Aus St.Gallen – aktuelle Meldung: St.Galler Amt testet Modeschmuck – 30 Prozent beanstandet

Ein topaktuller Bericht zu diesem spannenden Topic!

Das St.Galler Amt für Verbraucherschutz hat an der letzten Olma Marktfahrer kontrolliert, die Modeschmuck angeboten haben. 30 Prozent der Proben wurden beanstandet: Zu viel Nickel, zu viel Blei oder Cadmium, dazu gab es falsche Angaben über den Produktionsort.

ST.GALLEN. Während der Olma 2015 hat die St.Galler Lebensmittelkontrolle 30 Stichproben von Modeschmuck analysiert: Hals- und Armketten, Verschlüsse, Ringe, Ohrstecker und Anhänger. Dabei hätten neun Beanstandungen ausgesprochen werden müssen, heisst es im «Kaleidoskop», dem Mitteilungsblatt des Amtes für Verbraucherschutz. In zwei Fällen wurde bei der Analyse eine positive «Nickelabgabe» entdeckt, bei sieben Schmuckstücken ist der zulässige Höchstwert von Blei oder Cadmium überschritten worden.

Grenzwerte überschritten
Von einer Nickelallergie seien in der Schweiz rund 15 Prozent der Bevölkerung betroffen, heisst es weiter. Blei und Cadmium sind toxische Schwermetalle. Die Grundbelastung der Bevölkerung gelte bereits als hoch, deshalb solle «jede weitere Exposition möglichst tief gehalten werden». Seit 2012 gebe es Grenzwerte für Gegenstände, die mit dem Menschen in Kontakt kämen. Als Folge der Kontrollen wurde ein ganzer Ständer mit rund 50 Armbändern wegen zu hohen Werten sowohl an Blei als auch an Cadmium mit einem Verkaufsverbot belegt. Beanstandungen gab es aber nicht nur beim Billigschmuck: Eine Silberkette mit rund 5 Prozent Cadmium überstieg den Höchstwert um das 500-fache.

China statt Italien
Die Händlerinnen und Händler hätten zu verschiedenen Schmuckstücken keine oder falsche Angaben zur Herkunft gemacht, heisst es im «Kaleidoskop». So sei bei einem Armband als Produktionsort Italien angegeben worden. Die Deklaration «Made in P.R.C.» habe aber gezeigt, dass China (People’s Republic of China) das Herkunftsland sei. Die Rückverfolgbarkeit von Waren sei ein zentrales Element der Selbstkontrolle, schreibt das Amt für Verbraucherschutz. Deshalb sei es problematisch, wenn die Vertreiber nicht wüssten, woher die Schmuckstücke stammten und in welchem Land sie produziert worden seien. (sda)


Click: ZUM GANZEN ORIGINALARTIKEL St.Galler Amt testet Modeschmuck – 30 Prozent beanstandet

http://www.tagblatt.ch/4586235St.Galler Amt testet Modeschmuck – 30 Prozent beanstandet

Dem Verfasser des Berichtes ist es gelungen dem Thema St.Gallen voll und ganz gerecht zu werden.

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