St.Gallen News

Der News-Blog für St.Gallen: Neuigkeiten, Tipps und Trends

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Lesenswerter Text zu diesem spannendem Thema aus Zürich.

Für frisch Verlobte: Video-Tipps zum Thema Eheringe

Tolle Platin-EHERINGE – Video – Hit

EHERINGE erschaffen aus Weissgold gibt das in unzähligen Formen und aus verschiedenen Materialien. 278 weitere Wörter

Zürich: Top Aktuell

Für frisch Verlobte: Video-Tipps zum Thema Eheringe

Tolle Platin-EHERINGE – Video – Hit

EHERINGE erschaffen aus Weissgold gibt das in unzähligen Formen und aus verschiedenen Materialien. schönes Gold, Weißgold, Platin, Titan, Palladium, Rotgold und mehr. 657 weitere Wörter

Eheringe-Schweiz

Video-Tipps zum Thema Eheringe

Kratzfeste EHERINGE Brautpaar – Reportage

EHERINGE aus Weissgold: Schon seit der Antike ist es Brauch, zur Hochzeitszeremonie der Frau einen schönen schöner Ring an den linken Ringfinger zu stecken. 793 weitere Wörter

Video-Tipps zum Thema Eheringe

Tolle Platin-EHERINGE : : Report

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Vor der Wahl der passenden Eheringe mit Gravuren sollte sich das zukünftige Ehepaar bei der Goldschmiede des Vertrauens, beim Fachhändler oder auch zunächst im Internet umfangreich informieren. 657 weitere Wörter

Neuigkeit: Video-Tipps zum Thema Eheringe

Kratzfeste EHERINGE : – Tipp

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Was gehört alles zu einer perfekten Hochzeit?
Da wäre natürlich an erstern Stelle das Brautpaar. Beide sind ganz und gar verliebt ineinander und möchten den Rest ihres Lebens gemeinsam verbringen. 797 weitere Wörter

Lifestye In Der Schweiz

Trauringe: Geheimtipp In 100 Worten

Trauringedesigns bedeuten fuer fast 100% der Brautpaare an der Hochzeit BESONDERS wichtig. Der einzigartige Hoehepunkt des Bundes der Ehe.

Es erscheint auf den zweiten Gedanken etwas ganz banal klingen, aber die Hochzeitringesind etwas ganz ganz und gar unvergessliches und einzig allein „Ihre“ unverwechselbaren Ringe fuer die Hochzeit, weil sie sich die Hochzeitringe ausgesucht haben. 768 weitere Wörter


Hier: zum interessanten Eheringe-Bericht (author: Aus Zürich – aktuelle News: (author: Zürich-News: (author: Für frisch Verlobte: Video-Tipps zum Thema Eheringe…

(author: Aus Zürich – aktuelle News: (author: Zürich-News: (author: Für frisch Verlobte: Video-Tipps zum Thema Eheringe…

Dem Autor ist es gelungen den Text kurz und doch umfassend zu verfassen.

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Frisch aus St.Gallen – Topnews: Fussball-Filmfestival zum zweiten

Dieser Bericht bringt es zielgenau auf den Punkt!

In der Stadt St. Gallen findet vom 1. bis zum 3. September die zweite Ausgabe der «Fussballlichtspiele» statt. An drei Tagen gibt es neben Dokumentar- und Spielfilmen auch Podiumsdiskussionen, Konzerte und eine Ausstellung.

ST.GALLEN. Fussball und Kultur trotz aller Gegensätze zusammenzubringen – das war die erklärte Absicht der Organisatoren der ersten Fussballlichtspiele vor rund einem Jahr. In der zweiten Ausgabe ist das Programm rund um das Fanlokal und das ehemalige Kino Tiffany an der Lämmlisbrunnstrasse nochmals ausgebaut worden – auch wenn es mit dem angekündigten Kurzfilmwettbewerb nicht geklappt hat.

Gezeigt wird unter anderem eine Ausstellung mit Zeichnungen von Manuel Stahlberger sowie von Porträts, die verschiedene Künstlerinnen und Künstler für das Luzerner «Tschuttiheftli» – der Alternative zu den Panini-Alben – verfertigten. Weiter ist eine Podiumsdiskussion angekündigt zur Frage, wieso Stadien mehr sind als nur Schauplätze für Sportanlässe.

Gezeigt wird unter anderem mit «The Damned United» einer der atmosphärisch dichtesten Fussballspielfilme. Schauplatz ist das verregnete England der 1970er Jahre: Der ehrgeizige Trainer Brian Clough (Michael Sheen) versuchte sich bei Leeds United durchzusetzen, scheiterte aber bereits nach 44 Tagen.

Im Dokumentarfilm «White, Blue and White» wird die Geschichte von Osvaldo Ardiles und Ricardo Vilas nacherzählt, die nach dem WM-Titel 1978 mit Argentinien zu Tottenham wechselten. Doch dann begann der Falklandkrieg zwischen der Militärjunta ihres Heimatlandes und Grossbritannien unter Thatcher. Ein weiterer Dokustreifen bietet einen Blick auf die ersten Karriereschritte des schwedische Ausnahmespielers Zlatan Ibrahimovic. (sda)


Click: zur ganzen Quelle des Artikels Fussball-Filmfestival zum zweiten

http://www.tagblatt.ch/4734786Fussball-Filmfestival zum zweiten

Dem Verfasser des Berichtes ist es gelungen dem Thema St.Gallen voll und ganz gerecht zu werden.

Frisch aus St.Gallen – Topnews: Längere Grabesruhe: St.Galler Gemeinden könnten handeln

Topaktueller Text zu einer St.Gallener Frage der heutigen Zeit.

In einem Vorstoss aus dem St.Galler Kantonsrat sind die geltenden Regelungen für die Grabesruhe in Frage gestellt worden: Vor allem für Kindergräber sei die Frist von 15 Jahren zu kurz. Der Kanton will es den Gemeinden überlassen, die Grabesruhe allenfalls zu verlängern.

Anfang Juni war der Vorstoss parteiübergreifend eingereicht worden: Thomas Warzinek (CVP), Jörg Tanner (GLP), Walter Gartmann (SVP) und Joe Walser (SP) hatten die im Kanton St.Gallen geltenden Regelungen für die Grabesruhe auf Friedhöfen als zu kurz kritisiert und nach Möglichkeiten für längere Fristen gefragt. Inzwischen liegt die Antwort der Regierung vor. Sie lautet kurzgefasst, dass es für Änderungen auf kantonaler Ebene keinen Bedarf gebe. Die Verlängerung der Grabesruhe sei in kommunalen Vorschriften aber möglich und könne rasch umgesetzt werden.

Zu wenig Platz auf Friedhöfen
Im kantonalen Gesetz über die Friedhöfe und Bestattungen ist festgehalten, dass Gräber nicht vor Ablauf von 20 Jahren geöffnet werden dürfen. Für Gräber von Kindern in besonderen Feldern oder Reihen gelten 15 Jahre, für Urnengräber 10 Jahre. Die Begrenzung sei mit den beschränkten Platzverhältnissen auf Friedhöfen begründet, argumentiert die Regierung. Anderseits müsse eine vollständige Verwesung gewährleistet sein. Die kürzere Frist für Kindergräber sei denn auch mit der kürzeren Verwesungszeit zu erklären.

Die vier Kantonsräte hatten argumentiert, dass die meisten Gemeinden unmittelbar nach Ablauf der vorgeschriebenen Frist die Räumung der Gräber durchführten. Die Aufhebung stelle für Angehörige eine besondere Belastung dar. Der regelmässige Besuch eines Grabes sei häufig ein wichtiger Teil der Trauerverarbeitung − auch viele Jahre nach einem Todesfall.

Buchs hat reagiert
Vor allem bei Kindergräbern sei eine Frist von 15 Jahren kurz, heisst es im Vorstoss. Der Tod eines Kindes bedeute einen besonderen Schmerz und die Trauerzeit könne länger dauern, als die Grabesruhe.
Die Regierung zeigt Verständnis für das Anliegen. Bei den kantonalen Regelungen handle es sich jeweils um eine Mindestdauer, stellt sie klar. Dass eine Verlängerung der Fristen für Kindergräber auf 20 Jahre auf kommunaler Ebene durchaus möglich sei, zeige sich in Buchs: Dort ist das Reglement 2015 entsprechend angepasst worden. (sda)


Click: ZUM SPANNENDEN EHERINGEARTIKEL Längere Grabesruhe: St.Galler Gemeinden könnten handeln

http://www.tagblatt.ch/4734821Längere Grabesruhe: St.Galler Gemeinden könnten handeln

Der Autor dieses Textes hat gute Arbeit geleistet: Kurzweilig und doch interessant!

St.Gallen-News: Flüchtlinge in den HSG-Hörsälen

Ein absolut lesenswerter Artikel zum Thema “St.Gallen”

Die Flüchtlingskrise beschäftigt auch die Universität St.Gallen. Im öffentlichen Programm des Herbstsemesters widmen sich mehrere Vorlesungen den Themen Migration und Flucht. Nicht nur Erwachsene, auch Kinder sind angesprochen.

Was tut man, wenn man mit Flüchtlingen konfrontiert wird? Mit fremden Menschen aus fremden Ländern? Hat man Verständnis und fühlt mit oder geht man auf Distanz? Zu diesen Fragen suchen verschiedene Dozentinnen und Dozenten an der Universität St. Gallen nach Antworten. Titel der öffentlichen Vorlesungsreihe: «Das Fremde in uns – das Fremde um uns. Faszination und Angst». Es geht also um den Umgang mit dem Unbekannten, und zum Auftakt stellt Wirtschaftsethik-Professor Florian Wettstein am 18. Oktober eine «wirtschaftsethische Reflexion zur Zuwanderung» an, wie es im öffentlichen Vorlesungsprogramm der Universität St. Gallen heisst.

Warum Kinder fliehen müssen

Es ist nicht die einzige öffentliche Veranstaltung des kommenden Herbstsemesters, die sich den Themen Migration und Flucht widmet. Auch in der Kinderuni geht es um Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten: In der dritten von vier Vorlesungen erzählt Politikwissenschafter Christoph Frei am Beispiel von Karim und Samira, warum es auch Kinder gibt, die flüchten.

Trauer und Popmusik

Flucht ist auch mit Verlust und Trauer verbunden. Die Psychologin Verena Kast analysiert daher in vier öffentlichen Vorlesungen des HSG-Herbstsemesters den Prozess des Trauerns. Dabei werden verschiedene Verlustsituationen diskutiert.

Wer flieht, nimmt auch die Kultur und die Musik der Heimat mit. Martin Schäfer, langjähriger Musikredaktor bei Radio SRF und Dozent an der Hochschule für Musik in Basel, veranschaulicht dies am Beispiel der Juden in den USA: In der Ankündigung seiner Vorlesung «Rhythm & Jews» bezeichnet er den jüdischen Beitrag zur amerikanischen Popmusik «vielleicht gar als das wichtigste einzelne Element für die Entstehung dessen, was wir als Pop kennen».

Passend zu diesen Themen ist auch die Broschüre der öffentlichen Vorlesungen in diesem Herbst bebildert: Der Fotograf Hannes Thalmann hat im Solidaritätshaus St. Gallen Flüchtlinge aus verschiedenen Weltgegenden porträtiert.

Was Völkerrecht genau ist

Neben dem Schwerpunktthema bietet das öffentliche Vorlesungsprogramm der HSG wie üblich eine breite Palette an Themen, von Politik, Recht und Wirtschaft über Literatur- und Kulturgeschichte bis zu Soziologie, Geographie, Psychologie und Theologie. So erklärt Thomas Burri, Assistenzprofessor für Völker- und Europarecht, einen Begriff, der im Moment in der Innenpolitik diskutiert wird: das Völkerrecht. Er möchte gemäss Ankündigung über die Eigenheiten des Völkerrechts informieren und Unsicherheiten klären.

Anlässlich des 20jährigen Bestehens des Schweizer Bundesgesetzes über die Gleichstellung fragen sich Christa Binswanger und Sonja Rüegg, inwieweit die Chancengleichheit heute Realität ist. Expertinnen und Experten von Schweizer Hochschulen kommen zu Wort. In der abschliessenden Podiumsdiskussion am 1. Dezember ist auch Margrith Bigler-Eggenberger zu Gast, die erste Bundesrichterin der Schweiz.

«Hamlet» in der Lokremise

Zusammen mit dem Theater St. Gallen veranstaltet die HSG drei öffentliche Vorlesungen in der Lokremise. Es geht um den Shakespeare-Klassiker «Hamlet», um Hintergründe der drei «Hamlet»-Inszenierungen am Theater St. Gallen und aktuelle Entwicklungen in der deutschsprachigen Theaterlandschaft.


Klick HIER: zum ganzen Eheringe-Tipp Flüchtlinge in den HSG-Hörsälen

http://www.tagblatt.ch/4733869Flüchtlinge in den HSG-Hörsälen

Dem Autor ist die Kunst gelungen ein komplexes Thema interessant und lehrreich nahe zu bringen.

Aus St.Gallen – topaktuelle News: Bund spart bei der Integration – St.Gallen will sich wehren

Fundierter Bericht, das Lesen lohnt sich.

Der Bund plant Kürzungen bei den Integrationspauschalen für Flüchtlinge. Dabei entsprechen sie bereits heute nicht den realen Kosten. Der Kanton St.Gallen übernahm bisher den Mehraufwand und hofft weiter darauf, dass die Bundesbeiträge doch noch erhöht werden.

ST.GALLEN. Das Stabilisierungsprogramm des Bundesrats wird sich auf die Integrationspauschalen für Flüchtlinge auswirken, die die Kantone erhalten: Der Bund wolle dort ab 2018 jährliche Einsparungen von 7,8 Mio. Franken realisieren, schreibt die St.Galler Regierung in ihrer Antwort auf eine Interpellation aus dem Kantonsrat.

SP-Parlamentarierin Silvia Kündig (Rapperswil-Jona) wollte in ihrem Vorstoss von der Regierung wissen, wie sich die Kürzungen des Bundes auswirken werden und wie der Kanton darauf reagiere, «dass der Sinn der Sprach- und Integrationskurse mit der Sparübung des Bundes gefährdet ist».

Bereits jetzt zu wenig Geld
Für die Integration stehen vom Bund bisher 6000 Franken pro Person zur Verfügung. Rund 80 Prozent davon fliessen in der Regel in Deutschkurse. Diese Pauschale reiche aber bereits heute nicht aus, um die Flüchtlinge so auszubilden, dass sie den hohen Anforderungen des hiesigen Arbeitsmarkts genügten, stellt die Regierung fest.

Derzeit würden die Mehrkosten aus Reserven zweckgebundener Mittel gedeckt. 2015 betrug der Mehraufwand für den Kanton 15 Prozent der Bundesbeiträge oder konkret rund 800’000 Franken. Wie damit in Zukunft umgegangen werde, sei in den kommenden Monaten zu klären.

Sonst zahlt die Sozialhilfe
Die Regierung betont, dass die notwendigen Integrationsmassnahmen durchgeführt werden müssten, um zu verhindern, dass eine grosse Anzahl der Flüchtlinge «langfristig und vollumfänglich von finanzieller Sozialhilfe abhängig werden».

Der Kanton habe bereits auf verschiedenen Wegen versucht, auf den Bund einzuwirken, damit dieser seine Beiträge für die Integration erhöhe oder zumindest «nicht sogar noch senke», schreibt die Regierung. Damit stehe St.Gallen nicht alleine. Die Bemühungen zusammen mit anderen Kantonen würden fortgesetzt.

Unabhängig von den Zahlungen des Bundes prüfe der Kanton St.Gallen aktuell zwei Massnahmen: Zum einen soll das Angebot für «späteingereiste Jugendliche und junge Erwachsene» überarbeitet werden. Weiter wird ab 2017 an der Einführung eines «Teillohnmodells» gearbeitet. Damit würde die Möglichkeit geschaffen, dass Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen während einer begrenzten Zeit und für die Erreichung von beruflichen Qualifikationen unter den branchenüblichen Löhnen arbeiten können. (sda)


Klick HIER: ZUM LESENSWERTEN EHERINGE-ARTIKEL Bund spart bei der Integration – St.Gallen will sich wehren

http://www.tagblatt.ch/4734796Bund spart bei der Integration – St.Gallen will sich wehren

Der Verfasser des Artikels hat geschafft uns zum nachdenken anzuregen. Danke!

Aus St.Gallen – aktuelle Neuigkeit: «Wir müssen uns besser verkaufen»

Ein lesenswerter Bericht für alle St.Gallen-Interessierten.

Er hat eine der schwierigsten Aufgaben in der St. Galler Politlandschaft: Der neue BDP-Präsident Michael Moser muss die serbelnde Kleinpartei wieder auf Kurs bringen. Ein Gespräch über interne Querelen, schlechte Wahlresultate und Eveline Widmer-Schlumpf.

Herr Moser, lieben Sie Schleudersitze?

Michael Moser: Ich mag Herausforderungen.

Die BDP St. Gallen gibt es seit sieben Jahren. Sie sind bereits der fünfte Präsident.

Moser: Es ist zugegeben eine spezielle Ausgangslage, doch ich und der Vorstand sind sehr motiviert. Ich möchte die Strukturen so erneuern, dass die Partei langfristig Bestand hat.

Bis jetzt schrieb die BDP St. Gallen vor allem wegen interner Querelen Schlagzeilen.

Moser: Es gab in den Anfängen eine gewisse Unbeständigkeit, die dem Ruf der Partei nicht förderlich war. Doch mit meinem Vorgänger Richard Ammann hatten wir einen Garanten für eine verlässliche Sachpolitik. Er brachte Ruhe in die Partei.

Trotzdem: Sie führen eine Partei, die sich im Abstieg befindet.

Moser: Die Wahlresultate waren nicht berauschend. Dennoch haben wir es in wenigen Jahren geschafft, eine Bundeshausfraktion und 16 kantonale Parteien zu bilden, vier kantonale Regierungsmitglieder, 70 kantonale und 500 kommunale Mandate zu holen. Es ist nicht so, dass wir gar nicht mitwirken können.

Im Kanton St. Gallen hat die BDP ihre beiden Sitze im Kantonsparlament verloren.

Moser: Wir konnten uns zu wenig profilieren. Wir haben es nicht geschafft, unsere Arbeit so zu vermitteln, dass sie von den Wählern wahrgenommen wird.

Was machen Sie falsch?

Moser: Wir fallen nicht mit polarisierenden Aussagen auf. Wir betreiben eine lösungsorientierte Sachpolitik. Das ist weniger spannend für die Medien. Wir müssen lernen, unsere Ideen besser zu verkaufen.

Man kann es auch anders sehen: Es braucht die BDP nicht mehr.

Moser: Da bin ich klar anderer Meinung. Die BDP hat ihren Platz in der Parteienlandschaft. Es geht darum, dies der breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.

Ihre Partei zeigt aber Auflösungserscheinungen: In St. Gallen und Gossau tritt sie zu den Parlamentswahlen nicht an, die einzige St. Galler Stadtparlamentarierin läuft zur CVP über, die Ortspartei Wittenbach löst sich auf.

Moser: Es ist richtig, dass wir in den erwähnten Orten nicht mehr gleich präsent sind wie in den vergangenen Jahren. Es ist aber nicht so, dass es uns dort nicht mehr gäbe. Es geht nun primär darum, seriöse Basisarbeit zu leisten.

Das vermittelt nicht den Eindruck grosser Kampfeslust.

Moser: Das kann man aktuell so sehen, doch wir orientieren uns langfristig.

Als die BDP gegründet wurde, war die Rede von einem «Fanclub» für die damalige Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. Mittlerweile ist Widmer-Schlumpf weg, die Partei aber noch nicht so professionalisiert, dass sie grosse Kampagnen und Wahlkämpfe betreiben könnte. Eine gefährliche Situation.

Moser: Daher ist jetzt auch Basisarbeit notwendig. Wir sind von oben nach unten gewachsen, uns fehlt daher die Basis. Das ist nun unsere Herausforderung. Es muss eine Pyramide entstehen, die breit abgestützt den Kopf trägt, ohne zu wanken.

Wie gross ist die Basis im Kanton?

Moser: Wir haben kantonsweit etwas über hundert Mitglieder. Die Zahl steigt immer noch an, nicht mehr derart stark wie zu Beginn. Ausser in den Wahlkreisen Rheintal und Rorschach sind wir überall präsent.

Sie sind 29 und damit nicht auf der Eveline-Widmer-Schlumpf-Welle zur BDP gekommen. Stehen Sie für einen Generationenwechsel?

Moser: Ich interessierte mich schon als Jugendlicher für Politik. Zur BDP stiess ich vor drei Jahren, als die Kreispartei Werdenberg gegründet wurde. Meine Wahl zum Kantonalpräsidenten kann als Generationenwechsel gedeutet werden – ohne damit die Arbeit der Vorgänger zu werten.

Ihr Vorgänger stammt aus städtischem Gebiet, Sie kommen vom Land. Ein bewusster Entscheid?

Moser: Nein, das ist Zufall. Wir hatten bislang in ländlichen Regionen einen schwierigeren Stand. Da können sich künftig Chancen auftun. Tatsache ist: Der Kreis St. Gallen ist ein gewichtiges Gebiet für uns; rund ein Drittel der Mitglieder stammt aus der Stadt St. Gallen.

Sehen Sie die BDP als städtische Partei?

Moser: Ich will die Stadt nicht gegen das Land ausspielen. Ziel ist, im ganzen Kanton neue Mitglieder zu werben.

Sie haben noch knapp vier Jahre bis zu den nächsten kantonalen Wahlen. Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

Moser: Wir wollen dann soweit gestärkt sein, dass wir aktiv in den Wahlkampf eingreifen können. Wir werden arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten…

Was macht die BDP besser als die anderen Mitteparteien?

Moser: Die Mitte wurde in den Wahlen im Herbst 2015 geschwächt und dürfte neu zu verorten sein. Die jüngere Vergangenheit zeigt nun auch, dass sich CVP, FDP und SVP regelmässig absprechen. So öffnet sich der BDP ein breites Feld, um sich in der Mitte zu profilieren.

Sie sehen die BDP also links von der CVP?

Moser: Ja, je nach Thema.

Können Sie konkret Positionen nennen, in denen Sie sich von der CVP unterscheiden?

Moser: Dazu möchte ich mich noch nicht äussern.

Eine Fusion mit der CVP, wie sie auf nationaler Ebene immer wieder thematisiert wird, ist im Kanton St. Gallen kein Thema?

Moser: Es sind derzeit keine derartigen Schritte geplant.

Mit welchen Themen will die BDP verlorenes Terrain wettmachen?

Moser: Unser Antrieb ist klar: Wir sind bürgerlich und fortschrittlich. Wir wollen Lösungen präsentieren, die auch für die nachfolgenden Generationen verträglich sind, etwa bei der Altersvorsorge oder bei der Bildung.

Sie sind Finanzfachmann. In welche Richtung soll sich der Steuerfuss bewegen – rauf oder runter?

Moser: Ich habe gewisse Vorstellungen. Dabei ist auch ein ausgeglichener Finanzhaushalt ein zentrales Thema.

Gibt es andere Schwerpunkte, die Sie setzen wollen?

Moser: Die BDP ist erwiesenermassen eine der wirtschaftsfreundlichsten Parteien. Wir wollen wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und gute Beziehungen zu unseren Nachbarstaaten. Wir wollen aktiv auf Gewerbetreibende und Unternehmer zugehen und sie davon überzeugen, welchen Nutzen sie von der BDP haben.

Die Wirtschaft hat bislang nicht gemerkt, was sie an Ihnen hat?

Moser: Ich möchte der Wirtschaft keinen Vorwurf machen. Vielleicht haben wir es nicht geschafft, den Unternehmern aufzuzeigen, wie sie von uns profitieren könnten. Das werden wir ändern.


Klick HIER: ZUR QUELLE DES ARTIKELS «Wir müssen uns besser verkaufen»

http://www.tagblatt.ch/4733741«Wir müssen uns besser verkaufen»

Der Autor dieses Textes hat gute Arbeit geleistet: Kurzweilig und doch interessant!

Topaktuelle St.Gallen – Nachricht: Integration per Händedruck

Sehr fundierter Bericht, die Lesezeit ist gut investiert.

Moslemische Schülerinnen und Schüler sollen sich nicht von der Begrüssung mit Handschlag dispensieren lassen können, sagt die St.Galler Regierung. Sie stützt sich dabei auf ein Gutachten zum 2Fall Therwil2.

ST.GALLEN. Kopftuch, Krippenspiel, Skilager, Schwimmunterricht: Wenn es um die Integration von Moslems geht, sieht sich die Schule laufend mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Die jüngste Debatte dreht sich um den Händedruck. Im April wurde publik, dass in Therwil im Baselbiet zwei Schüler moslemischen Glaubens ihrer Lehrerin den Handschlag verweigert hatten. Zudem stellte sich heraus, dass die Schule die beiden Jugendlichen mit einer Sonderbewilligung vom Händedruck dispensiert hatte.

Im Kanton St. Gallen rief der Fall Therwil gleich mehrere Parteien auf den Plan. Die CVP-EVP-Fraktion reichte im Kantonsrat eine Interpellation mit dem Titel «Integration statt religiöse Sonderregelungen» ein. Darin heisst es: «Gerade jetzt, wo zahlreiche Menschen in unserem Land Zuflucht suchen, braucht es klare Grenzen: Wer bei uns einwandert, muss unsere geltenden Rechte und Traditionen respektieren und gewillt sein, sich anzupassen.» Die Interpellation gipfelt in der Frage, ob die Regierung die Auffassung teile, dass die Anpassung an gesellschaftliche Konventionen Voraussetzung für eine gelungene Integration bilde – und ob sie willens sei, dieser Auffassung Nachdruck zu verleihen.

«Regeln gelten für alle»

Auch aus den Reihen der SVP wurde eine Interpellation zum Fall Therwil eingereicht – mit dem unmissverständlichen Titel «Gesellschaftliche Regeln gelten für alle». Die SVP will unter anderem wissen, ob die Regierung eine Haltung wie jene der Schüler in Therwil tolerieren würde.

Und die Glaubensfreiheit?

Gestern hat nun die Regierung ihre Antwort veröffentlicht. Bis jetzt seien im Kanton zwar keine Fälle bekannt, bei denen Schüler den Händedruck aus religiösen Gründen verweigert hätten. Mit der Stossrichtung der Interpellationen zeigt sich die Regierung aber grundsätzlich einverstanden: Die Einhaltung gesellschaftlicher Konventionen bilde eine «Voraussetzung für eine gelingende Integration». Die Regierung lässt aber durchblicken, dass die Sache nicht ganz einfach ist. Heikel könne es dann werden, wenn Grundrechte wie die Glaubens- und Gewissensfreiheit tangiert seien. Im Einzelfall müsse geprüft werden, ob die «geforderten Verhaltensweisen die Voraussetzungen der Bundesverfassung für Grundrechtsbeschränkungen erfüllen». Zum Handschlag äussert sich die Regierung aber deutlich: Der Händedruck gehöre in unserer Kultur «klar zu den grundlegenden Regeln des Anstands». Werde er aus geschlechtsspezifischen Gründen verweigert, sei dies diskriminierend.

Teil einer religiösen Handlung

Die St. Galler Regierung stützt ihre Argumentation auf ein Gutachten des Kantons Baselland. Dieses kommt zum Schluss, dass Schüler zum Händedruck verpflichtet werden können, wenn sie ihn aufgrund des Geschlechts verweigern und dies religiös begründen. Das öffentliche Interesse an der Gleichstellung von Mann und Frau sowie an der Integration von Ausländern sei klar höher zu gewichten als die Glaubens- und Gewissensfreiheit der Schüler, so die Begründung. Ausserdem würden Lehrpersonen sowie Mitschüler in eine religiöse Handlung einbezogen, wenn jemand den Händedruck aus religiösen Gründen verweigere. Dies unterscheide sich vom Tragen eines Kopftuchs oder vom Fernbleiben von Schwimmunterricht, Skilager oder Krippenspiel.


Click: Zur Ganzen Textquelle Integration per Händedruck

http://www.tagblatt.ch/4732575Integration per Händedruck

Dem Author ist es gelungen ein schwieriges St.Gallen-Thema ansprechend und interessant zu besprechen