gericht

Ein absolut lesenswerter Artikel zum Thema “St.Gallen”

ST.GALLEN. Ein Moslem aus St.Margrethen, der national Schlagzeilen schrieb, steht Ende Juni vor dem Kreisgericht Rheintal. Er muss sich wegen Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen und mehrfacher Widerhandlung gegen das kantonale Volksschulgesetz verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, trotz ausdrücklicher Aufforderung durch die Behörden die Teilnahme seiner Kinder an schulischen Anlässen verweigert zu haben. Das eine Kind erschien nicht zum Schwimmunterricht, ein anderes ging nicht ins Lager, ein drittes blieb dem Singspiel fern. All dies sei aus religiösen Gründen geschehen, so die Staatsanwaltschaft. Sie hatte dem Vater deswegen im Dezember einen Strafbefehl geschickt: vier Monate Freiheitsstrafe unbedingt. Der Mann erhob Rekurs, weshalb es zur Gerichtsverhandlung kommt. (rw)


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http://www.tagblatt.ch/4637419Renitenter Moslem vor Gericht

Dem Verfasser des Berichtes ist es gelungen dem Thema St.Gallen voll und ganz gerecht zu werden.

Frisch aus St.Gallen – Topnews: St.Galler Moschee-Täter kommt vor Gericht

Dieser Artikel bringt Licht ins St.Gallener Dunkel!

Ende Mai muss sich ein 53-jähriger Serbe wegen Mordes vor dem Kreisgericht St.Gallen verantworten. Er soll im August 2014 in einer Moschee in St. Gallen-Winkeln einen 51-jährigen Mann erschossen haben. Hintergrund der Tat ist eine Fehde zwischen den beiden Familien.

ST.GALLEN. Der mutmassliche Schütze befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug. Die Staatsanwaltschaft hat beim Kreisgericht St.Gallen Anklage erhoben und eine Freiheitsstrafe von 20 Jahren beantragt.

Am 22. August 2014 besuchte ein 51-jähriger Schweizer das Freitagsgebet in der Moschee «El-Hidaje Islamische Gemeinschaft» in St.Gallen-Winkeln. Kurz nach Beginn des zweiten Gebetsteils näherte sich ein Mann dem Betenden und feuerte sieben Schüsse auf den vor ihm knienden Mann ab.

Grundsätzlich geständig
Die Schussverletzungen führten beim Opfer sofort zum Tod. Der mutmassliche Schütze konnte noch vor Ort von der Polizei festgenommen werden. Der Mann, ein 53-jähriger Serbe, ist laut Staatsanwaltschaft grundsätzlich geständig.

Die Anklage kommt zum Schluss, dass sich der Beschuldigte durch sein Handeln des Mordes, der mehrfachen Gefährdung des Lebens und der mehrfachen Vergehen gegen das Waffengesetz schuldig gemacht habe. An der Verhandlung wird auch die Familie des Getöteten als Privatklägerin auftreten. Das Opfer hinterlässt eine Frau und vier Kinder.

Opfer und Täter kannten sich
Sowohl das Opfer als auch der mutmassliche Täter sind gebürtige Albaner und sind später in die Schweiz eingewandert. Die Tat stehe im Zusammenhang mit einer Familienfehde.
In Walenstadt kam es vor 19 Jahren zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Opfer, dem mutmasslichen Täter und dessen Bruder. Dabei kam der Bruder des Beschuldigten ums Leben. Der mutmassliche Täter, das spätere Opfer, wurde freigesprochen. Der damals 34-Jährige habe in Notwehr gehandelt, hielt das Gericht fest. (sda)


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Der Autor hat mit diesem St.Gallener-Artikel gute Arbeit geleistet!

Aus St.Gallen – aktuelle Neuigkeit: Tötungsdelikt von Untereggen erneut vor Gericht

Ein absolut lesenswerter Artikel zum Thema “St.Gallen”

STGALLEN. Ein 53-jähriger Schweizer, der 2011 seine Frau erdrosselt und die Leiche in einem Schacht vergraben hat, steht am kommenden Montag erneut vor Gericht. Das Kantonsgericht St.Gallen muss beurteilen, ob es sich bei der Tat um Mord, Tötung oder Totschlag handelt.

Das Kreisgericht Rorschach verurteilte den Mann wegen vorsätzlicher Tötung seiner Frau zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren. Sowohl die Verteidigung als auch die Staatsanwaltschaft zogen das Urteil ans Kantonsgericht St.Gallen weiter. Die Anklage fordert eine Freiheitsstrafe von 17 Jahren wegen Mordes. Die Verteidigung eine Verurteilung wegen Totschlags. Das Beziehungsdelikt entfachte ein grosses mediales Interesse. Das Kreisgericht Rorschach verlegte im März 2015 die Verhandlung aus diesem Grund in den Saal des Kantonsgerichts nach St.Gallen.

Falsche Spuren gelegt
Die Ehe galt als zerrüttet, beide Eheleute waren in einer neuen Beziehung, die Trennung stand kurz bevor. Die Frau lebte nur noch der drei Kinder wegen im gemeinsamen Haus in Untereggen. In der Nacht auf den 3. Dezember 2011 kam es zum Drama: Die Kinder schliefen friedlich, als ihr Vater seine 43-jährige Frau tötete.

Der Mann schlich sich barfuss ins Schlafzimmer seiner Frau und schlug sie mit einem Hammer bewusstlos. Mit einem Plastiksack und zwei Kabelbindern erdrosselte er sie und versteckte die Leiche in einem Schacht neben dem Einfamilienhaus.

Er bedeckte den Schacht mit Erde und legte falsche Spuren: So fuhr er beispielsweise mit dem Auto des Opfers ins Nachbardorf und stellte den Wagen dort unverschlossen ab. Am nächsten Abend wurde die Frau von ihrem Bruder als vermisst gemeldet.

Ehemann beteiligte sich bei Suche
In den darauffolgenden Tagen wurde intensiv nach ihr gesucht. Auch der Ehemann beteiligte sich an der Suche. Als bekannt wurde, dass es Eheprobleme gegeben hatte, geriet der Informatiker ins Visier der Ermittler.
Rund drei Wochen nach der Tat wurde im Garten des Einfamilienhauses die Leiche der Frau im zugeschütteten Schacht entdeckt. Nachdem er als Verdächtiger verhaftet worden war, gab der Mann die Tat zu. Seit März 2012 sitzt er im vorzeitigen Strafvollzug. (sda)


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http://www.tagblatt.ch/4487100Tötungsdelikt von Untereggen erneut vor Gericht

Der Verfasser des Artikels hat geschafft uns zum nachdenken anzuregen. Danke!