Frische St.Gallener – Neuigkeit: Als Teenager in die Feuerwehr

Kompetenter Text, auf den Punkt gebracht.

Was in der Westschweiz bereits gang und gäbe ist, will jetzt auch die Feuerwehr Gaiserwald einführen: Eine eigene Jugendfeuerwehr. Damit sollen gleich zwei Hauptziele erreicht werden: Den Nachwuchs sichern und die Jugend fördern.

GAISERWALD. Noch im Kindergarten haben die meisten Buben – und einzelne Mädchen – einen grossen Traum: Sie wollen später Feuerwehrmann oder -frau werden. Sind die Kindergärtler aber erst einmal gross, haben sich die Träume zwischenzeitlich meist in Luft aufgelöst. Zumindest vermitteln die jüngsten Aussagen des Feuerwehrverbandes Kanton St. Gallen diesen Eindruck: 90 Prozent der Feuerwehren hätten zu wenig Nachwuchs, heisst es.

Junge wollen sich nicht binden

Eine Tatsache, mit der sich auch die Feuerwehr Gaiserwald auseinandersetzen muss. Bis vor wenigen Jahren habe man kaum Probleme gehabt, sagt Thomas Kündig, Chef Löschkreis Abtwil und stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Gaiserwald. «Aber inzwischen ist der Neuzugang von Jungen abgeflacht. Wie in anderen Vereinen auch.» Ausreden, die Kündig häufig hört: Keine Zeit, zu wenig cool, die Jungen wollen sich nicht binden. Marcel Rey, Gemeinderat und Präsident Feuerschutzkommission, sieht noch einen Grund. «Für viele Jugendliche ist die Hemmschwelle gross», sagt er. «Sie sehen die erfahrenen Feuerwehrmänner und haben das Gefühl, da könnten sie nicht mithalten.»

«Motivation ist riesig»

Die Idee darum: Eine eigene Jugendfeuerwehr gründen, wo diese Hemmschwelle wegfällt. In Deutschland und Österreich etwa seien diese weit verbreitet und Rekrutierungsmittel Nummer eins für die Nachfolge in den Ortsfeuerwehren, weiss Kündig. «In die Jugendfeuerwehr geht man einfach. Wie beispielsweise in den Turnverein.» Auch in der Westschweiz und im Mittelland seien Jugendfeuerwehren gang und gäbe. Im Kanton St. Gallen gebe es erst wenige, im Rheintal oder Wattwil-Lichtensteig etwa. Thomas Kündig hat sie besucht und ist begeistert: «Die Motivation der Jugendlichen ist riesig.» Zumal jedes Mitglied eine Ausrüstung erhält wie die «Grossen»: Mit Helm, Feuerwehruniform, Stiefeln und Handschuhen. Kündig erinnert sich, wie es an einer Übung Bindfäden regnete, und kein Jugendlicher nur eine Miene verzogen oder gemurrt hätte. «Bei den Erwachsenen sieht dies jeweils anders aus», sagt er und grinst.

Die Vorbereitung für eine Gaiserwalder Jugendfeuerwehr laufen seit drei Jahren. Erstmals öffentlich informiert wird morgen Samstag und übermorgen am Abtwiler Jahrmarkt (siehe Kasten). Initiator Thomas Kündig ist zuversichtlich, dass ein Start wie geplant im Januar möglich ist. «Definitive Zusagen von Jugendlichen haben wir zwar noch keine, aber wir haben schon von einigen gehört, das sei eine lässige Sache.»

Üben wie die «Grossen»

Die Jugendfeuerwehr soll den Nachwuchs sichern, versteht sich aber auch als Jugendförderung. Man wolle den Jungen eine Plattform bieten, etwas Sinnvolles zu lernen, das sie auch privat nutzen könnten, sagt Kündig. Ein Vorhaben, das auch der Gemeinderat begrüsst. «Wir stehen voll hinter diesem überzeugenden Projekt», sagt Marcel Rey. Darum habe man auch gerne eine Anschubfinanzierung von rund 20 000 Franken für die Ausrüstung der Jugendlichen gesprochen. Ausgebildet werden die jungen Feuerwehrler von rund 20 Freiwilligen der Ortsfeuerwehr. Auf dem Programm stehen grundsätzlich die gleichen Übungen wie bei den «Grossen». Los geht’s im Februar: Mit lebensrettenden Sofortmassnahmen.

Link zum Bericht:
Ostschweiz – St. Gallen – Stadt St.Gallen

Gut geschriebener Artikel! Wir wünschen uns mehr Artikel zu diesem Topic!

Topaktuelle St.Gallen – Nachricht: 27,5 Tonnen Festabfall entsorgt

Der Text trifft den Nagel auf exakt auf den Kopf

Aus Sicht der Stadt hat sich das neue Pfandsystem am St. Galler Fest vom Wochenende bewährt. Nach Festende lag weniger Abfall in der Altstadt herum. Die insgesamt abgeführte Abfallmenge hat allerdings erneut leicht zugenommen.

Am Freitag und Samstag festete gemäss Organisatoren und Polizei die Rekordzahl von 147 000 Personen in der Altstadt St. Gallens. Entsprechend dem Besucherandrang fiel die vom Tiefbauamt und vom Entsorgungsamt abgeführte Abfallmenge aus: Rund 27,5 Tonnen Material landeten diesmal in der Kehrichtverbrennung. 2012 waren es rund 25 Tonnen.

Viel weniger Littering

Die für Reinigung und Entsorgung Verantwortlichen der Stadt sind mit dem diesjährigen St. Galler Fest trotzdem zufrieden. Das im Vorfeld von einzelnen Wirten kritisierte Pfandsystem für Becher, Flaschen und Dosen habe positive Auswirkungen gehabt, ist der städtische Informationsbeauftragte Urs Weishaupt überzeugt. Wie Rückmeldungen zeigten, sei «Stammgästen» schon während des Festes aufgefallen, dass weniger Abfall auf Plätzen und in Gassen herumlag. Die Erfahrungen der Reinigungsequipen hätten den Eindruck bestätigt: Viele Stellen, an denen aufgrund der Abfälle früher mühsame Handarbeit nötig gewesen sei, wurden jetzt relativ problemlos und schneller mit Putzmaschinen gereinigt.

Glasflaschen als Problem

Die Probleme gehen den Verantwortlichen für die Reinigung nach dem Stadtfest allerdings nicht aus: Zugenommen hat einmal jenes mit herumliegenden Scherben. In den letzten Jahren sei der Trend zu beobachten gewesen, dass viele Jüngere ihre Getränke zunehmend selber mitbrächten, sagt Urs Weishaupt. Die in Tankstellenshops und Läden am Hauptbahnhof gekauften Glasflaschen blieben dann liegen, gingen aus Versehen zu Bruch oder würden gezielt zerschlagen. Während des Festes verursachten Scherben viele Schnittverletzungen. Danach erschwerten sie die Putzarbeiten. In diesem Jahr sei etwa ein Reifen an einem Putzfahrzeug beschädigt worden.

Die Entschärfung des Scherbenproblems sei nicht einfach, sagte Urs Weishaupt gestern. Anläufe, dass die am Abend geöffneten Läden beispielsweise auf freiwilliger Basis nur Bier in PET-Flaschen verkauften, hätten zu keinem Resultat geführt. Dies auch, weil einzelne Anbieter von vornherein nicht mitmachen wollten. Eine Möglichkeit wäre gemäss Urs Weishaupt, Glas an Grossanlässen generell zu verbieten. Das sei aber ein politischer Entscheid, und auf welcher Stufe – Stadt, Kanton, Bund – er zu fällen sei, sei offen.

Hemmschwelle sinkt

Ein zunehmendes Problem ist auch die Verunreinigung von stillen Ecken und Hauseingängen durch Urin und sogar durch Exkremente. Die städtischen Putzequipen bemühten sich zwar, solche «Schweinereien» zu beseitigen, das sei aber nicht zu 100 Prozent möglich. Fürs St. Galler Fest sei das ein neueres Phänomen. Weishaupt: «Ganz offensichtlich sinkt auch in diesem Bereich die Hemmschwelle.» Dem Urin- und Kotproblem Herr zu werden, sei schwierig. Das Aufstellen zusätzlicher Toiletten bringe meist nicht viel. Dies, weil gewisse Betrunkene, und zwar nicht nur Männer, für ihr Geschäft sowieso keine Toilette, sondern direkt die nächste dunkle Ecke ansteuerten.

Früher Schluss machen?

Liessen sich gewisse Auswüchse des Stadtfestes nicht durch eine Vorverlegung der «Polizeistunde» verhindern? Die Erfahrung zeige tatsächlich, dass die Zahl der Zwischenfälle (mit Glas und Fäkalien, aber auch Schlägereien) zwischen Mitternacht und zwei Uhr überproportional zunehme, sagt Urs Weishaupt. Städte zum Beispiel in Deutschland liessen daher unter freiem Himmel nur bis Mitternacht feiern. Sich zu überlegen, ob der Festschluss in St. Gallen nicht früher sein sollte, wäre sicher nicht falsch. Allerdings, so hält der Informationsbeauftragte fest, sei ein allfälliger Beschluss dazu ebenfalls Sache der Politik.

zum Original-Artikel:
Ostschweiz – St. Gallen – Stadt St.Gallen

Klar und deutlich. Guter Artikel welcher der anspruchsvollen Thematik absolut gerecht wird.

Aus St.Gallen – topaktuelle News: «Beizen sind das Rückgrat des Fests»

Lesenswerter Text zu diesem spannendem Thema aus St.Gallen.

ST.GALLEN. Städtische Wirte sind wegen der Standmieten am St.Galler Fest verärgert. Stadt und Gastroverband führen deswegen Gespräche, eine Lösung wurde aber noch nicht gefunden.

Beizer in der St.Galler Innenstadt kritisieren die aus ihrer Sicht zu hohen Standmieten am St.Galler Fest. Dies, weil sie für Aussenplätze auf öffentlichem Grund bereits eine Jahresgebühr bezahlen müssen. Die Mieten werden vom städtischen Wirteverband Gastro Stadt St.Gallen als «unangemessen» bezeichnet. Um eine befriedigende Lösung zu finden, führt der Verband seit längerem Gespräche mit der Stadt (Ausgabe von gestern). «Verbandspräsident René Rechsteiner hat das Anliegen bei uns deponiert», bestätigt Heinz Indermaur, Direktionssekretär Sicherheit und Soziales, auf Anfrage.

Tiefe Jahresgebühr

Die Kritik der Gastrobetriebe an den Mietpreisen sieht Indermaur als «normal» an. «Es ist klar, dass sie an einem solch attraktiven Fest mit möglichst tiefen Kosten mitmachen wollen.» Auf der anderen Seite sei die Jahresgebühr für die Aussengastronomie sehr tief angesetzt. Ein Quadratmeter in der Innenstadt koste 50 Franken pro Jahr. Man müsse die Jahresgebühr aber vor dem Hintergrund der Spezialgebühren an Grossanlässen wie dem St.Galler Fest beurteilen. «Möglicherweise gibt es diesbezüglich eine bessere Lösung.» Eine, bei der sowohl die Interessen der Gastrobetriebe berücksichtigt würden als auch die Finanzierbarkeit der Grossanlässe sichergestellt sei. «Daran arbeiten wir im Moment.»

Stadt nimmt Beizer ernst

Dass sich Beizer wegen hoher Kosten irgendwann vom St.Galler Fest verabschieden, glaubt Indermaur nicht. «Davon habe ich bislang nichts gehört. Aber: Die Wirte vertreten ihre Interessen nachdrücklich.» Die Stadt nehme die Kritik ernst und versuche, zusammen mit den Wirten eine Lösung zu finden. «Es darf nicht so weit kommen, dass lokale Gastronomen aussteigen. Sie sind das Rückgrat eines solchen Fests.»

Auftrag des Gesetzgebers

Neben den Standmieten ärgert einige der Gastronomen auch das im letzten Jahr eingeführte System mit den Mehrwegbechern. Die Organisatoren sprechen von einer Auflage der Stadt, gegen die sie nichts tun könnten. Bei der Stadt wiederum verweist man aufs städtische Abfallreglement. Dort heisst es, dass bei Bewilligungen für die Benutzung öffentlichen Grundes «Auflagen zur Verminderung, Verwertung und umweltgerechten Beseitigung von Abfällen» gemacht werden können. Und weiter: «In der Regel sind depotpflichtige Mehrwegbehältnisse zu verwenden.» «Wir verstehen das als Auftrag des Gesetzgebers, bei Grossanlässen Mehrwegbecher vorzuschreiben», sagt Indermaur. Es treffe zu, dass das System mit zusätzlichem Aufwand verbunden sei. «Doch es bringt der Stadt auch einen Mehrwert. Die Anstrengungen lohnen sich für ein sauberes Fest.»

Letztes Jahr habe es noch Anlaufschwierigkeiten gegeben, etwa was die Kommunikation bezüglich Rückgabestellen betreffe. «Wir haben am New Orleans deshalb Info-Plakate aufgehängt und fürs St.Galler Fest an diesem Wochenende weitere Massnahmen getroffen.» Indermaur ist überzeugt, «dass sich das Pfandsystem etabliert und in fünf Jahren niemand mehr darüber redet.»

Link zur Quelle:
Ostschweiz – St. Gallen – Stadt St.Gallen

Der Autor dieses Textes hat gute Arbeit geleistet: Kurzweilig und doch interessant!

News aus St.Gallen: Umfassende Erneuerung der St.Galler Spitäler

Topaktueller Text zu einer St.Gallener Frage der heutigen Zeit.

ST.GALLEN. Die neun kantonalen Spitäler in St.Gallen, Rorschach, Flawil, Wil, Wattwil, Uznach, Walenstadt, Grabs und Altstätten sollen für 930 Millionen Franken erneuert werden. Die Regierung wird im Herbst eine Vorlage präsentieren. Ende 2014 kommen die Spitalbauten vors Volk.

Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann sprach am Mittwoch an einer Medienkonferenz in St.Gallen von einem Generationenprojekt: «Wir investieren für die nächsten 35 Jahre.» Nach einem 15 Jahre dauernden Moratorium bei den Spitalinvestitionen gebe es Nachholbedarf.

Im Herbst will die Regierung die Bauprojekte im Umfang von voraussichtlich 930,6 Mio. Franken als Gesamtpaket vorstellen. Die Beratung im Kantonsrat ist für Anfang 2014 geplant, eine kantonale Volksabstimmung für November 2014. Läuft alles nach Plan, werden die Projekte ab Mitte 2016 realisiert.

Keine Spitalschliessungen
An den neun Spitalstandorten will die Regierung festhalten. Mit einer Schliessung − zum Beispiel des Spitals Altstätten − würde nicht gespart, sagte Hanselmann. Die kleineren Spitäler, zu denen auch Altstätten gehört, arbeiten nämlich kostengünstiger als etwa das Kantonsspital St.Gallen.

Baudirektor Willi Haag räumte ein, die Modernisierung der Spitalinfrastruktur sei teuer. Die Gebäude seien aber 50 bis 60 Jahre alt, und des brauche neue und grössere Spitalbauten. Dazu gehört auch ein neues Ostschweizer Kinderspital auf dem Areal des Kantonsspitals St.Gallen.

Trotz «Moratorium» 465 Millionen investiert
Haag relativierte das immer wieder erwähnte «Moratorium» der letzten 15 Jahre: Seit 1997 habe der Kanton trotz dem «Moratorium» 465 Millionen Franken in die rund 100 Spitalbauten an den neun Standorten investiert. Wichtig sei auch, die Spitalinvestitionen vom aktuellen Sparpaket des Kantons zu trennen.

Die Regierung wird die «Bauprojekte zur Gesundheitsversorgung im Kanton St.Gallen» in zwei Botschaften vorlegen: Eine umfasst die Bauprojekte am Kantonsspital St.Gallen sowie in Altstätten, Grabs, Uznach und Wattwil. Die zweite gilt dem neuen Ostschweizer Kinderspital, dessen Trägerschaft eine Stiftung ist.

Die kantonalen Spitäler sind nach dem Modell «Quadriga» (Vierspänner) organisiert: St.Gallen, Rorschach und Flawil bilden eine Spitalregion, Wil und Wattwil eine zweite, das Spital Linth in Uznach die dritte; zur vierten Region gehören Altstätten, Grabs und Walenstadt. Die Spitäler beschäftigen total 7400 Mitarbeitende. (sda)

zur Quelle:
Ostschweiz – St. Gallen – Kanton St.Gallen

Dem Author ist es gelungen ein schwieriges St.Gallen-Thema ansprechend und interessant zu besprechen

Frisch aus St.Gallen – topaktuell: Kaum Einsprachen gegen Antennen

Dieser Artikel bringt Licht ins St.Gallener Dunkel!

Vier Mobilfunkanlagen in der Stadt St. Gallen sollen neu installiert oder ausgebaut werden. Laut der Baubewilligungsbehörde sind die Einsprachen gegen solche Antennen deutlich zurückgegangen.

Das Amt für Baubewilligungen hat kürzlich den Aus- oder Neubau von vier Handyantennen der Swisscom AG bewilligt. Dies geht aus dem aktuellen Bulletin für bewilligte Baugesuche hervor. Grünes Licht gab das Amt für den Ausbau bestehender Anlagen an der Rosenbergstrasse und an der Langgasse sowie für zwei neue Antennen an der Rorschacher Strasse und der Fürstenlandstrasse.

«Haben sich daran gewöhnt»

Dass in solch einem kurzen Zeitraum gleich vier Mobilfunkanlagen bewilligt worden sind, erstaunt. Denn normalerweise weht den Telecomkonzernen beim Ausbau ihres Funknetzes ein rauher Wind entgegen. Anwohner haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit Einsprachen gegen Antennen in ihrem Quartier gewehrt.

«Es gibt eindeutig weniger Widerstand», sagt Ernst Michel, Leiter des Amts für Baubewilligungen. Während es früher Sammeleinsprachen ganzer Quartiere gegen Handyantennen gegeben habe, seien es nun oft nur noch einzelne Einsprecher. Michels Erklärung für die Akzeptanz der Antennen: «Im Vergleich zur Anfangsphase der Handytechnologie haben sich die Leute an sie gewöhnt.»

Einsprachen noch hängig

Dennoch sind auch gegen die kürzlich von der Stadt bewilligten Antennen Einsprachen eingegangen: Gegen den Ausbau der Anlagen an der Rosenbergstrasse und an der Langgasse. «Die Einsprachen wurden von uns abgewiesen, sind an den Kanton weitergezogen worden und dort noch hängig», sagt der Leiter des Amts für Baubewilligungen.

114 Gesuche bewilligt

Wie aus dem letztjährigen Geschäftsbericht der städtischen Verwaltung hervorgeht, wurden 2012 sechs Anlagen in St. Gallen neu erstellt oder ausgebaut. Seit der Liberalisierung des Handymarktes Ende der 1990er-Jahre sind beim städtischen Amt für Baubewilligungen 132 Gesuche für Handyantennen eingereicht worden. 114 davon seien bewilligt worden, heisst es im Geschäftsbericht 2012. (hae)

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Ostschweiz – St. Gallen – Stadt St.Gallen

Dieser gelungene Bericht behandelt das Thema in unterhaltsamer und doch lehrreicher Art und Weise.

Nachricht aus St.Gallen: Gartenschach in der Altstadt

Kompetenter Text, auf den Punkt gebracht.

Seit gestern ergänzen zwei Schachfelder den neu gestalteten Pic-o-Pello-Platz in der südlichen Altstadt. Damit wird ein Traum vom «Splügen»-Wirt Sam Owadia wahr.

«Das ist der schönste Platz in St. Gallen», sagt ein freudestrahlender Sam Owadia, Wirt des Restaurants Splügen. Zum einen ist die Umgestaltung des Pic-o-Pello-Platzes vor seinem Gasthaus nach ihm perfekt gelungen, zum anderen erfüllte die Stadtverwaltung ihm einen Wunsch: Gestern Nachmittag liess das Tiefbauamt zwei Schachfelder auf den Platz spritzen. Schon bald werden dort Schachturniere durchgeführt.

Stadträtin gab grünes Licht

Owadia und viele seiner Gäste sind leidenschaftliche Schachspieler. Das Restaurant Splügen gilt auch als Schachlokal – bis vor zwei Jahren trafen sich dort die Mitglieder des Schachclubs St. Gallen jeden Montag zum Spiel der Könige.

Während den Umbauarbeiten kam dem Wirt die Idee mit dem Freiluftschach auf dem Pic-o-Pello-Platz. Owadia suchte das Gespräch mit Matthias Fuchs vom städtischen Tiefbauamt. Beim Projektleiter für die Umgestaltung der südlichen Altstadt stiess er auf offene Ohren. «Wir konnten den Wunsch von Sam Owadia unbürokratisch und rasch erfüllen», sagt Fuchs. Stadträtin Patrizia Adam habe Owadias Antrag gutgeheissen. Die Kosten für das Spritzen der Felder betragen laut Fuchs einige 100 Franken – diese sprengten den Rahmen für die Umgestaltung des Platzes nicht.

Die etwa halbmeterhohen Schachfiguren aus Plastik, die in zwei Holzkisten verstaut werden können, zahlen der Verein Pic-o-Pello und der Schachclub St. Gallen. Für den Unterhalt von Dame, Läufer, Türme und Spielfelder ist Sam Owadia zuständig.

Erstes Turnier Ende August

Die zweimal 32 weissen Quadrate sind St. Gallens erste Freiluft-Schachfelder. Zumindest sind weitere weder dem Schachclub noch dem Wirt des «Splügen» bekannt. Bis zum ersten St. Galler Gartenschach-Turnier soll es nun nicht mehr lange dauern. «Der erste Wettkampf ist bereits in Planung. Er wird so gegen Ende August stattfinden», sagt Sam Owadia. (ses)

zum Original-Bericht:
Ostschweiz – St. Gallen – Stadt St.Gallen

Der Verfasser hat das Topic kurz und doch umfassend beschrieben.