Aus St.Gallen – aktuelle Neuigkeit: Viele Läufer kommen von weit her

Ein lesenswerter Bericht zu St.Gallen.

Der Auffahrtslauf ist noch jung. Doch bereits im dritten Jahr ist er ein Sportereignis mit internationalen Teilnehmern. Die insgesamt 6000 Läufer mussten am Donnerstag überraschend ein paar Höhenmeter mehr bewältigen.

ST.GALLEN. Über das Wetter kann Urs Brülisauer nicht klagen – schon wieder nicht. «Wir hatten jetzt dreimal in Serie Wetterglück», sagt der OK-Chef des dritten Auffahrtslaufs. Entsprechend viele liefen mit und schauten zu: Die Veranstalter zählten 6000 Läuferinnen und Läufer – davon 1200 Kinder – und 20 000 Zuschauer entlang der Strecke. Ab 14 Uhr liefen zuerst die Kinder los, am Abend starteten die erwachsenen Läufer und die Nordic Walker über zehn Kilometer, danach die 2100 Teilnehmer des Halbmarathons. Letztere mussten an der Sitter kurz auf eine Alternativroute ausweichen.

Der Auffahrtslauf ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Bei der ersten Durchführung 2014 machten 4000 Läufer mit, vergangenes Jahr waren es 5000. Diesmal war die Teilnehmerzahl auf 6000 beschränkt, und schon drei Tage vor dem Lauf gab es keine verfügbaren Startplätze mehr. «Wir wollen nicht zu schnell wachsen», sagt Urs Brülisauer. So könne man die Infrastruktur besser anpassen und optimieren. Aus Sicht der Läuferinnen und Läufer scheint dies der richtige Weg. Jedenfalls loben auffällig viele Teilnehmer in Online-Kommentaren die «super Organisation» des Auffahrtslaufs.

Von Holland bis Russland

Aus 14 Ländern hätten sich Läufer angemeldet, sagt Urs Brülisauer. «Ich weiss von Holländern, die extra für den Auffahrtslauf angereist sind.» Auf den Teilnehmerlisten seien sogar Länder wie Japan oder Russland aufgetaucht. Auch aus allen Kantonen machten Läufer mit; der überregionale Anteil der Teilnehmer habe deutlich zugenommen, sagt Brülisauer. «Man kennt uns in der Läuferszene. Wir sind mittlerweile ein Anlass mit nationaler Ausstrahlung.»

Die ganze Strecke rückwärts

Nicht nur Hobbysportler, sondern auch einige Profis liefen mit. Die deutsche Leichtathletin Anna Hahner nutzte den Auffahrtslauf als Training für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro – und gewann wenig überraschend den Halbmarathon. Ihr Trainer, Thomas Dold, rannte ebenfalls mit und lief die komplette Strecke rückwärts – in einer Stunde und 45 Minuten.

Nicht alle waren so schnell. Um 21.30 Uhr hätte das Rennen eigentlich schliessen sollen. Die letzte Läuferin kam aber erst kurz vor 22 Uhr ins Ziel.


Hier: zum ORIGINALTEXT Viele Läufer kommen von weit her

http://www.tagblatt.ch/4614183Viele Läufer kommen von weit her

Der Autor hat mit diesem St.Gallener-Artikel gute Arbeit geleistet!

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