St.Gallen-News: Sieben und sechs Jahre für Beteiligte eines Heroin-Transports

Topaktueller Text zu einer St.Gallener Frage der heutigen Zeit.

Das Kreisgericht St. Gallen hat zwei Drogenhändler zu Freiheitsstrafen von sieben und sechs Jahren verurteilt. Die beiden Männer sollen Ende 2014 einen Transport von 20 Kilogramm Heroin von Amsterdam in die Schweiz mitorganisiert haben.

ST.GALLEN. Das Kreisgericht gab sein Urteil am Freitag bekannt. Es ging mit dem Strafmass gegen die beiden 32 und 23 Jahre alten Iraner je ein halbes Jahr über die Anträge der Staatsanwaltschaft hinaus. Das Urteil kann noch ans Kantonsgericht weitergezogen werden.

In der Verhandlung vom vergangenen Dienstag hatte der Staatsanwalt den beiden Angeklagten vorgeworfen, zusammen mit drei weiteren Drogenhändlern einen grossen Herointransport lanciert zu haben. Zwei Mitglieder des Quintetts kommen in Bern vor Gericht. Der fünfte Beteiligte tauchte unter und ist zur Verhaftung ausgeschrieben.

Gemäss Anklage erhielt der 32-jährige Iraner, der in St. Gallen wohnt, vom Drahtzieher den Auftrag, eine grössere Menge Heroin zu besorgen. Er wandte sich an seinen 23-jährigen Bekannten in der Heimat und fragte ihn nach einem Drogenlieferanten.

Weil das Geschäft nicht wie gewünscht lief, kam der junge Iraner als Tourist nach St. Gallen. Die beiden Männer beschlossen, Heroin von Amsterdam in die Schweiz bringen zu lassen. Der ältere Angeklagte soll als Organisator gewirkt haben, der jüngere als Mitorganisator und Koordinator in Amsterdam.

Kurier an der Grenze erwischt
Um das Geschäft zu finanzieren, überwies der Auftraggeber 350’000 Euro auf ein iranisches Konto. Von dort wurde die Summe weiter transferiert. Der Kurier, der die Heroin-Pakete in die Schweiz bringen sollte, wurde Mitte Dezember 2014 an der Grenze in Rheineck SG erwischt. In seinem Auto fanden die Beamten knapp 20 Kilogramm Heroin.

Die Staatsanwaltschaft forderte für den 32-Jährigen Organisator des illegalen Geschäfts eine Freiheitsstrafe von sechseinhalb Jahren, während die Verteidigung auf maximal vier Jahre plädierte.

Für den mitbeteiligten 23-jährigen Iraner, der auch die norwegische Staatsangehörigkeit besitzt, beantragte der Staatsanwalt fünfeinhalb Jahre. Die Verteidigung verlangte einen Freispruch oder eine teilbedingte Freiheitsstrafe von höchstens zwei Jahren. (SDA)


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http://www.tagblatt.ch/4645468Sieben und sechs Jahre für Beteiligte eines Heroin-Transports

Sehr gut und kompakt geschriebener Text. Ein spannendes Thema gebührend beschrieben.

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