Topaktuelle St.Gallen – Nachricht: Kaum arabische Touristen

Lesenswerter Text zu diesem spannendem Thema aus St.Gallen.

Reisende aus den Golfstaaten sind beliebte Gäste. Zürich Tourismus wirbt sogar mit dem Säntis, um diese in die Region zu locken. St. Gallen setzt aber weiterhin auf asiatische Touristen.

Man kann von einem Boom sprechen. Touristen aus den arabischen Golfstaaten buchen jedes Jahr 20 Prozent mehr Hotelübernachtungen in der Schweiz. Zürich Tourismus lockt die Reisenden aus Kuwait, Saudi-Arabien, Qatar oder Iran mit speziellen Angeboten in die Stadt, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Dabei wird auch Werbung für den Rheinfall oder den Säntis gemacht. Denn für einen Iraner ist die Fahrt von Zürich nach Schaffhausen ein Klacks.

Asien steht im Vordergrund

In St. Gallen aber ist von diesem Trend nichts zu spüren. Offenbar machen hier kaum Touristen aus den Golfstaaten halt. «Das ist kein grösseres Thema für uns», sagt Frank Bumann, Direktor von St. Gallen-Bodensee Tourismus. Man sei nicht im Golfmarkt tätig, also dort auch nicht an Reisemessen präsent. Die Zahl der arabischen Gäste in St. Gallen ist so klein, dass sie in der Statistik nicht separat ausgewiesen wird, sondern nur unter «ferner liefen». Wichtiger seien für den Tourismus der Region asiatische Märkte wie Japan oder China.

430 Franken pro Kopf und Tag

Dabei gelten Araber als angenehme und kaufkräftige Gäste. Sie bevorzugen Luxushotels (und buchen meist mehrere Zimmer oder gleich eine ganze Etage), und sie geben auch sonst viel Geld aus: 430 Franken pro Tag sind es, dreimal mehr als bei deutschen Touristen und deutlich mehr als bei Chinesen (330 Franken). «Sie sind sehr relevant für den Schweizer Tourismus», sagt denn auch Tourismusdirektor Bumann. Allerdings sei es nicht so einfach, dieses Klientel anzusprechen. Es brauche entsprechende Angebote, gerade auch im Luxussegment. St. Gallen bleibe da im Vergleich zu Destinationen wie Luzern oder Interlaken aussen vor.

Keine Shopping-Exzesse

Es gibt auch Anekdoten von Shopping-Exzessen arabischer Touristinnen. Der «Blick» berichtet von einer Dame, die in einem einzigen Schweizer Geschäft drei Millionen Franken ausgab. Ralph Bleuer ist Präsident von Pro City, der Vereinigung der innerstädtischen Detailhändler. Auf die kaufkräftige arabische Kundin angesprochen, sagt er lachend: «Wenn jemand in einem St. Galler Geschäft Hunderttausende von Franken ausgegeben hätte, dann hätte ich bestimmt davon erfahren.» Eine ähnliche Anekdote aus der Gallusstadt kann er nicht erzählen. Auch nach Bleuers Wahrnehmung besuchen nur wenige arabische Touristen die Gallusstadt. «Mir fällt nicht auf, dass ein solcher Trend da ist.»


Klick HIER: zum umfassenden Originalbericht Kaum arabische Touristen

http://www.tagblatt.ch/4711520Kaum arabische Touristen

Dieser kompakte Artikel beleuchtet dieses topaktuelle Thema aus einem interessanten Blickwinkel. Spannend!

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