St.Gallen-News: Ein neues Zuhause für Helene

Dieser Bericht bringt es zielgenau auf den Punkt!

Das geplante Feuerwehrmuseum im ehemaligen Gantamt könnte bereits in einem Jahr eröffnet werden. Das Stadtparlament entscheidet im November über das Schicksal der ausgedienten Feuerwehrautos.

Der Beitrag von 120 000 Franken aus dem Lotteriefonds des Kantons für das geplante Feuerwehrmuseum im ehemaligen Gantamt war eine Initialzündung. So zumindest kommentierte ihn Tomas Meyer, Präsident des Nostalgievereins Feuerwehr St. Gallen (NFSG). Nun gehe es um den zentralen Punkt für das Projekt: Die Rede ist von verschiedenen Krediten, die die Stadt sprechen muss, ohne die das Museum nicht verwirklicht werden kann. Am 2. November wird die Vorlage im Stadtparlament behandelt. Konkret geht es um den Antrag, dass der Nostalgieverein das Bauland, auf dem das Gantamt steht, unentgeltlich bekommen soll. Zudem wird beantragt, dass die Stadt im Rahmen einer Leistungsvereinbarung jährliche Beiträge von 32 000 Franken übernehmen soll. Um das Museum überhaupt verwirklichen zu können, steht zusätzlich ein städtisches Darlehen von 250 000 Franken zur Diskussion. Alle Beiträge werden gemäss Vorlage jedoch nur dann gesprochen, wenn die Finanzierung des Feuerwehrmuseums gemäss Businessplan zu Stande kommt.

200 Besucher pro Jahr

Thomas Meyer ist sich sicher, dass der Businessplan eingehalten werden kann, denn dieser sei sehr vorsichtig budgetiert. Der NFSG geht von jährlichen Betriebskosten für das Museum von 48 220 Franken aus. Von den 32 000 Franken der Stadt werden 16 000 der Spezialfinanzierung der Feuerwehr belastet. Die restlichen 16 220 Franken sollen aus Saalvermietungen, Mieten, Getränkeverkauf und durch Eintritte resultieren. Dass zurückhaltend gerechnet wird, lässt sich an den budgetierten Einnahmen durch den Verkauf von Eintritten darlegen: Die Arbeitsgruppe rechnet mit jährlichen Einnahmen von 1500 Franken. Bei einem Preis von fünf Franken pro Ticket wird lediglich mit 200 Besuchern pro Jahr und dem Verkauf von zehn Gruppeneintritten a je 50 Franken budgetiert.

Insgesamt rechnet die Arbeitsgruppe um Meyer für die Verwirklichung des Feuerwehrmuseums an der Burgstrasse 61 mit 1 023 000 Franken. «Diverse Beträge sind bereits gesprochen», sagt Meyer. Unter anderem der Beitrag aus dem Lotteriefonds, aber auch Unterstützungsbeiträge von verschiedenen Stiftungen in der Höhe von 100 000 Franken. Das Rettungs-Corps der Stadt St. Gallen hat ein Darlehen von 100 000 Franken gesprochen und die Gebäudeversicherung des Kantons St. Gallen und die Ortsbürgergemeinde St. Gallen je 30 000 Franken. Trotzdem fehlen dem Nostalgieverein auch mit dem städtischen Darlehen von 250 000 Franken noch immer 423 000 Franken. Doch Thomas Meyer gibt sich zuversichtlich: «Wenn die Stadt uns die Kredite spricht, ist es ein Bekenntnis für uns und ein Zeichen, dass sie hinter dem Projekt steht.» Mit dieser Unterstützung könnten dann auch einfacher Sponsoren gefunden werden.

Zeitlich gebundene finanzielle Beiträge

Ziel des Nostalgievereins Feuerwehr St. Gallen ist, das Museum im September 2017 wenigstens zum Teil zu eröffnen. «Das Museum kann nachher aber gern noch wachsen», sagt Meyer. Sie seien darauf angewiesen, dass es mit dem Kauf der Liegenschaft und den nötigen Umbauarbeiten vorwärts gehe, denn: «Einige finanzielle Beiträge sind zeitlich gebunden.» So zum Beispiel der Lotteriefondsbeitrag.

Aushängeschild des Feuerwehrmuseums im ehemaligen Gantamt der Stadt St. Gallen soll dereinst die Autopumpe Helene sein. Als die schöne Helene 1909 angeschafft wurde, war dies zugleich der Anlass zur Gründung einer Berufsfeuerwehr in St. Gallen. Zudem würde eine Autodrehleiter von 1914, die heute noch im Verkehrshaus Luzern steht, in St. Gallen seinen Platz finden. Noch in Besitz der St. Galler Feuerwehr sind zudem zwei Löschfahrzeuge von Saurer aus den Jahren 1963 und 1965.


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http://www.tagblatt.ch/4782323Ein neues Zuhause für Helene

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