Betrifft St.Gallen: Erstmals ein Defizit für das Kantonsspital

Dieser Bericht bringt es zielgenau auf den Punkt!

ST.GALLEN. Erstmals seit der Einführung der neuen Spitalfinanzierung im Jahr 2012 schreibt das St.Galler Kantonsspital mit den Standorten St.Gallen, Rorschach und Flawil ein Defizit: Bei einem Umsatz von 806 Mio. Franken resultierte ein Minus von 3,4 Mio. Franken

ST.GALLEN. Im Geschäftsjahr 2015 verzeichnete das Kantonsspital mehr Umsatz und behandelte auch mehr Patienten als im Vorjahr. Allerdings resultierte unter dem Strich bei einem Umsatz von 806 Mio. Franken ein Defizit von 3,4 Mio. Franken. 2014 konnte bei einem Umsatz von 788 Millionen noch ein Gewinn von 6,8 Mio. Franken ausgewiesen werden.

Insgesamt waren es im letzten Jahr 35’041 Patientinnen und Patienten, die sich mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 7,3 Tagen in den Spitälern in St.Gallen, Rorschach und Flawil aufhielten. Dazu kamen 463’630 ambulante Behandlungen.

Nahe bei der Gewinnschwelle
Für das Defizit gebe es zwei Gründe, heisst es im Communiqué des Kantonsspitals vom Donnerstag. Auf der Ertragsseite sei bei den ambulanten Leistungen etwas weniger eingenommen worden als budgetiert, zudem lägen die Personal− und Sachkosten ganz leicht über dem Voranschlag.

Kantonale Spitäler müssten nahe an der Gewinnschwelle arbeiten. Bereits kleinste Schwankungen bei der Nachfrage könnten zu einem negativen Betriebsergebnis führen, heisst es in der Mitteilung.

30 bis 40 Stellen weg
Eine Folge des Defizits sind verschiedene Massnahmen: Dazu gehöre eine Plafonierung der Stellenzahl auf dem letztjährigen Stand, erklärte Daniel Germann, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Kantonsspitals, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Konkret müssten 30 bis 40 Stellen abgebaut werden. Aktuell weist das Kantonsspital 3722 Stellen aus. Entlassungen werde es aber keine geben. Die Massnahme könne über natürliche Fluktuationen und interne Verschiebungen umgesetzt werden, sagte Germann. (sda)


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http://www.tagblatt.ch/4620326Erstmals ein Defizit für das Kantonsspital

Gut geschriebener Artikel! Wir wünschen uns mehr Artikel zu diesem Topic!

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