Nachricht aus St.Gallen: Kanton krempelt Deutschkurse um

Ein aktueller Artikel zu diesem aktuellen Thema St.Gallens.

Die St.Galler Gemeinden setzen ab 2017 bei den Deutschkursen für Fremdsprachige vermehrt auf wohnortnahe Angebote in Quartierschulen. Das bisherige Angebot habe zu wenig gegriffen, sagt Regierungsrat Martin Klöti.

ST.GALLEn. Nur mit genügend Deutschkenntnissen könnten Personen im Arbeitsmarkt Fuss fassen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben, heisst es in der Mitteilung der Staatskanzlei vom Donnerstag. Deshalb hätten der Kanton und die Gemeinden eine neue Aufgabenteilung für die Deutschförderung vereinbart.

Das bisherige Angebot habe zu wenig gegriffen und die Erfolgsquote sei zu niedrig, sagte Regierungsrat Martin Klöti auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Professionelle Deutschkurse für Fremdsprachige sollten durch niederschwellige Angebote der Gemeinden ergänzt werden.

Die Gemeinden, vertreten durch die Vereinigung der St.Galler Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten (VSGP), beteiligen sich ab dem kommenden Jahr nicht mehr an der Finanzierung der Vergünstigungen von Kursen an professionellen Schulen. Die frei werdenden Mittel werden stattdessen in lokale Deutschlernangebote investiert. Geplant ist die Entwicklung von Quartierschulen, in denen sowohl zugezogene Personen als auch Flüchtlinge und Asylsuchende Deutsch lernen können.

Einige Gemeinden verfügen schon heute über solche Angebote. «Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur lokalen Integration dieser Menschen», sagte Klöti. Dieses Engagement der Gemeinden in Zusammenarbeit mit Freiwilligen, die als Lehrerinnen und Lehrer tätig sind, soll nun verstärkt werden.

Bis zu 400 Lektionen kostenlos
Der Kanton wird weiterhin die Kurse der professionellen, überregional tätigen Deutschschulen unterstützen. Fremdsprachige Personen mit niedrigem Einkommen haben weiterhin die Möglichkeit, vergünstigte zertifizierte Deutschkurse zu besuchen. Der Kanton baue sein finanzielles Engagement in diesem Bereich aus, heisst es in der Mitteilung weiter.

Den Ausstieg der Gemeinden aus der professionellen Deutschförderung wird der Kanton jedoch nur teilweise kompensieren können. Künftig werden weniger Deutschlektionen vergünstigt, zudem werden auch die einzelnen Lektionen weniger stark unterstützt. Nicht mehr bezahlen müssen Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene. Neben den Angeboten in den Quartierschulen können sie ab 2017 bis zu 400 Lektionen in professionellen Schulen kostenlos besuchen. (sda)


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http://www.tagblatt.ch/4771640Kanton krempelt Deutschkurse um

Der Verfasser hat das Topic kurz und doch umfassend beschrieben.

Frische St.Gallener – Neuigkeit: St.Galler Apotheker dürfen künftig impfen

Fundierter Artikel, Lesen und Geniessen!

Wer sich impfen lassen will, muss künftig nicht mehr zwingend zum Hausarzt. Apotheker mit entsprechender Weiterbildung sind ab November befugt, im Kanton St.Gallen Impfungen selbständig durchzuführen.

ST.GALLEN. Wie die Regierung am Freitagmorgen mitteilte, hat sie eine entsprechende Anpassung der Heilmittelverordnung beschlossen. Wer sich impfen lassen will, konsultierte bis anhin seine Hausärztin oder seinen Hausarzt. Ab dem 1. November 2016 können neu auch Apothekerinnen und Apotheker mit einer entsprechenden Weiterbildung ohne ärztliche Verschreibung Impfungen vornehmen. Impfen dürfen sie gegen die Grippe sowie gegen die Hirnhautentzündung, die durch Zeckenbisse verursacht wird (FSME).

Sowohl Grippe als auch Hirnhautentzündungen, die durch Zecken verursacht werden, seien keine harmlosen Krankheiten, schreibt die Regierung weiter. In der Schweiz führt die Grippe jedes Jahr bis zu 265’000 Arztkonsultationen, bis zu 5’000 Hospitalisationen und zu mehreren hundert Todesfällen. Vor diesem Hintergrund solle ein niederschwelliges Angebot geschaffen werden, mit dem Ziel, die Impfrate in der Bevölkerung zu erhöhen. Gleichzeitig werde die Rolle der Apothekerinnen und Apothekern in der medizinischen Grundversorgung gestärkt.

Die Anpassung erfolgt auf gemeinsame Anregung der kantonalen Ärztegesellschaft und des Apothekerverbandes St.Gallen hin. (red.)


Hier: zum lesenswerten Text St.Galler Apotheker dürfen künftig impfen

http://www.tagblatt.ch/4773028St.Galler Apotheker dürfen künftig impfen

Dem Author ist es gelungen ein schwieriges St.Gallen-Thema ansprechend und interessant zu besprechen

Aus St.Gallen – aktuelle Neuigkeit: St.Galler Budget: Dickes Eigenkapitalpolster dank Sondereffekt

Fundierter Bericht, das Lesen lohnt sich.

ST.GALLEN. Er könne zwar ein ausgeglichenes Budget präsentieren, erklärte CVP-Regierungsrat Benedikt Würth, als er am Donnerstag den Voranschlag vorstellte, «aber wir bewegen uns dabei auf einem schmalen Grat».

Auf den ersten Blick sehen die Zahlen nicht so aus. Denn budgetiert wird bei einem Aufwand von 4,91 Mrd. Franken ein Ertragsüberschuss von 284,7 Mio. Franken. Dieses Ergebnis sei aber «nicht vom neuen Finanzchef herbeigezaubert», relativierte Würth, der im Frühjahr ins Finanzdepartement gewechselt war.

Immobilienübertrag als Spezialeffekt
Für das Ergebnis verantwortlich ist vor allem ein Faktor: Weil die Spitalimmobilien 2017 an die Spitalverbünde übertragen werden, kann ein ausserordentlicher Aufwertungsgewinn in der Höhe 305 Mio. Franken verbucht werden. Lässt man diesen Effekt weg, dann entspricht der Voranschlag mit einem Minus von 38,1 Mio. Franken den Erwartungen.

Die Schuldenbremse werde damit «just eingehalten», so Würth. Die Regierung habe auch die Vorgaben des Kantonsrats berücksichtigt. Dazu gehört, dass der Steuersatz gleich bleibt, dass die Staatsquote nicht erhöht werden darf – sie ist sogar leicht rückläufig -, dass das Kulturbudget auf dem Stand von 2016 plafoniert bleibt und sich der Personalaufwand nicht erhöht.

Anpassungen beim Personal
Allerdings sollen die Ausgaben für das Personal nach dem Vorschlag der Regierung trotzdem leicht steigen: Dafür verantwortlich seien neue Vorgaben des Bundes bei der Bildung. So gebe es mehr Unterricht in den Berufsschulen und es brauche deshalb mehr Klassen. Im Asylbereich werde damit gerechnet, dass die Belastung weiter hoch bleibe.

Das seien fremdbestimmte Faktoren, argumentierte Würth. Wenn deswegen Anpassungen trotz der vom Kantonsrat verlangten Plafonierung nicht möglich seien, müssten beispielsweise bei steigenden Flüchtlingszahlen – und entsprechend höherem Personalbedarf – an anderen Orten Mitarbeiter entlassen werden.

Die grössten Steigerungen beim Aufwand werden bei den Ergänzungsleistungen, den individuellen Prämienverbilligungen, sowie bei den inner- und ausserkantonalen Spitalkosten verzeichnet. Diese Entwicklungen seien für den Kanton aber nur bedingt beeinflussbar, hiess es an der Medienorientierung.

Verbesserte Konjunktur
Aus der laufenden Rechnung wird ein leicht besseres Ergebnis als budgetiert erwartet. Dieser Trend floss auch in den Voranschlag 2017 ein. Ausgewirkt haben sich die gute Beschäftigung sowie die positiven Aussichten im Arbeitsmarkt, erklärte Felix Sager, Leiter des kantonalen Steueramtes.

Überraschend seien vor allem die guten Einnahmen aus den Gewinn- und Kapitalsteuern. Dazu habe die Exportindustrie beigetragen, die sich nach dem Frankenschock vom Januar 2015 erhole. Vor allem in den letzten drei, vier Wochen habe es eine positive Entwicklung gegeben, stellte Sager fest.

Notwendiges Polster
Mit dem Effekt aus der Übertragung der Spitalimmobilien, aber auch mit dem Gewinn aus der Rechnung 2015 in der Höhe von 154,5 Mio. Franken steigt das freie Eigenkapital markant an: von 389 Mio. Franken in der mutmasslichen Rechnung 2016 auf 673,7 Mio. Franken im Voranschlag 2017. Zusammen mit dem besonderen Eigenkapital wird der Kanton St.Gallen Ende 2017 einen Eigenkapitalbestand von 1,1 Mrd. Franken ausweisen.

Dieses Polster sei allerdings auch notwendig, erklärte der Finanzchef. In einer Defizitsituation schrumpfe das Kapital jeweils rasch zusammen. Zudem stehe die Umsetzung der Unternehmenssteuerreform III an, die Kosten verursachen werde. Weiter wisse man nicht, wie sich der Finanzausgleich entwickle. Die Situation bleibe «relativ angespannt», fasste Würth zusammen. (sda)


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http://www.tagblatt.ch/4771670St.Galler Budget: Dickes Eigenkapitalpolster dank Sondereffekt

Wir sind schon sehr auf die nächsten Artikel zu diesem interessanten Thema gespannt!

Nachricht aus St.Gallen: Barrierefrei durch die Baumkronen

Ein sehr lesenswerter Text zu diesem topaktuellen und alle St.Gallener betreffenden Thema,

Im Neckertal entsteht der erste Baumwipfelpfad der Schweiz. Das Baugesuch ist eingereicht, die erste Anschubfinanzierung für das 3,8-Millionen-Projekt seit gestern unter Dach und Fach.

OSTSCHWEIZ. Schon die Kelten sollen die malerische Anhöhe oberhalb von Mogelsberg gekannt haben. Hier liegt das Steinwäldli, heute ein Naherholungsgebiet mit einem Rastplatz mit Feuerstellen, Finnenbahn, Vita-Parcours, einem Erlebnispfad am Boden und einer Blockhütte, die man mieten kann. Ein paar Meter entfernt skizzieren Bauvisiere das Eingangstor zum ersten Baumwipfelpfad der Schweiz, der im Mai 2018 – rechtzeitig zum 150-Jahr-Jubiläum der St. Galler Kantonalbank – eingeweiht werden soll. Die SGKB schiebt das 3,8-Millionen-Projekt mit einem Beitrag von 1,2 Millionen Franken an. Gestern setzten die Verantwortlichen im Blockhaus ihre Unterschrift auf das Papier.

«Der Pfad soll ein Leuchtturm-Projekt für unsere nicht auf Rosen gebettete, aber an Naturwerten reiche Region werden», wünscht sich Vreni Wild, die Neckertaler Gemeindepräsidentin. Ein Hauch Wehmut schwingt mit, der Baumwipfelpfad hätte Teil des im November 2014 abgelehnten Naturparks Neckertal werden sollen. «Ein Glück, dass die Finanzierung für den Pfad separat lief», sagt Lucrezia Meier-Schatz, 2015 von der Politbühne abgetretene CVP-Nationalrätin. Sie hilft mit ihrem Netzwerk bei der Finanzierung des Projekts. «Bis Ende Jahr wollen wir zwei Millionen Franken zusammenbringen. Wir sind gut auf Kurs», sagt die St. Peterzellerin.

Gemeindebeitrag von 150 000 Franken

Am 24. November befindet die Gemeinde Neckertal über einen einmaligen Betrag von 150 000 Franken an das Projekt sowie weitere 100 000 Franken in Form von Eigenleistungen. Wild ist zuversichtlich, «dass wir das durchbringen». Die Gemeinde sehe den positiven Effekt, den das Projekt bringe. Das gilt offenbar noch nicht für alle Bürger, wie Genossenschaftspräsident Werner Ackermann einräumt. Vier Einsprachen hat das in den Sommerferien eingereichte Baugesuch provoziert – alle betreffen die Verkehrsführung. Die Verantwortlichen suchen nach Lösungen, Ackermann spricht von einem «Ort der Entschleunigung und der Entdeckerfreude», der hier entstehen soll.

Regionalförster Christof Gantner glüht schon jetzt für die Idee, Familien mit Kindern vom Bahnhof Mogelsberg mit drei Posten zum Thema Forstwirtschaft und Holzbau hoch zum Infozentrum Baumwipfelpfad zu lotsen. Spüren, schmecken, anfassen – das sei das Konzept: Dafür wird sogar ein Kinderneurologe eingespannt.

An Gantner selbst ist definitiv ein Pädagoge verlorengegangen. Mit kleinen Taschenspiegeln auf dem Nasenrücken lässt er die Besucher auf der Finnenbahn hoch in die Baumwipfel sehen: Plötzlich sind die Äste und Blätter ganz nah. Und der imaginäre Baumwipfelpfad, 500 Meter lang – am höchsten Punkt 15 Meter über Boden – ist es auch. Und das, obwohl noch kein Pflock eingeschlagen ist.

Im heute schon rege frequentierten Erholungswald zeigt der Förster auf Fichten, die mit den Steinpilzen ein geheimnisvolles Netzwerk im Boden bilden. Ein Weisstännchen darbt geduldig am Fuss eines grossen Baumes, bis es «endlich durchstarten» kann. Und die 300 Jahre alte Eibe ein paar Meter weiter hat die SGKB schon zweimal überlebt.


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http://www.tagblatt.ch/4770543Barrierefrei durch die Baumkronen

Dem Verfasser des Artikels ist es gelungen das Thema kompetent zu behandeln.

Topaktuelle St.Gallen – Nachricht: Jugendliche Chat-Bekannte vergewaltigt und missbraucht

Ein topaktuller Bericht zu diesem spannenden Topic!

Weil er eine 16-Jährige vergewaltigt und mehrere minderjährige Mädchen missbraucht hat, wird ein Mann mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten bestraft. Der 28-Jährige hatte seine jugendlichen Opfer im Internet gesucht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Wie der Gerichtspräsident des Kreisgerichts See-Gaster bei der Urteilseröffnung am Mittwoch sagte, nützte der Autolackierer die Naivität der jungen Mädchen schamlos aus. Der Türke, der im Kanton Aargau wohnt, nahm via Internet Kontakt zu den Jugendlichen auf, chattete mit ihnen und gewann ihr Vertrauen. Dann fuhr er mit seinem Auto an den Oberen Zürichsee, wo er sich mit ihnen traf, um seine sexuelle Gier zu befriedigen.

Eine junge Frau hat er gemäss dem Richterspruch wenige Wochen nach ihrem 16. Geburtstag in seinem Auto vergewaltigt. Das jüngste Opfer war 13 Jahre alt, als sich der damals 26-Jährige an ihm verging. Einzelne Sex-Treffen filmte der Beschuldigte und schickte die Videos an andere Chat-Bekannte oder er drängte die Mädchen, ihm Nackt-Selfies zu schicken. Später drohte er den leichtgläubigen Opfern, die Aufnahmen den Eltern zu zeigen oder im Internet zu veröffentlichen.

Angeklagter bestreitet Gewalt
Laut Anklage missbrauchte der 28-Jährige zwischen Herbst 2013 und Winter 2014 insgesamt zehn Jugendliche. Wegen Vergewaltigung, mehrfacher sexueller Nötigung, mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind, mehrfacher Pornografie und weiterer Delikte hatte die St. Galler Staatsanwaltschaft an der Gerichtsverhandlung vom vergangenen Donnerstag eine Freiheitsstrafe von vier Jahren beantragt.

Der 28-Jährige bestritt die sexuellen Kontakte mit den teilweise minderjährigen Mädchen zwar nicht, behauptete aber, er habe nie Gewalt angewendet. Die jungen Frauen hätten freiwillig mitgemacht. Sein Verteidiger verlangte eine bedingte Freiheitsstrafe von höchstens 15 Monaten.

Opfer sind glaubhaft
Dass viele Jugendliche mit pornografischen Bildern aus dem Internet vertraut seien, sei kein Freipass, sagte der Richter zum Angeklagten. Das Gericht glaube den Opfern, denn sie hätten keinen Grund, den Mann fälschlicherweise zu beschuldigen. Die Aussagen der jungen Frauen seien stimmig.

Der Beschuldigte hingegen gebe vor, sich an vieles nicht zu erinnern. Zusätzlich zur bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten fällte das Gericht eine bedingte Geldstrafe von 350 Tagessätzen zu je 100 Franken aus. Die Probezeit beträgt jeweils drei Jahre. Der jungen Frau, die der Angeklagte vergewaltigt hat, muss er eine Genugtuung von 15’000 Franken bezahlen. Einer zur Tatzeit 14-Jährigen schuldet er eine Genugtuung von 3000 Franken.

«Eltern sind zu sorglos»
Das Gericht hoffe, dass dieser Fall Jugendliche und Eltern warne, sagte der Gerichtspräsident. Es sei beunruhigend, wie sorglos viele Eltern mit dem Online-Medienkonsum ihrer Kinder umgingen. «Es hat das Gericht schockiert, wie gleichgültig einige auf diese Strafuntersuchung reagierten.» (sda)


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http://www.tagblatt.ch/4770419Jugendliche Chat-Bekannte vergewaltigt und missbraucht

Der Autor dieses Textes hat gute Arbeit geleistet: Kurzweilig und doch interessant!

Topaktuelle St.Gallen – Nachricht: Attraktiv für Unternehmen, aber nicht für den Mittelstand

Fundierter Artikel, Lesen und Geniessen!

Der Kanton St. Gallen ist im schweizweiten Steuerwettbewerb vor allem bei den tiefen und sehr hohen Einkommen sowie bei den Unternehmenssteuern gut positioniert. Das zeigt ein alljährliches Monitoring im Auftrag der Regierung.

ST.GALLEN. Das Institut für Finanzwissenschaft und Finanzrecht IFF an der Universität St.Gallen verfasst jedes Jahr seit 2011 ein Steuermonitoring. Darin geht es um die Stellung des Kantons St.Gallen im schweizweiten Steuerwettbewerb.

Bei den Einkommenssteuern schneide St.Gallen bei den tiefen und sehr hohen Einkommen vergleichsweise gut ab, während die Platzierung bei den mittleren Einkommen «relativ schlecht» sei, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit. Bei den Vermögenssteuern wird St.Gallen als «weiterhin relativ unattraktiv» eingestuft.

Attraktiver Unternehmensstandort
Hingegen ist St.Gallen bei den Unternehmenssteuern im interkantonalen Vergleich im Mittelfeld klassiert. International sei der Kanton als Unternehmensstandort attraktiv, heisst es in der Mitteilung.

Ziel der Regierung sei es, die Steuerbelastung bei den natürlichen Personen dem Durchschnitt der Nachbarkantone anzugleichen und den Gewinnsteuersatz für juristische Personen auf unter 10 Prozent zu senken. Aufgrund der angespannten Finanzlage habe diese Strategie in den letzten Jahren aber nicht weiterverfolgt werden können.

Die anstehende Unternehmenssteuerreform III, über die allerdings voraussichtlich noch abgestimmt werden muss, verlangt nach Anpassungen: Die Revision im Kanton St.Gallen solle «primär als standortpolitische Steuervorlage» konzipiert werden, kündigt die Regierung an. Dabei stünden Anpassungen beim Steuertarif für juristische Personen im Vordergrund. Vorgesehen ist eine Reduktion der Gewinnsteuern von 17,4 auf unter 15 Prozent. (sda)


Hier: ZUR GUT GELUNGENEN QUELLE DES ARTIKELS Attraktiv für Unternehmen, aber nicht für den Mittelstand

http://www.tagblatt.ch/4770309Attraktiv für Unternehmen, aber nicht für den Mittelstand

Der Verfasser hat das Topic kurz und doch umfassend beschrieben.

Aus St.Gallen – aktuelle Meldung: Abfuhr für die Harmos-Gegner

Dieser Artikel bringt es genau auf den Punkt.

Der Kanton St.Gallen hält an der Harmonisierung der Volksschule fest. Die St. Galler Stimmberechtigten schickten eine Initiative zum Ausstieg aus dem Harmos-Schulkonkordat mit knapp 70 Prozent Nein-Stimmen bachab.

KANTON ST.GALLEN. Die Initiative des Vereins «Starke Volksschule St.Gallen» wurde mit 92’046 zu 40’240 Stimmen abgelehnt. Die Stimmbeteiligung betrug 43,4 Prozent. Sehr hoch fiel das Nein in der Stadt St.Gallen aus mit 15’270 zu 4122 Stimmen.

Kölliker: «Starkes Zeichen nach Bern»

Der St. Galler Bildungsdirektor Stefan Kölliker (SVP) sprach von einem «ausserordentlich starken Zeichen nach Bundesbern». Die Zustimmung zu Harmos bestätige den Weg der Schul-Harmonisierung unter den Kantonen und zeige, «dass eine Bundes-Intervention keinesfalls angebracht ist», sagte Kölliker.

Erfreut zeigte sich der Präsident der Erziehungsdirektoren-Konferenz EDK, Christoph Eymann. Der Entscheid in St.Gallen sei «ein gutes Signal im Prozess des Harmonisierungsauftrags durch die Kantone», wurde Eymann im Communiqué der EDK zitiert.

Die Harmonisierung der obligatorischen Schule sei weit fortgeschritten und gehe in die vereinbarte Richtung weiter. Die EDK habe festgestellt, dass «einzig im Bereich des Sprachenunterrichts Abweichungen nicht ausgeschlossen werden», heisst es.

Gegen zweite Fremdsprache

Das Volksbegehren richtete sich gegen die Einführung des Lehrplans 21 und vor allem gegen den Unterricht einer zweiten Fremdsprache in der Primarschule. St.Gallen wäre im Fall einer Annahme der Initiative als erster Kanton aus dem Harmos-Konkordat wieder ausgestiegen. Die Abstimmung stiess deshalb landesweit auf Interesse.

Die Initiative wurde von allen Parteien, mit Ausnahme der SVP, abgelehnt. Die St.Galler Regierung, der Kantonsrat, der kantonale Lehrerverband KLV und die Gewerkschaft VPOD waren ebenfalls geschlossen gegen einen Harmos-Ausstieg.

Das Konkordat sichere den Kindern Chancengleichheit und garantiere den Familien Mobilität, argumentierten sie. Harmos sei ein Erfolgsmodell. Im Fall eines St.Galler Ausstiegs befürchteten die Gegner ein Bundes-Diktat.

Für das Komitee «Ja zum Harmos-Ausstieg» bedeutet der Verbleib St.Gallens im Konkordat «keinen Freipass für weitere schädliche Schulreformen». Die Regierung müsse jetzt ihre Versprechungen einhalten und auch mit Harmos das Kind in den Mittelpunkt stellen, die Lehrer-Schüler-Beziehung stärken und den Lehrkräften die Methodenfreiheit lassen. Nach viel Unruhe solle «die Reformwut beendet und endlich wieder einmal Ruhe in die Schulpolitik gebracht werden», teilte das Komitee mit.

15 Harmos-Kantone

Der 2006 angenommene Bildungsartikel in der Bundesverfassung verpflichtet die Kantone, ihre Schulen zu harmonisieren. Die Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (Harmos) regelt das Schuleintrittsalter, die Schulpflicht, die Dauer und die Ziele der Bildungsstufen sowie deren Übergänge.

15 Kantone gehören dem Konkordat an. Sieben Kantone lehnten es ab. Im Kanton Schaffhausen lehnten die Stimmberechtigten 2010 eine Initiative zum Austritt aus Harmos ab. (sda)

Hier geht es zum Kommentar von Ostschweiz-Redaktorin Marion Loher zum Verbleib im Harmos-Konkordat.


Click: zur spannenden Eheringe-News Abfuhr für die Harmos-Gegner

http://www.tagblatt.ch/4766189Abfuhr für die Harmos-Gegner

Dem Autor ist es gelungen den Text kurz und doch umfassend zu verfassen.