Frisch aus St.Gallen – topaktuell: Nur wenige Rekurse haben Erfolg

Dieser Artikel bringt Licht ins St.Gallener Dunkel!

Die Rekurskommission hat alle Hände voll zu tun. 57 Rekurse sind beim Schulamt gegen die Schulzuteilung eingegangen. Der Grossteil soll bis zu den Sommerferien beantwortet werden. Bis jetzt wurden erst zwei gutgeheissen.

Seit ungefähr einem Monat wissen die Eltern in der Stadt St. Gallen, wo ihr Kind nach den Sommerferien die Schule oder den Kindergarten besuchen wird. Nicht alle sind mit der Zuteilung zufrieden. 57 Rekurse sind dieses Jahr bei der städtischen Rekurskommission Schule eingereicht worden. Das sind 14 mehr als im Vorjahr.

Die Rekurskommission, die sich aus drei Juristinnen und zwei Juristen zusammensetzt, arbeitet derzeit unter Hochdruck. «Unser Ziel ist es, den Grossteil der Beschlüsse bis zu den Sommerferien zu verschicken», sagt Kommissionssekretär Bruno Oesch.

Grossteil wird abgelehnt

Etwas mehr als die Hälfte der Rekurse sind bereits abgearbeitet. Für 21 konnte ausserhalb des Rekursverfahrens eine Lösung gefunden werden. Elf Rekurse wurden bis jetzt abgewiesen, zwei gutgeheissen. Von den insgesamt eingegangenen Rekursen werden jeweils laut Bruno Oesch zwischen 55 und 65 Prozent abgewiesen.

Hinter vorgehaltener Hand wurde auch schon der Vorwurf geäussert, die Kommission lehne «aus Prinzip» die meisten Fälle ab. Das will Bruno Oesch nicht gelten lassen. «Das Gegenteil ist der Fall», sagt er. «Wir prüfen sorgfältig die Argumente beider Seiten – jene der Eltern und jene der Vorinstanz.» Doch es brauche triftige Gründe.

In den Rekursen, welche die neuen Kindergärtler und Erstklässler betreffen, geht es hauptsächlich um die Trennung von den Gspänli oder um den Schulweg. Eltern halten ihn für zu gefährlich oder zu lang. «Wir können diese Sorgen nachvollziehen», sagt Oesch. «Das sind noch <kleine Knöpfe>.» Die Jüngsten sind vier Jahre alt, wenn sie den Weg in den Kindergarten zum ersten Mal zurücklegen.

Einzelne nehmen einen Anwalt

Auf der Oberstufe überwiegen andere Bedenken. Wie Oesch sagt, geht aus manchen Rekursen eine klare Präferenz für ein bestimmtes Schulhaus hervor. Eltern hätten das Gefühl, ihr Kind werde dort besser gefördert. Andere Rekurse betreffen jeweils den Übertritt in die Oberstufe mit Zuteilung zur Realschule.

Nicht nur im Inhalt, auch in der Form unterscheiden sich die Rekurse. Manche Eltern nehmen sich einen Anwalt, andere schreiben zwei Sätze. «Wir erwarten zwar keine langen Abhandlungen», sagt Oesch, «aber es sollte schon formuliert sein, woran sich Eltern stören.» Manche begründen den Rekurs damit, sie hätten nichts Gutes von der betreffenden Schule gehört und würden ihr Kind lieber woanders hinschicken. Doch für Bruno Oesch ist klar: «Eltern haben keine Wahlfreiheit, sie können die Schule nicht aussuchen – und schon gar nicht die Lehrperson.»

Schwierigere Fälle brauchen Zeit

Nicht immer sind sich die Kommissionsmitglieder einig. Bei fünf bis zehn Prozent der Rekurse handelt es sich laut Oesch um «schwierigere Fälle». Bei ihnen sind zusätzliche Abklärungen nötig. Das ist etwa der Fall, wenn ein Kind eine Verfügung für eine Sonderschule hat, die Eltern aber der Meinung sind, es könne in eine normale Klasse integriert werden. Ziel sei es, bis zum Schulbeginn sämtliche Fälle abzuschliessen. «Schliesslich soll jedes Kind früh genug wissen, wo es nach den Ferien zur Schule geht.»


Klick HIER: zur spannenden Eheringe-News Nur wenige Rekurse haben Erfolg

http://www.tagblatt.ch/4680850Nur wenige Rekurse haben Erfolg

Hoffentlich gibt es bald wieder einenweiteren Artikel zu diesem Topic.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s