Frisch aus St.Gallen – topaktuell: St.Gallen weitet das elektronische Abstimmen aus

Sehr fundierter Artikel, die für das Lesen investierte Zeit lohnt sich für alle die sich für St.Gallen interessieren.

Derzeit bieten in der Schweiz 13 Kantone das E-Voting an. Davon profitieren mit Ausnahmen der Versuche in Genf und Neuenburg bislang nur Auslandschweizerinnen und -schweizer.

Derzeit bieten in der Schweiz 13 Kantone das E-Voting an. Davon profitieren mit Ausnahmen der Versuche in Genf und Neuenburg bislang nur Auslandschweizerinnen und -schweizer. Mit der Verabschiedung des E-Voting-Berichts hat sich der Bund zum Ziel gesetzt, diesen Stimmkanal langfristig allen Bürgern zur Verfügung zu stellen. Mit der schrittweisen Ausdehnung erhöht der Bund auch die Sicherheitsanforderungen an die Systeme.

Auch Thurgau baut aus

In der Ostschweiz ist das E-Voting seit 2010 an nationalen Abstimmungen in den Kantonen St. Gallen und Thurgau möglich. 2011 durften die Auslandschweizer in St. Gallen erstmals auch an den Nationalratswahlen teilnehmen. Beide Kantone streben nun einen Ausbau des Angebots an. In St. Gallen hat der Regierungsrat beschlossen, ab dem Jahre 2016 Versuche in drei bis fünf Pilotgemeinden durchzuführen.

Im Thurgau sollen sich Auslandschweizer per Internet an den Nationalratswahlen 2015 beteiligen können. Ein Beschluss liegt aber nicht vor.

Sicherer als Genfer Software

Thurgau und St. Gallen bilden mit fünf weiteren Kantonen ein Consortium, das ein gemeinsames Abstimmungssystem betreibt. Zürich, der die Software ursprünglich entwickelt hat, beteiligt sich nach dreijähriger Abwesenheit 2014 wieder. Die Zürcher SVP und die Grünen fordern jedoch nach dem Hackervorfall in Genf ein Verbot des E-Votings. Ein solcher Angriff ist gemäss des St. Galler Departements des Inneren bei der Consortium-Software nicht möglich.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 29. Juli 2013.

Zum Original des Berichtes:
Ostschweiz – St. Gallen – Kanton St.Gallen

Dem Author ist es gelungen ein schwieriges St.Gallen-Thema ansprechend und interessant zu besprechen

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Betrifft St.Gallen: Ein Gottesdienst und ein Funken

Ein aktueller Artikel zu diesem aktuellen Thema St.Gallens.

Trotz der Hitze sind am 1. August Funken und Feuerwerk wohl erlaubt. Angemeldet wurde bislang aber nur ein Feuer auf dem Freudenberg. Gefeiert wird auch in der Kirche St. Laurenzen.

Seit Wochen ist es schön und heiss; auch die Gewitter der letzten Tage haben nur wenig Regen gebracht. «Der Wind unterstützt das Austrocknen des Oberbodens», schreibt das Kantonsforstamt auf seiner Internetseite. Während in anderen Teilen des Kantons eine erhebliche Waldbrandgefahr besteht, stuft das Amt diese für die Stadt St. Gallen aber als mässig ein. Man gehe davon aus, dass dem bis zum ersten August so bleibe, heisst es auf Nachfrage. «Vorausgesetzt, die fürs Wochenende angekündigten Gewitter kommen.»

Feiern mit Blick auf die Stadt

Feuerwerk und Funken werden am 1. August also wahrscheinlich erlaubt sein. Öffentliche Feierlichkeiten finden in St. Gallen aber nur wenige statt. Bislang sei lediglich ein Funken auf dem Freudenberg angemeldet worden, sagt Karin Hungerbühler vom städtischen Amt für Umwelt und Energie. Das Fest auf dem Hügel organisierten Turn- und Quartierverein St. Georgen. Nebst dem Funken, der beim Eindunkeln angezündet wird, gibt es auf dem Freudenberg ab 19 Uhr eine Festwirtschaft mit Kletterbude. Das Riethüsli, welches in den vergangenen Jahren in der Watt feierte, veranstaltet dieses Jahr kein Fest. Davon jedenfalls geht man beim Lebensmittelladen Christen aus, der am Anlass jeweils für die Verpflegung sorgte. «Dieses Jahr wurden wir nicht angefragt.» Das dürfte daran liegen, dass Quartiervereinspräsident Hannes Kundert derzeit in den Ferien weilt. Auch die restlichen Quartiervereine verzichten auf ein Fest zum Nationalfeiertag.

Wer in privatem Rahmen einen Funken zünden will, wird gebeten, diesen unter Telefon 071 224 56 76 beim Amt für Umwelt und Energie zu melden. Die Holzhaufen dürfen erst am Tag vor der Feier aufgestellt werden, damit sie nicht von Mäusen, Igeln oder Schlangen als Unterschlupf gebraucht werden. Aktuelle Informationen zur Waldbrandgefahr finden sich auf http://www.wald.sg.ch.

Besinnlich feiern

Wer den 1. August besinnlich begehen will, kann dies in der Kirche St. Laurenzen tun. Um 10 Uhr findet dort der traditionelle überkonfessionelle Gottesdienst statt, an dem auch die jüdische Gemeinde teilnimmt. Nach dem Gottesdienst offeriert die Ortsbürgergemeinde St. Gallen einen Apéritif «im und ums Stadthaus».

Zum Original des Berichtes:
Ostschweiz – St. Gallen – Stadt St.Gallen

Gut geschriebener Artikel! Wir wünschen uns mehr Artikel zu diesem Topic!

Frisch aus St.Gallen – Topnews: Recycling ist ihr Hobby

Lesenswerter Artikel über ein interessantes St.Gallener Topic.

Im Sommer trennt Rosmarie Osterwalder fast jeden Morgen Aludosen vom restlichen Abfall auf Drei Weieren. An «guten Tagen» kommen bis zu 500 Büchsen zusammen. Ihr Tun ist für die Pensionärin nicht Pflicht, sondern Freude.

Drei Weieren, halb 7 Uhr morgens. Die Wasseroberfläche des Mannenweihers ist spiegelglatt und nur dort ein wenig in Bewegung, wo ein einsamer Schwimmer seine Runden dreht. Die Wiese nebenan, wo sich tagsüber Badelustige und Sonnenanbeter tummeln und am Abend das eine oder andere Bier getrunken wird, ist noch menschenleer. Mit einer Ausnahme: Eine Frau geht durchs taufeuchte Gras. Mit Einkaufstaschen in beiden Händen steuert sie auf einen der zahlreichen Abfalleimer zu. Vor einem bleibt sie stehen, greift hinein und birgt nach kurzem Wühlen ein paar Aluminiumdosen. Sie legt ihren Fund in eine der Taschen und setzt ihren Streifzug fort.

Abfalltrennung wichtig

«Begonnen damit habe ich vor etwa einem Jahr», erklärt Rosmarie Osterwalder ihr Tun mit kräftiger, freundlicher Stimme. Ihr Sohn habe ihr damals erzählt, dass er seit Jahren Büchsen auflese, wenn er solche herumliegen sehe. «Das hatte ich gar nicht gewusst! Aber mir gefiel das», sagt die 71-Jährige, die in St.Gallen wohnt. Seither geht sie allmorgendlich um 6 Uhr in die Weieren – ausser wenn es «Katzen hagelt» – und klappert die Abfalleimer nach Aludosen ab. Die Pensionärin will damit ihren Beitrag an die Umwelt leisten. Es sei sehr wichtig, Abfall zu trennen, sagt sie. Ihr Vater hatte 45 Jahre lang bei der kantonalen Strassenreinigung gearbeitet. «Das hat wohl ein bisschen abgefärbt.»

Nicht des Geldes wegen

Aus finanziellen Gründen macht sie diese Arbeit nicht. «Im Gegenteil! Ich habe nur Auslagen deswegen.» Mit den «paar Rappen», die sie für die ausgedienten Dosen erhält, kauft sie ab und zu Tabak für einen Bekannten, der knapp bei Kasse ist.

Sind alle Kübel kontrolliert, geht Rosmarie Osterwalder zu einem der hölzernen Liegestege, wo sie die Dosen zerdrückt. Das kann je nach vorabendlicher Trinklaune der Weieren-Gäste bis zu einer Stunde dauern. Oft füllt sie zwei bis drei Taschen pro Tag. Nach einem «guten Wochenende» mit viel Sonnenschein wird gar ein 110-Liter-Abfallsack voll. «Das sind dann etwa 500 Büchsen.» Die Ausbeute packt sie jeweils auf ihr Moped. «Manchmal falle ich fast vom Töffli vor lauter Büchsen», sagt die dreifache Mutter und lacht.

Mehrere Wirkstätten

Rosmarie Osterwalder sammelt nicht nur in den Weieren. Oft hält sie auch an, wenn sie mit ihrem Töffli unterwegs ist. Manchmal würden ihr Büchsen vom Strassenrand her zurufen, sie solle sie doch bitte mitnehmen, scherzt die ehemalige Kioskverkäuferin. Auch in St. Gallen wirkt sie noch andernorts. Nach den Aufräumarbeiten in St. Georgen fährt sie jeweils noch in den Kantonsschulpark hinunter. «Überall kann ich aber leider nicht aufräumen.»

Putzplausch

Für die siebenfache Grossmutter ist dieses Engagement aber nicht etwa lästige Pflicht. «Für mich ist das ein Plausch. Ein Hobby – wenn auch ein etwas seltsames.» Wie lange sie daran noch ihre Freude haben wird, müsse sich zeigen. Zurzeit jedenfalls geniesst sie es. «Man erlebt hierbei viel», freut sie sich. Jeden Morgen komme etwa ein älterer Herr zum Schwimmen. Er grüsse sie stets freundlich und bedanke sich, dass sie «hier Ordnung mache». Solche Reaktionen seien natürlich schön.

Recycling mit Folgen

Rosmarie Osterwalders Sammelplausch ist nicht ohne Aussenwirkung geblieben. Viele Bekannte wissen unterdessen um ihre Tätigkeit und haben selbst damit begonnen, Büchsen zu trennen und ihr zu geben. So kämen gelegentlich Freunde zu ihr, um einen Sack voller Dosen zu bringen, sagt die passionierte Jasserin. An den Reaktionen ihres Umfelds zeigt sich von Zeit zu Zeit aber auch, dass sie einem nicht ganz alltäglichen Hobby nachgeht. Ihre Nachbarin etwa sage ihr manchmal, sie solle «mit diesen Büchsen» aufhören, sonst komme sie noch nach «Wil», sagt Rosmarie Osterwalder und lacht erneut.

Ihr Bekanntenkreis ist aufgrund ihres Dienstes für die Umwelt nicht nur Recycling-bewusster geworden. Er hat sich auch vergrössert. Einige der «Alkis» im Kantipark zum Beispiel würden sie unterdessen kennen, sagt die Sammlerin. «Chum Rosmarie, ha nur no en Schluck, chasch d’Büchs grad mitneh», riefen sie ihr gelegentlich zu.

Bevor sie auf ihrem Töffli davonbraust, zieht Rosmarie Osterwalder Bilanz. An diesem Morgen füllt sie einen 35-Liter-Abfallsack. «Das ist ein eher schlechter Tag.» Am Abend vorher hatte es geregnet.

zum Original-Bericht:
Ostschweiz – St. Gallen – Stadt St.Gallen

Wir sind schon sehr auf die nächsten Artikel zu diesem interessanten Thema gespannt!

Betrifft St.Gallen: Das Frauenhaus muss sparen

Ein lesenswerter Bericht zu St.Gallen.

Im letzten Jahr musste das St. Galler Frauenhaus 36 Betroffene abweisen, da es an Platz und Betreuung fehlte. Das St. Galler Kantonsparlament hat nun entschieden, dass das Frauenhaus trotz der steigenden Nachfrage sparen muss.

ST. GALLEN. Ab 2016 müssen Einrichtungen für schutzbedürftige Personen – allen voran das Frauenhaus – mit 200 000 Franken weniger pro Jahr auskommen. Die vom Kantonsparlament im Juni beschlossene Sparmassnahme betrifft zwölf Institutionen. Statt zu sparen, sei eher ein Ausbau wichtig, hatte die Stiftungsratspräsidentin zuvor vergeblich in einem Brief an alle Kantonsräte argumentiert.

Eine Nachfrage beim Departement des Innern zeigt, dass die Sparmassnahme noch nicht konkretisiert wurde. Betroffen seien neben dem Frauenhaus und dem Kinderschutzzentrum in St. Gallen zehn weitere Kinder- und Jugendeinrichtungen, gibt Andrea Lübberstedt, Leiterin des kantonalen Amtes für Soziales, Auskunft.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 17. Juli.

Zum Original des Textes:
Ostschweiz – St. Gallen – Kanton St.Gallen

Der Verfasser des Artikels hat geschafft uns zum nachdenken anzuregen. Danke!

Topaktuelle St.Gallen – Nachricht: Offizieller Weltrekord

Kompetenter Text, auf den Punkt gebracht.

In einer Woche, am Samstag, 20. Juli, starten Daniel Huwiler und Jonas Oswald ihren offiziellen Weltrekordversuch mit der längsten Dominomauer der Welt. Beginn ist um 17 Uhr in der Turnhalle in Häggenschwil. Der Anlass ist öffentlich. Die 14-Jährigen freuen sich über viele Zuschauer. (cor)

Link zur Quelle:
Ostschweiz – St. Gallen – Stadt St.Gallen

Wir sind schon sehr auf die nächsten Artikel zu diesem interessanten Thema gespannt!

Frisch aus St.Gallen – topaktuell: Eintauchen in Toggenburger Moor-Reichtum

Fundierter Bericht, das Lesen lohnt sich.

Mystische Stimmungen, säuerlicher Geruch, daumengrosse Heuschrecken, fleischfressende Pflanzen: Das Toggenburg ist reich an Mooren. Hier gedeiht eine seltene Tier- und Pflanzenwelt unter widrigsten Verhältnissen. Diese geschützten Gebiete, über Jahrhunderte gewachsen, gehören zu den schönsten und ökologisch wertvollsten Landschaften.

Die Sünden des Torfabbaus wurden in Kriegsjahren auch im Toggenburg etwa im Dorf Durchschlagen bei Ricken begangen, wie sich Zeitzeuge Karl Eichmann lebhaft erinnert. Doch heute steht der umfassende Schutz der Flach- und Hochmoore im Vordergrund. Biologen wie der Wattwiler Hanspeter Schumacher und der Nesslauer René Güttinger, fasziniert die stille Schönheit der Moore und vor allem die ungewöhnliche Vielfalt verschiedenster Lebewesen.

Dem Thema des Magazins entsprechend, führt die Wanderung hinein in die Moorlandschaft Chellen, die sich über den Salomonstempel erstreckt. Auf dem Plateau des Salomonstempel stossen das Thurtal und das Neckertal zusammen und es lohnt sich, für die Wanderung einen ganzen Tag einzurechnen. (red.)

Das Toggenburger Magazin gibt es am Kiosk oder bei der Toggenburg Medien AG in Wattwil, Telefon 071-987-48-48

Link zum Text:
Ostschweiz – St. Gallen – Kanton St.Gallen

Dem Verfasser des Artikels ist es gelungen das Thema kompetent zu behandeln.

Betrifft St.Gallen: Heureka – oder leider nein

Ein lesenswerter Bericht für alle St.Gallen-Interessierten.

ST.GALLEN. Bald entscheidet sich das Schicksal des St.Galler Geothermieprojekts. Sprudelt heisses Wasser im Sittertobel oder ist viel Geld für ein mutiges Experiment erfolglos ausgegeben? Darüber bestehen vage Erfahrungswerte.

Den Doppelsinn hat die Stadt St. Gallen in ihrem Newsletter von vergangener Woche wohl bewusst gewählt: Für das Geothermieprojekt hat nun «die heisse Phase» begonnen. Heiss, bis zu 150 Grad, soll das Thermalwasser sein, das aus dem Untergrund des Sittertobels hervorsprudelt. Heiss ist aber auch die Frage, ob die Bemühungen mit der Erdwärme die Stadt in ihre Energiezukunft führen werden. Anfang August sollen erste Ergebnisse vorliegen.

Wasser in einer Kluft

Am vergangenen Samstag hat der Bohrmeissel eine 300 bis 400 Meter dicke Schicht von Malmkalk durchdrungen. Das Bohrloch ist jetzt 4450 Meter tief. Ab Mitte Juli versuchen Fachleute mit einem Luftdruckverfahren Thermalwasser nach oben zu pumpen.

Falls davon nicht genügend vorhanden wäre, käme nochmals der Bohrmeissel zum Einsatz und würde nun in die nächste Schicht, die aus Muschelkalk besteht, vordringen. Dort könnte ebenfalls Wasser liegen. Das kostbare Nass befände sich dann möglicherweise in einer Kluft. In diese könnte jenes Wasser dringen, das zum Schutz des Bohrers seit Beginn der Arbeiten durch das 15 Zentimeter tiefe Bohrloch fliesst. Die Folge wäre möglicherweise, dass ein neues Loch angestochen werden müsste.

«Uns wäre natürlich am liebsten, wenn wir schon in der ersten Schicht fündig würden», sagt Markus Bischof, Technischer Fachspezialist für Innovation und Geothermie bei den Stadtwerken. Damit wären die Zweifel behoben und müssten auch nicht die Reserven für die Bohrkosten im Muschelkalk angezapft werden.

Von 30 Prozent ist die Rede

Anzeichen, dass genügend Wasser vorhanden ist, gibt es bis dato noch keine. Aufgrund mangelnder Erfahrung ist laut Markus Bischof auch nicht zu bewerten, ob dies nun ein gutes oder schlechtes Zeichen sei.

Peter Burri, der Präsident der Schweizerischen Vereinigung von Energie-Geowissenschaftern, hat im «Tages-Anzeiger» die Chance für einen vollen Erfolg eines solchen Projekts mit 30 Prozent angegeben. Das ist auch der Erfahrungswert, den die im Sittertobel tätigen Ingenieure des deutschen Bohrunternehmens Itag für bisherige Bohrungen im Ausland erwähnt haben. Allerdings handelt es sich in der Schweiz um das erste Energieprojekt dieser Art, kann noch nicht von einer Statistik gesprochen werden. Ausserdem hat Projektleiter Marco Huwiler schon vor zwei Jahren auch jene Nutzungsmöglichkeiten angedeutet, sollte Wasser nicht im gewünschten Umfang vorhanden sein (siehe Kasten).

Aber selbstverständlich hofft man in St. Gallen und landesweit auf das «Heureka», das altgriechische «Ich hab’s gefunden!», den Ausruf von Archimedes, nachdem er das nach ihm benannte Wasserprinzip entdeckt hatte. Bei ähnlichem Erfolgserlebnis könnte die Hälfte der Gebäude in der Stadt mit kostengünstiger und umweltfreundlicher Geothermie geheizt werden. Das entsprechende Kraftwerk am jetzigen Bohrstandort würde jährlich 80 bis 90 Gigawattstunden an thermischer Leistung erbringen. Auch könnten sechs bis acht Gigawattstunden Strom produziert werden, bei allerdings einem Bedarf von 500 Gigawattstunden pro Jahr.

Auf diese Weise würde St. Gallen auch den Energieplänen des Bundes entgegenkommen. Dieser übernähme bei einem Scheitern des Projekts 50 Prozent der Kosten, welche die Stadt abschreiben müsste, maximal 24 Millionen Franken.

Link zum Artikel:
Ostschweiz – St. Gallen – Stadt St.Gallen

Hoffentlich gibt es bald wieder einenweiteren Artikel zu diesem Topic.