Aus St.Gallen – aktuelle Neuigkeit: Masern in St.Gallen ausgebrochen

Dieser Bericht bringt es zielgenau auf den Punkt!

An der St.Galler Oberstufe Schönau liegt ein Masernfall vor. Eine Suspendierung vom Unterricht von nicht geimpften Kindern sei möglich, so die Schulärztin Ursula Kälin. Treten Masern im Einzelfall oder gehäuft auf, werden die Richtlinien des Bundesamtes für Gesundheit angewendet.

ST.GALLEN. Laut der Stadt St.Gallen ist der Masernfall am Oberstufenzentrum Schönau aufgetreten. Die betroffene Schülerin war nicht gegen Masern geimpft. Die Schule hat mit Eltern nicht geimpfter Schülerinnen und Schüler persönlich Kontakt aufgenommen “und das Angebot für eine raschestmögliche Nachimpfung gemacht”, wie es in einem Communiqué heisst.

Wie Radio FM1 berichtet, hat der schulärztliche Dienst eine Empfehlung an die Eltern abgegeben, ihre Kinder bis am Freitag impfen zu lassen. Eine Mutter aus St.Gallen zeigt sich gegenüber dem Sender bestürzt über die Nachricht, ihr Kind impfen zu müssen. “Ich bin extrem schockiert und perplex”, wird die St.Gallerin zitiert. Sie sei aufgrund der Nebenwirkungen gegen Impfungen. Nun bleibe ihr aber nichts anderes übrig, als ihren Sohn zum Kinderarzt zu schicken. Ansonsten werde er drei Wochen von der Schule suspendiert.

Impfzwang ist möglich
Laut Mitteilung der Stadt St.Gallen handelt es sich bei Masern nicht um eine harmlose Kinderkrankheit. Einzelne Masernkomplikationen seien besonders gefürchtet, da sie tödlich verlaufen oder Restschäden hinterlassen können.

Durchimpfungsrate von 93 Prozent
Treten Masern im Einzelfall oder gehäuft auf, werden die Richtlinien des Bundesamtes für Gesundheit angewendet. “Ein Impfobligatorium ist in den St.Galler Schulen kein Thema”, sagt Ursula Kälin, Schulärztin der Stadt St.Gallen. Die Durchimpfungsrate in den städtischen Schulen sei mit 93 Prozent sehr hoch. Bei ungeimpften Kindern der Klasse sei eine Suspendierung möglich, die vom Kantonsarzt angeordnet werden müsse.

Der Impfschutz wirke lebenslang. War eine ungeimpfte Person mit einem an Masern erkrankten Patienten, bei dem bereits der Ausschlag ausgebrochen sei, in Kontakt, könne die Impfung innert 72 Stunden noch nachgeholt werden. Masern beginne meist mit einem leichten Husten, grippeähnlichen Symptomen, eventuell einer Augenentzündung und “man fühlt sich wirklich sehr krank”, so Kälin. Es sei sehr individuell, wie lange die Krankheit andaure.

Wo sich die St.Galler Schülerin angesteckt habe, sei nicht klar. Doch während der Sommerferien komme man mehr als sonst mit vielen Menschen aus verschiedensten Ländern in Berührung. (pd/jor/chs)


Hier: zur spannenden Bericht Masern in St.Gallen ausgebrochen

http://www.tagblatt.ch/4730625Masern in St.Gallen ausgebrochen

Der Verfasser hat das Topic kurz und doch umfassend beschrieben.

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