Frisch aus St.Gallen – Topnews: Gemeinde will gesprächiger werden

Dieser Artikel bringt Licht ins St.Gallener Dunkel!

Der Gemeinderat muss mehr kommunizieren. Was bereits an der Bürgerversammlung gefordert wurde, erkennt auch der Rat. Jetzt wird ein Kommunikationsbeauftragter gesucht.

ST.GALLEN. Den einen ist es gegeben, den anderen weniger. Tatsache ist, in Zeiten von Social Media ist Kommunikation allgegenwärtig. Und auch – oder gerade – ein Gemeinderat kann nicht nicht kommunizieren. Aber genau die mangelhafte Kommunikation ist es, die viele Bürger ihrem Gemeindepräsidenten vorwerfen. Auch in Wittenbach, wo Fredi Widmer den Vorwurf bereits an Bürgerversammlungen zu hören bekam. Diese Kritik habe sicher auch mitgespielt beim Entscheid, neu eine Verwaltungsstelle Kommunikation und Gesellschaft zu schaffen, räumt er ein. Die Stelle ist im aktuellen «Puls» ausgeschrieben. «Wir haben insgesamt festgestellt, dass wir unser Kommunikationskonzept von 2014 noch besser umsetzen müssen», sagt Widmer. Entstanden sei die Idee für die neue Stelle auch deshalb, weil die gemeinderätlichen Mitteilungen im «Puls» aus Spargründen reduziert wurden in den vergangenen Jahren.

Marlies Lorenz hat’s vorgemacht

Ähnlich wie grössere Gemeinden, beispielsweise Flawil oder Gossau, will Wittenbach darum künftig einen Kommunikationsbeauftragten beschäftigen. Ziel sei es, dass dieser die Kommunikation gegen aussen unterstütze. Dazu gehöre sicherlich die Berichterstattung über Gemeinderatsgeschäfte, aber auch, den jährlichen Freiwilligenanlass zu organisieren, den Geschäftsbericht oder die verschiedenen Broschüren zu überarbeiten, die Homepage zu betreuen, in den sozialen Medien zu kommunizieren oder Medienmitteilungen zu institutionalisieren. Und was erhofft man sich von dieser Stelle? «Dass man ausserhalb des Gemeindehauses eher wahrnimmt, was der Gemeinderat alles macht», sagt Widmer.

In den Bereichen Jugend, Familie, Vereine, Gesundheit und Kultur war die zuständige Gemeinderätin Marlies Lorenz sehr engagiert und hat auch viele Verwaltungsarbeiten übernommen. Sie gibt ihr Amt Ende Jahr aber nach 16 Jahren im Gemeinderat ab. «Von ihrem Nachfolger kann man nicht erwarten, dass ihm dieselben zeitlichen Ressourcen zur Verfügung stehen», sagt Widmer. Deshalb müsse die Verwaltung nun einen Teil dieser Aufgaben übernehmen. Für die neue Stelle geht Widmer von einem 60-Prozent-Pensum aus. Der oder die Kommunikationsbeauftragte wird im Büro der Ratskanzlei arbeiten, aber direkt dem Gemeindepräsidenten unterstellt sein. Weil eine andere Stelle in der Verwaltung um 40 Prozent reduziert werde, ergebe sich nur eine Aufstockung von 20 Prozent. Die entsprechenden Personalkosten seien im Budget 2017 bereits enthalten. Vergeben ist die Stelle gemäss dem Gemeindepräsidenten noch nicht. Die Suche erfolge intern in der Verwaltung, aber auch extern. «Wir schauen einfach, wer sich am besten eignet», sagt Widmer. Und auf wann wird der Kommunikationsbeauftragte seine Arbeit aufnehmen? «So schnell als möglich.»


Klick HIER: zum Bericht Gemeinde will gesprächiger werden

http://www.tagblatt.ch/4773283Gemeinde will gesprächiger werden

Dieser kompakte Artikel beleuchtet dieses topaktuelle Thema aus einem interessanten Blickwinkel. Spannend!

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