Topaktuelle St.Gallen – Nachricht: St.Gallen sucht provisorische Durchgangsplätze für Fahrende

Fundierter Artikel, Lesen und Geniessen!

ST.GALLEN. Wegen Widerstandes der Bevölkerung findet der Kanton St.Gallen keine fest installierten Durchgangsplätze für Fahrende. Nun sollen provisorische Durchgangsplätze die Situation entschärfen. Die Gemeinden wurden aufgefordert, Standorte zu melden.

«Dass in den letzten neun Jahren nicht ein einziger fest installierter Durchgangsplatz hat realisiert werden können, hat bei den Fahrenden grosse Enttäuschung und Unmut ausgelöst», heisst es in einer Mitteilung vom Freitagnachmittag. Um die Situation zu entspannen, setze der Kanton nun auf provisorische Plätze.

Keine Baubewilligung nötig
Für diese provisorischen Durchgangsplätze, die bis zu drei Monate genutzt werden könnten, brauche es keine Baubewilligung. Ein Vorteil der provisorischen Plätze wäre, dass die Bevölkerung sehe, wie die Fahrenden lebten und arbeiteten, schreibt die Staatskanzlei.

Der Kanton und die Vereinigung St.Galler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten (VSGP) habe die Gemeinden Ende Januar angeschrieben und sie gebeten, Standorte für provisorische Durchgangsplätze bis Mitte März zu melden.

Bescheidene Anforderungen
Die Anforderungen der Fahrenden an die provisorischen Durchgangsplätze seien bescheiden. Die Plätze müssten eine Fläche von rund 2500 Quadratmeter haben und Platz für 10 bis 15 Wohnwagen bieten. Ausserdem benötigten die Fahrenden provisorische Wasser− und Stromanschlüsse, mobile Toilettenkabinen und Abfall-Container.

Für die Benützung des Platzes und der Infrastruktur bezahlten Fahrende pro Tag und Wohnwagen Miete, heisst es in der Mitteilung. (sda)


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http://www.tagblatt.ch/4506608St.Gallen sucht provisorische Durchgangsplätze für Fahrende

Wir sind schon sehr auf die nächsten Artikel zu diesem interessanten Thema gespannt!

Frische St.Gallener – Neuigkeit: Samentausch mit Jerusalem

Ein lesenswerter Bericht für alle St.Gallen-Interessierten.

Der Botanische Garten tauscht weltweit Pflanzensamen mit anderen anerkannten Gärten aus. Im vergangenen Jahr erhielt er 215 Samenproben und versandte fast 3000. Einige Samen von hier sind weltweit begehrt.

Winterzeit ist im Botanischen Garten Samentauschzeit. Wenn die Pflanzen nicht so viel Arbeit geben wie im Frühling, dann werden Samen bestellt und verschickt. Der Botanische Garten versendet seinen Prospekt mit den tauschbaren Samen jährlich per Mail an rund 350 Adressaten. Fast ausschliesslich handelt es sich um Botanische Gärten. Geld fliesst für den Tausch keines.

8687 Samenproben versandt

Die Zahlen verraten, wie viel Arbeit dahintersteckt: In den vergangenen drei Jahren hat der Botanische Garten insgesamt 8687 Samenproben versandt. Eine Samenprobe entspricht einem Säckchen mit durchschnittlich 20 bis 30 Samen. Hanspeter Schumacher ist der Leiter des Botanischen Gartens. Er weiss, welche Samen bei den anderen Gärten gut ankommen. «Einer unserer Renner sind die Samen der Viktoria Seerose. Ihre Samen sind selten», sagt Schumacher. Die Seerosen, die im Sommer jeweils bis zu 1,8 Meter Durchmesser erreichen, produzieren jährlich rund 500 Samen. Von diesen Samen wird zuerst der Eigenbedarf gedeckt. «Den Rest verschicken wir, wenn dies gewünscht wird.» In diesem Jahr seien wiederum rund 50 Bestellungen für die Viktoria Seerose eingegangen. Deren Samen sind ungefähr so gross wie Erbsen. Pro Bestellung werden sechs oder sieben dieser Samen versandt.

Bis nach Brasilien

Schumacher zeigt eine Übersicht der diesjährigen Bestellungen. Die St. Galler Samen sind weltweit begehrt. Egal, ob in Jerusalem, Berlin, München, Marseille, im russischen Ivanovo oder im brasilianischen Niteroi, um nur einige Beispiele zu nennen. Umgekehrt hat auch St. Gallen eine Checkliste mit Pflanzen, die es gerne ansäen würde. «Zwischen 500 und 600 Pflanzen stehe auf der Liste.» Diese werde dann mit den Bestellkatalogen der anderen Gärten abgeglichen. Im vergangenen Jahr hat der Botanische Garten 215 Samenproben von 49 Botanischen Gärten bestellt. Aktuelle Ausstellungen oder Sammlungen wirken sich immer auf die Bestellungen aus. «Derzeit haben wir ein Südafrika-Beet. Dafür suchen wir winterharte, ausdauernde Kräuter von dort», sagt Schumacher.

Besonders angetan haben es ihm und den anderen Gärtnern auch die rund 60 Wildarten der Narzissen. «Wir sammeln sie und haben das Ziel, diese Sammlung eines Tages zu komplettieren», sagt Schumacher. 40 Prozent besitzen sie bereits. Doch das Sammeln und Züchten von Pflanzen sei nicht einfach, wie er erklärt. «Die Fehlerquote bei den bestellten Samen ist sehr hoch. Sie liegt bei etwa einem Drittel.» Das liege vor allem an Vertauschungen oder falsch bestimmten Pflanzen. Erst, wenn die Pflanzen spriessen, erkennen die Gärtner, ob es sich um die richtigen Samen handelte.

Seltenen Baum gerettet

Dass der Botanische Garten in St. Gallen einen guten Ruf geniesst, zeigt das Beispiel eines Baumes auf den Seychellen. Mitarbeiter eines Forschungsprojektes der ETH Zürich vertrauten Schumacher und seinen Mitarbeitern Samen des fast ausgestorbenen Baumes namens Rothmannia annae an. «Ich bin stolz, dass wir es geschafft haben, den Baum zu züchten und die Samen zu vermehren», sagt er. Diese Samen gehören nun auch zu den begehrteren des St. Galler Gartens. Je mehr Samen man versende, desto besser. «Denn so kann man das Überleben einer Pflanze sichern. Um das geht es ja in erster Linie.»


Click: zum gut gelungenen Eheringe-Bericht Samentausch mit Jerusalem

http://www.tagblatt.ch/4506839Samentausch mit Jerusalem

Dieser kompakte Artikel beleuchtet dieses topaktuelle Thema aus einem interessanten Blickwinkel. Spannend!

Nachricht aus St.Gallen: Täglicher Terror in der Schule

Lesenswerter Artikel über ein interessantes St.Gallener Topic.

Mobbing ist eine Form von Gewalt, die systematisch einer Person angetan wird, sagt Esther Luder. Sie ist Leiterin der Krisenintervention des Schulpsychologischen Dienstes im Kanton St. Gallen und weiss, wie man Mobbing-Opfern helfen kann.

Frau Luder, welches war der schlimmste Fall, den Sie in Ihren zehn Jahren bei der Krisenintervention erlebten?

Esther Luder: Die Begleitung eines Mädchens über eineinhalb Jahre hinweg. Es gab keinen Weg, die Situation so zu stabilisieren, dass es für das Mädchen gut gewesen wäre.

Das Mädchen wurde gemobbt.

Luder: Ja. Doch das war nicht alles. Die Täter hatten zwar aufgehört, das Mädchen zu mobben, es wurde aber auch danach nicht in die Klasse integriert. Dagegen kommt man nicht an. Das war sehr belastend und traurig. Das Mädchen hatte einen Eigenanteil an der Situation, es war extrem schüchtern und traute sich nicht, die Schule zu wechseln. Das wäre für uns in dem Fall eine Option gewesen, sonst haben wir die Haltung, dass die Mobbenden die Schule wechseln.

Wie sah das Mobbing in dem Fall konkret aus?

Luder: Es begann in der zweiten Oberstufe, auf einer kleinen Dorfschule. Das Mädchen wurde anfangs von den anderen Mädchen der Klasse beschimpft, wie das nur Mädchen können. Es ging ums Aussehen, das Mobbing-Opfer war übergewichtig. Später wurden die Attacken subtiler, Blicke, Tuscheln, die Finken verschwanden, aus dem Etui kam etwas weg. Einzeln gesehen sind diese Vorfälle nicht tragisch. Aber wenn jemand permanentem Terror ausgesetzt ist, nie weiss, wann die nächste Attacke kommt, ist das unglaublich belastend.

Mehr zum Thema in der Ostschweiz am Sonntag vom 31. Januar.


Klick HIER: zur spannenden Eheringe-News Täglicher Terror in der Schule

http://www.tagblatt.ch/4507638Täglicher Terror in der Schule

Dieser kompakte Artikel beleuchtet dieses topaktuelle Thema aus einem interessanten Blickwinkel. Spannend!

Aus St.Gallen – topaktuelle News: Diversityforschung im Assessmentjahr

Ein aktueller Artikel zu diesem aktuellen Thema St.Gallens.

Anja Zwingenberger (angewandtes Forschungsprojekt) — Geeignete Massnahmen zur Verringerung vertikaler Segregationseffekte im Vorfeld des Studiums und im ersten Studienjahr zu generieren, liegt u.a. in der Verantwortung der Projektleitung Assessmentjahr und des Seminars für Soziologie. Die Projektleitung Assessmentjahr und das Seminar für Soziologie werden beauftragt, die zur Selektivität während des Assessmentjahres der Universität St.Gallen …


Klick HIER: ZUM EHERINGETIPP Diversityforschung im Assessmentjahr

https://www.alexandria.unisg.ch/Projekte/247058Diversityforschung im Assessmentjahr

Hoffentlich kommmt bald wieder ein Bericht zu diesem Thema

Aus St.Gallen – topaktuelle News: Die Durchsetzungsinitiative: Köppel gegen Glättli

Ein lesenswerter Bericht zu St.Gallen.

Im Audimax diskutieren Roger Köppel (ZH/SVP) und Balthasar Glättli (ZH/Grüne) über die Durchsetzungsinitiative und offenbaren dabei grundsätzliche ideologische Unterschiede, wenn es darum geht, wer, was, über wen zu entscheiden hat. …
Mehr

Dieser Beitrag Die Durchsetzungsinitiative: Köppel gegen Glättli erschien bei prisma.


Hier: zum interessanten Text Die Durchsetzungsinitiative: Köppel gegen Glättli

http://www.prisma-hsg.ch/2016/01/30/die-durchsetzungsinitiative-koeppel-gegen-glaettli/Die Durchsetzungsinitiative: Köppel gegen Glättli

Dieser gelungene Bericht behandelt das Thema in unterhaltsamer und doch lehrreicher Art und Weise.