Aus St.Gallen – aktuelle Meldung: «Hier können wir viel Neues machen»

Ein topaktuller Bericht zu diesem spannenden Topic!

Eröffnung Ein Naturmuseum wird nicht alle Jahre gebaut. In St.Gallen ist das genau 133 Jahre her. Dementsprechend stolz hat Direktor Toni Bürgin gestern das neue Museum vorgestellt, das heute offiziell eröffnet wird und am Wochenende seine Türen für das Publikum öffnet.

ST.GALLEN. Die Geschichte des Naturmuseums habe aber eigentlich schon im Jahr 1623 begonnen, sagt zuvor die St.Galler Stadträtin Patrizia Adam. Und zwar mit einem Nilkrokodil, das am Anfang der Naturaliensammlung steht. Ein Krokodil, das schon im alten Naturmuseum eine Ikone war und jetzt an der Wand des neuen Museumscafés hängt. Aus den Sammlungen von exotischen Kuriositäten sind in der Neuzeit wissenschaftliche Naturmuseen geworden, die wie hier in St.Gallen vor allem auch ein Naturarchiv sind.

So führt Bürgin auf dem Rundgang zuerst in den Keller des Museums. Dort zeigt er die grossen Depoträume, in denen 300’000 Präparate und Objekte gelagert werden, allerdings sind erst 100 000 gezügelt worden. Daneben ist eine Werkstatt zu finden, wie auch ein Kühlraum, in dem tote Tiere aufbewahrt werden, die im Präparatorium zu Ausstellungsobjekten gemacht werden. Das Herzstück der neuen Dauerausstellung liegt jedoch nicht im Keller, sondern im hellen Licht des grosszügigen Tageslichtmuseums. «Vom Bodensee zum Ringelspitz» heisst dieses Herzstück, in dessen Zentrum ein farbiges Landschaftsrelief zu sehen ist. «Mit einer Grösse von 37 Quadratmetern ist dieses Relief in der Schweiz einmalig», sagt Bürgin. Rundherum werden die verschiedenen Lebenswelten der Ostschweiz dargestellt, die mit interaktiven Elementen erkundet werden können.

Die Haiwirbel und der Ur aus Goldach

Einen Stock höher treffen die Besucher auf einen «Omniglobe», der das Auge magisch anzieht und die Erde in verschiedenen Facetten zeigt. Daneben wird die Entwicklung vom Erdaltertum bis heute gezeigt, zum Beispiel anhand der Haiwirbel, die in den Churfirsten gefunden worden sind – oder des Urochsen aus Goldach. Auch der Gegenwart wird viel Platz eingeräumt. Im Warenhaus der Energie und Rohstoffe werden die Umweltprobleme der modernen Gesellschaft greifbar. Auch die Geothermie hat hier nicht ausgedient – mit einem Lift kann 4500 Meter in die Tiefe gefahren werden. Ein Jugendlabor, die Bionik und die Bodenschätze sind weitere Ausstellungsteile, welche die spannende Reise abschliessen. «Sammeln, erforschen, vermitteln», das sei der Zweck eines Naturmuseums, sagt Bürgin. «Und hier können wir dabei viel Neues machen, was im alten Museum nicht möglich war.»


Click: ZUM EHERINGEARTIKEL «Hier können wir viel Neues machen»

http://www.tagblatt.ch/4819276«Hier können wir viel Neues machen»

Wir sind schon sehr auf die nächsten Artikel zu diesem interessanten Thema gespannt!

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