Aus St.Gallen – aktuelle Neuigkeit: Im Zeitplan dank guten Wetters

Ein sehr lesenswerter Text zu diesem topaktuellen und alle St.Gallener betreffenden Thema,

Fünf Monate nach dem Spatenstich nimmt der Neubau des Naturmuseums langsam erste Formen an. Die Räume im untersten Stockwerk stehen im Rohbau bereits. Während des Sommers sollen die Arbeiten weiter vorangetrieben werden.

«Der milde Winter kam uns sehr zugute», erklärt Helena Fehr, Projektleiterin des neuen Naturmuseums beim Hochbauamt der Stadt St. Gallen. «Zu unvorhergesehenen Verzögerungen kam es noch nicht. Der Neubau wächst schnell, wir liegen gut im Zeitplan.» Seit Baubeginn im Februar wurde bereits vieles getan: Mittlerweile stehen die untersten beiden der insgesamt sechs Stockwerke bereits im Rohbau. Auch wenn die Räume derzeit noch durch die Schalung gestützt werden und ein paar Zentimeter unter Wasser stehen, lassen sich bereits jetzt die Dimensionen der Depot- und Technikräume erahnen. Daneben wurden für das Museum, welches im Standard Minergie-P-Eco gebaut wird, auch bereits 18 Erdsonden versenkt, die das Gebäude später umweltfreundlich heizen sollen.

Kosten im Griff

Auch was die Finanzen des 40-Millionen-Projektes im Osten der Stadt betrifft, befindet sich die Bauleitung laut Fehr auf Kurs. Unvorhersehbare Zusatzkosten seien jedoch schon eine Herausforderung, was wenig Spielraum lasse. So habe man beispielsweise bei Grabungen für die untersten Stockwerke eine alte Strasse samt Kranfundament gefunden, die noch vom Autobahnbau herrührten und abgebaut werden mussten. Trotz solcher Zusatzkosten spricht Fehr jedoch von einer schwarzen Null. Bis zum Spätherbst sollen möglichst viele Betonarbeiten abgeschlossen werden. «Da Sichtbeton sehr heikel ist, sind wir bei diesen Arbeiten von gutem Wetter abhängig. Nun kommen wöchentlich neue Wandelemente hinzu, wir treiben die Bauarbeiten so schnell voran, wie es geht.» So dürfte das Gebäude in den kommenden Wochen einige Höhe gewinnen.

Einrichten dauert

Der Rohbau des neuen Naturmuseums soll bis Herbst 2015 fertiggestellt sein, die Eröffnung ist ein Jahr später geplant. «Das Innere einzurichten wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir haben für einige der Ausstellungsräume eine spezielle Möblierung konzipiert, deren Aufbau ohne weiteres ein halbes Jahr dauern wird», erklärt Museumsdirektor Toni Bürgin. Geplant ist unter anderem, das Relief der Kantone St. Gallen und beider Appenzell im Massstab 1:10 000 zu präsentieren. In diesem Raum, dem Herzstück der Dauerausstellung, wird neben der hiesigen Topographie die heimische Fauna anhand zahlreicher Präparate gezeigt. «Die Arbeiten für das Relief laufen parallel zum Bau des Naturmuseums. Daneben befinden wir uns derzeit auch auf der Suche nach neuen Exponaten, um unsere Ausstellungen zu vervollständigen», so Bürgin weiter.

Quartier deutlich aufgewertet

Die Führung durch die Baustelle des neuen Naturmuseums fand vergangenen Samstag im Rahmen des FDP-Sommerprogramms statt. Rund zehn Interessierte nahmen daran teil und machten sich einen Eindruck davon, wie das Gebäude in rund zwei Jahren aussehen soll. Wie FDP-Stadtparlamentarierin Jennifer Deuel ausführte, werde die Institution mit der Nähe zum Botanischen Garten das Quartier deutlich aufwerten und auch vermehrt Menschen in den Osten der Stadt führen. Auch ausserhalb der politischen Parteien stösst das Projekt auf reges Interesse. So sind regelmässig Leute zu sehen, die von der angrenzenden Busstation aus den Baufortschritt beobachten. Im Internet kann man unter http://www.naturmuseumsg.ch die aktuelle Entwicklung anhand einer Webcam mitverfolgen.

Ostschweiz – St. Gallen – Stadt St.Gallen

Der Verfasser des Artikels hat geschafft uns zum nachdenken anzuregen. Danke!

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