Aus St.Gallen – aktuelle Neuigkeit: Food-Bazar: Ein Festival für die Innenstadt

Sehr fundierter Bericht, die Lesezeit ist gut investiert.

Von null auf zwei schnellt die Anzahl an Food-Festivals in der Stadt diesen Sommer hoch: Den Anfang macht der Food-Bazar, welcher vom 12. bis 14. Mai Essen aus aller Welt und zahlreiche Konzerte in der Multergasse präsentiert.

ST.GALLEN. Street-Food kennt man vor allem aus den USA oder Asien. Mobile Essensstände, die in Grossstädten Spezialitäten auf der Strasse zubereiten und verkaufen, sind dort kaum mehr wegzudenken. Im letzten Jahr schwappte der Trend in die Schweiz über. Street-Food-Festivals erfreuten sich vielerorts grosser Beliebtheit. Auch St. Gallen darf sich dieses Jahr über solche Festivals freuen. Und zwar gleich in doppelter Ausführung: Vom 12. bis 14. Mai findet auf dem Platz neben dem Globus der erste Food-Bazar statt. Dieser präsentiert während dreier Tage zu Ladenöffnungszeiten zehn Essensstände. Zusätzlich werden 13 Bands während jeweils einer Stunde ein Konzert geben.

Wow-Effekt ausgelöst

Hinter dem Food-Bazar stecken der 38jährige Gastronom Lukas Indermühle und der 20jährige Student Olivier Bucher. Indermühle, der auf dem Platz neben dem Globus bereits zwei fixe Stände betreibt, entwickelte die Idee für ein Food-Festival in St. Gallen gemeinsam mit einer Kollegin. Diese zog sich von dem Vorhaben zurück und Indermühle erzählte Bucher davon, welcher zu dieser Zeit an einem der Food-Stände an der Multergasse 47 arbeitete. «Bei Olivier löste die Idee den Wow-Effekt aus, der mir noch gefehlt hatte», sagt Indermühle.

Trotz des Altersunterschieds entsteht zwischen den beiden eine Freundschaft und sie verfolgen das Ziel für das Food-Festival fortan gemeinsam. Innerhalb eines halben Jahres haben die beiden den Anlass auf die Beine gestellt. Indermühle übernimmt dabei vor allem organisatorische Angelegenheiten, und Bucher – der in Luzern Graphic Design studiert – kümmert sich um das Gestalterische und die Bands. «Unser Festival soll einen familiären Charakter haben und der Besucher soll sich wohl fühlen und Essen und Musik geniessen können», sagt Bucher.

Wie viele Gäste das dreitägige Festival besuchen werden, ist den beiden unklar. «Wir haben keine Erfahrungswerte, wenn wir uns aber auf die Resonanz auf Facebook berufen, dann ist das Interesse an dem Festival schon jetzt enorm.» Und allzu viele Besucher würde das Festival aus Platzgründen gar nicht fassen können.

Exotik und Spitzengastronomie

Die zehn Essensanbieter, die ihre Köstlichkeiten am Festival präsentieren werden, stammen aus Zürich, Luzern und vor allem aus der Region. Auf die Teller kommen Speisen aus Brasilien, Mexico, Italien, Thailand, Jordanien und den USA. «Ausserdem haben wir Fischspezialitäten im Angebot und ein Spitzengastronom wird etwas ganz Spezielles zaubern», verspricht Indermühle. Ebenfalls am Food-Bazar mit einem Stand vertreten sei ein lokaler Getränkehersteller, der auf diesem Weg den Leuten sein Angebot näherbringen wolle. «Die Anbieter werden jeweils drei bis vier verschiedene Spezialitäten zu moderaten Preisen anbieten – Ziel ist es, dass die Gäste viel probieren können und dennoch nicht pleite sind», sagt Indermühle.

Auch wolle man dem Platz neben dem Globus durch das Festival ein Gesicht geben und auf die fixen Stände aufmerksam machen. Der Platzinhaber Globus sei von der Idee von Anbeginn überzeugt gewesen und habe den Food-Bazar unterstützt.

Die 13 Bands die am Festival ein Konzert geben werden, stammen gemäss Bucher mehrheitlich aus der Region. Es seien bekannte und weniger bekannte. «Super Jam, Leonie Prater oder Kaufmann gehören zu unseren Künstlern», sagt Bucher.

Längerfristig in Stadt etablieren

Eintritt wird der Food-Bazar keinen Kosten und auch die Mieten für die Standbetreiber seien bewusst tiefgehalten: «Wir verdienen beim Food-Bazar nichts, alles was wir einnehmen, stecken wir in die Stände, die Dekoration oder in die Sicherheit.» Denn die Stände müssten über Nacht jeweils bewacht werden. Ziel von Bucher und Indermühle ist es, das Festival in der Stadt zu etablieren und es regelmässig stattfinden zu lassen.


Klick HIER: ZUM GUT GELUNGENEN ARTIKEL Food-Bazar: Ein Festival für die Innenstadt

http://www.tagblatt.ch/4593101Food-Bazar: Ein Festival für die Innenstadt

Der Autor hat mit diesem St.Gallener-Artikel gute Arbeit geleistet!

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