Frisch aus St.Gallen – Topnews: Grünes Licht für A1-Sanierung

Ein sehr lesenswerter Text zu diesem topaktuellen und alle St.Gallener betreffenden Thema,

Die Sanierung der Autobahn A1 zwischen Rheineck und St. Margrethen soll nun doch wie geplant 2017 starten. Das Bundesamt für Strassen hat die Hauptarbeiten für das Projekt freigegeben. Es gibt aber noch eine Unsicherheit.

RHEINECK. Im vergangenen Sommer wurde die Fahrt auf der A1 zwischen Rheineck und St. Margrethen kurzzeitig zu einem riskanten Ritt. Wegen der Hitze bildeten sich im Belag grobe Blasen – in der Fachsprache Blow-ups genannt. Die Höchstgeschwindigkeit musste zwischenzeitlich auf Tempo 80 gedrosselt werden. Spätestens seit dem Hitzesommer 2015 ist deshalb klar: Der 1964 fertiggestellte Abschnitt der Rheintalautobahn hat eine Erneuerung dringend nötig; die letzte Sanierung liegt bereits 28 Jahre zurück.

Um die Sicherheit und die Leistungsfähigkeit der Strecke zu gewährleisten, hat das Bundesamt für Strassen (Astra) präventive Massnahmen getroffen, wie Sprecherin Karin Unkrig sagt. «Es wurden bei den Betonplatten Spalten hineingefräst und mit dehnbarem Material wieder aufgefüllt. Damit wurde Druck und Spannung herausgenommen.»

Ende 2015 Notbremse gezogen

Das geplante Erhaltungsprojekt sieht weiter diverse Massnahmen im Bereich Strassenbelag, Kunstbauten, Lärmschutz und Umwelt vor. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf rund 190 Millionen Franken. Vor einem Jahr starteten bereits die Vorarbeiten. So wurde beispielsweise die alte Zollbrücke zwischen St. Margrethen und Höchst abgebrochen und eine Hilfsbrücke errichtet. Im Dezember 2015 – einen Monat vor dem ursprünglich geplanten Beginn der Hauptarbeiten – zog das Astra die Notbremse. Das Projekt wurde auf unbestimmte Zeit zurückgestellt. Das Amt begründete dies mit dem Fehlen finanzieller Mittel. Diese stehen nun zur Verfügung. Die Autobahnsanierung im Rheintal ist für 2017 budgetiert, obwohl dieser Abschnitt bislang nicht in der Liste jener Autobahnen mit besonderen Engpässen figuriert, die das Astra als prioritär einstuft.

Bundesparlament entscheidet

Der Sanierung der A1 zwischen Rheineck und St. Margrethen steht damit fast nichts mehr im Weg. Einzig das Parlament kann dem Astra noch einen Strich durch die Rechnung machen. Die Kosten für die Sanierung sind Teil des Budgets, das in der Wintersession von den eidgenössischen Räten behandelt wird. Kommt es zu Anpassungen im Bundesbudget, könnte das Projekt wieder aus dem Programm kippen. Laut Einschätzungen des St. Galler CVP-Nationalrats Thomas Ammann ist diese Unwägbarkeit aber nicht mehr so gross: «Letztesmal wurde das Projekt nicht einmal ins Budget aufgenommen.»

Von der Verschiebung im vergangenen Jahr besonders betroffen war die Arbeitsgemeinschaft unter Federführung der St. Margrether Gautschi AG. Die Baufirmen hatten den Auftrag fix eingeplant und mussten sofort alle Bestellungen stornieren. Auch das Personal konnte nicht wie geplant beschäftigt werden.

Start Mitte Januar 2017

Dass sich dieses Szenario wiederholt, ist noch nicht ganz ausgeschlossen. «Wenn das Parlament das Budget im Winter nicht absegnet, stehen wir wieder vor dem gleichen Problem», sagt Jan-Thilo Hippmann von der Gautschi AG. Die personellen und materiellen Ressourcen müssten schon vor dem Parlamentsentscheid bereitgestellt werden. Gibt Bundesbern grünes Licht, werde Mitte Januar mit den Arbeiten begonnen. Der Abschluss ist bis Ende 2018 geplant.


Klick HIER: ZUR VOLLSTAENDIGEN QUELLE DES ARTIKELS Grünes Licht für A1-Sanierung

http://www.tagblatt.ch/4666940Grünes Licht für A1-Sanierung

Dem Verfasser des Berichtes ist es gelungen dem Thema St.Gallen voll und ganz gerecht zu werden.

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